Auf diesem Bild sieht man unterschiede beim Hundefutter im Vergleich
18. August 2025

Barf Unterschiede: Hundefutter im Vergleich

Die Unterschiede von Barf zu anderen Hundefuttersorten liegen darin, dass Barf aus rohen, natürlichen Zutaten und hochwertigen Fleischsorten besteht, während viele andere Futtersorten für Hunde verarbeitet sind und künstliche Zusatzstoffe enthalten. Barf steht deshalb für “Biologisch Artgerechte Rohfütterung”.

In Barf befinden sich hauptsächlich tierische Komponenten wie Fleisch und Innereien, wobei die Zusammensetzung der Barf Mahlzeiten dem Beutetier-Prinzip nachempfunden ist. Beim Barfen werden im Futternapf das Muskelfleisch, die Innereien, der Pansen und die Knochen sowie das Obst und das Gemüse zusammengesetzt, um die Bestandteile eines Beutetiers zu imitieren. Damit orientiert sich Barf an der ursprünglichen Ernährung von Hunden. 

Bei der Wahl des passenden Hundefutters sind immer die ernährungsbedingten Bedürfnisse des Haustieres zu berücksichtigen und auf frische sowie natürliche Zutaten zu achten. Wir von Meisterbarf verkaufen hochwertiges Barf für eine ausgewogene und natürliche Ernährung von Hunden und Katzen.

Unterschiede zwischen Barf und Nassfutter

Die Unterschiede zwischen Barf und Nassfutter liegen darin, dass die Zutaten im Nassfutter vorgekocht sind, während die Zutaten im Barf vollständig natürlich sind. Barf enthält deshalb im Gegensatz zu den meisten Nassfutter-Sorten keine künstlichen Zusätze wie Farbstoffe, Aromen, Konservierungsstoffe oder unnötige Füllstoffe.

Der Zeitaufwand der Zubereitung ist bei Barf höher als bei Nassfutter, da Barf individuell zusammengestellt wird. Nassfutter hingegen gibt man lediglich aus der Dose oder der Schale in den Futternapf. Zudem besteht beim Nassfutter anders als bei Barf kaum Hygienerisiko, weil das Nassfutter ausreichend erhitzt und alle Bakterien abgetötet wurden.

Nassfutter ist im Gegensatz zu Barf ohne Kühlung haltbar (solange es ungeöffnet ist) und lässt sich deshalb im Urlaub besser aufbewahren. Sowohl Barf als auch Nassfutter haben nach dem Öffnen bzw. Auftauen eine geringe Haltbarkeit. Beide Futtersorten haben zudem einen hohen Flüssigkeitsgehalt, was wichtig für die Verdauung des Hundes ist.

Unterschiede zwischen Barf und Trockenfutter

Die Unterschiede zwischen Barf und Trockenfutter liegen darin, dass beim Trockenfutter getrocknete und gemahlene Zutaten bei hohen Temperaturen erhitzt und dann zu Pellets gepresst werden, während es sich beim Barf um rohe, natürliche Zutaten handelt. Trockenfutter ist günstiger als Barf und ohne Kühlung lange haltbar.

Bei Trockenfutter sind anders als bei Barf aufgrund der starken Erhitzung keine besonderen Hygienemaßnahmen notwendig. Dafür gehen beim Trockenfutter durch diese Erhitzung viele wertvolle Nährstoffe verloren, die beim Barf erhalten bleiben. Viele Trockenfuttersorten enthalten zudem künstliche Zusatzstoffe. Barf hingegen enthält nie künstliche Zusätze. 

Der größte Unterschied zwischen Barf und Trockenfutter liegt im Wasseranteil und im Kohlenhydratgehalt. Trockenfutter enthält höchstens 14 % Wasser und besteht zu 40 bis 60 % aus Kohlenhydraten. Das bedeutet, dass man beim Trockenfutter auf eine hohe Hydrierung des Hundes achten und eine Überfütterung vermeiden muss. Barf enthält hingegen 70 bis 80 % Flüssigkeit und höchstens 10 % Kohlenhydrate.

Die Zusammensetzung bei Trockenfutter ist größtenteils schwierig nachzuvollziehen, denn es handelt sich in den meisten Fällen um geschlossene Deklarationen, während bei Barf offene Deklarationen zur Verfügung gestellt werden. Barf muss man zudem individuell zusammenstellen. Trockenfutter hingegen ist vorgefertigt und sofort servierbereit. Sowohl Barf als auch Trockenfutter sind leicht zu dosieren und beide Futtersorten tragen zur Zahnhygiene des Tieres bei.

Unterschiede zwischen Barf und Balf

Die Unterschiede zwischen Barf und Balf liegen darin, dass es sich beim Barf um ein naturbelassenes Futter handelt und beim Balf um “Biologisch Artgerechtes Luftgetrocknetes Futter”. Balf ist demnach Barf Futter, bei dem die Barf Zutaten einer schonenden Lufttrocknung unterzogen werden.

Durch die Lufttrocknung ist Balf ohne Kühlung länger haltbar und einfacher zu lagern als Barf. Balf ist zudem weniger zeitaufwendig als Barf, da es sich um bereits fertig zusammengestellte und bedarfsdeckende Mahlzeiten handelt. Balf eignet sich besser für den Urlaub und ist einfacher in der Handhabung als Barf, da es ohne Kühlung auskommt und von der Verpackung zusammen mit Wasser direkt in den Hundenapf gegeben wird. 

Balf ist jedoch nicht naturbelassen. Bei Barf hingegen handelt es sich um ausschließlich naturbelassene Zutaten. Sowohl Barf als auch Balf haben aufgrund der schonenden Herstellung einen hohen Nährstoffgehalt und weisen eine offene Deklaration auf. Beide Fütterungsarten enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe.

Unterschiede von Fleischsorten beim Barfen

Die Unterschiede von Fleischsorten beim Barfen liegen im Fettgehalt, der Verdaulichkeit und der Zusammensetzung der Nährstoffe. Rindfleisch, Entenfleisch und Gänsefleisch sind zum Beispiel fettreicher als Hühnerfleisch, Lammfleisch, Putenfleisch oder Kaninchenfleisch.

Beim Barfen ist es wichtig, Abwechslung in die Fleischsorten zu bringen, um den Hund mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien der unterschiedlichen Fleischsorten zu versorgen. Mögliche Unverträglichkeiten und Allergien des Hundes sind bei der Wahl der richtigen Fleischsorten für das Barfen unbedingt zu berücksichtigen.

Geeignete Fleischsorten beim Barfen sind Rind, Huhn, Lamm, Pferd, Kaninchen, Pute, Wild und Ente sowie hypoallergene Exoten wie Büffel, Ziege, Lama, Strauß und Känguru. Ungeeignete Fleischsorten beim Barfen sind Schweinefleisch (aufgrund des möglichen und tödlichen Aujeszky-Virus) und minderwertige Schlachtabfälle (z.B. Federn, Krallen oder Hufe).

Barf Unterschiede zwischen Hund und Katze

Die Barf Unterschiede zwischen Hund und Katze liegen darin, dass Katzen einen anderen Nährstoffbedarf als Hunde haben. Barf für Katzen sollte zum Beispiel unbedingt Taurin enthalten, weil Katzen Taurin zum Überleben benötigen und anders als Hunde nicht in der Lage sind, den Stoff selbst in ihrem Körper zu produzieren.

Hunde und Katzen benötigen unterschiedliche Zusammensetzungen der Barf Mahlzeiten. Das Verhältnis von Fleisch und Gemüse beträgt bei Hunden 70-80:20-30 und bei Katzen 95:5. Anders als Hunde sind Katzen nicht in der Lage, große Mengen an pflanzlichen Zutaten zu verdauen. Als Karnivoren benötigen Katzen Barf Futter, das zu 95 % aus Fleisch besteht. Hunde hingegen sind Semi-Karnivoren und benötigen daher Barf Futter, das sich nur zu 70 bis 80 % aus Fleisch zusammensetzt. Der Rest des Futters besteht aus Gemüse. 

Die optimale Barf Futtermenge für Hund und Katze beträgt zwischen 2 - 8 % des Körpergewichts an Futter pro Tag. Welpen benötigen 6 - 8 % ihres Gewichts an Futter und Kätzchen 5 - 6 %. Erwachsene Hunde bekommen 2 - 3 % ihre Körpergewichts und erwachsene Katzen 3 - 3,5 %. Senioren Hunde und Katzen erhalten 2 % ihres Körpergewichts an Futter pro Tag.  

Aufgrund der geringeren Größe und des niedrigeren Gewichts der Katze fallen die Portionen des Katzenfutters im Gegensatz zu einem großen Hund in den meisten Fällen kleiner aus. Es gibt sowohl bei der Futtermenge als auch bei der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe Barf Unterschiede bei Hund und Katze, die unbedingt einzuhalten sind, um das Wohlbefinden des Haustieres zu gewährleisten.

Benötigst du nach Bewertung der Barf Unterschiede Barf Futter für deinen Hund oder deine Katze, dann besuche gerne unseren Onlineshop von Meisterbarf. In unserem Barf Shop bieten wir Hunde- und Katzenbesitzern erstklassige Barf Zutaten, darunter Barf Fleisch, Fertigbarf, natürliche Barf Zusätze und Barf Snacks, für ihre Vierbeiner an.