Auf dem Bild sind Orangen zu sehen, die ein Hund essen darf.
13. August 2026


Dürfen Hunde Orangen essen?

Ja, Hunde dürfen reife, ungespritzte Orangen ohne Schale in kleinen Mengen essen. Die Orangen müssen zwingend reif sein, damit Hunde sie gut vertragen. Die Schale von Orangen enthält ätherische Öle, die für Hunde giftig sind. Das Fruchtfleisch von Orangen ist für Hunde in Maßen unbedenklich und nicht schädlich.

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Orangen, auch Apfelsinen genannt, sind gesund für Hunde, da sie Magnesium, Calcium, Kalium, B-Vitamine und sehr viel Vitamin C aufweisen. Orangen enthalten 87,3 mg Vitamin C pro 180 g Frucht, was wichtig für die Stärkung des Immunsystems des Hundes ist. Dies zeigte die Studie „Vitamin C in Orange Chocolate vs Orange Fruit“ von E. Davies, die 2018 in der Zeitschrift „Journal of Interdisciplinary Science Topics“ veröffentlicht wurde.

Neben Vitaminen und Mineralien weisen Orangen für Hunde Ballaststoffe, Beta-Carotin, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe auf. Bedenke, dass Apfelsinen relativ viel Säure enthalten, weshalb sie nur in Maßen an die Vierbeiner gefüttert werden dürfen. Orangen sind wegen des Fruchtzuckergehalts nicht für Diabetiker Hunde und weniger für Hunde mit empfindlichem Magen geeignet.

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Welche Orangen dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen frische Orangen reif und geschält essen. Für Hunde eignen sich sowohl normale Blondorangen als auch rote Blutorangen. Getrocknete Orangen und gezuckerte oder verarbeitete Zitrusfrüchte wie in Orangen Eis dürfen Hunde nicht essen, weil sie schädlich für die Vierbeiner sind.

Welche Orangen Hunde genau essen dürfen, erklären wir dir nachfolgend im Detail.

Dürfen Hunde frische Orangen essen?

Ja, Hunde dürfen frische Orangen essen. Die frische Orange für den Hund sollte reif und nicht verdorben sein, damit der Vierbeiner sie einwandfrei verträgt. Es sollten sich kein Schimmel und keine faulen oder matschigen Stellen an der Apfelsine für den Hund befinden. Wird die frische Orange zu lange gelagert oder riecht sie vergoren, eignet sie sich nicht mehr für die Fütterung des Hundes.

Dürfen Hunde getrocknete Orangen essen?

Nein, Hunde dürfen getrocknete Orangen wegen des konzentrierten Zuckergehalts nicht essen. Mit der Trocknung der Orange wird der Frucht das Wasser entzogen, wodurch alle anderen Inhaltsstoffe in deutlich höherer Konzentration vorliegen und damit den Organismus des Hundes stärker belasten. Neben dem konzentrierten Zucker beansprucht die feste, zähe Konsistenz der getrockneten Apfelsine den Hundemagen.

Dürfen Hunde Blutorangen essen?

Ja, Hunde dürfen Blutorangen essen. Blutorangen unterscheiden sich von Blondorangen für Hunde hauptsächlich durch ihre Farbe und bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe. Die rote Orange ist für Hunde genau wie die normale Saftorange in kleinen Mengen unbedenklich, wenn sie den Vierbeinern geschält und ohne Kerne serviert wird.

Dürfen Hunde Orangen Eis essen?

Nein, Hunde dürfen Orangen Eis für Menschen nicht essen. Die zu Eis verarbeitete Orange enthält in den meisten Fällen zusätzlichen Zucker, laktosehaltige Milchprodukte und künstliche Zusatzstoffe, die in dieser Form belastend für die Hundegesundheit sind. Einige Eissorten mit Orange weisen Zuckerersatz wie Xylit auf, der als Birkenzucker hochgiftig für Hunde ist. Selbstgemachtes hundefreundliches Eis aus laktosefreiem Naturjoghurt und einem Orangenstück darf Hunden an heißen Tagen in kleinen Portionen gefüttert werden.

Welche Orangen Teile dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen von der Orange nur das Fruchtfleisch essen. Die Kerne, die Schale, die weißen Fasern und die anderen Pflanzenteile der Orange dürfen Hunde nicht essen, da sie schwer zu verdauen sind. Hunde dürfen keinen Orangensaft trinken, weil er eine zu konzentrierte Säure- und Zuckerquelle darstellt.

Warum Hunde nur das Orangen Fruchtfleisch und nicht Orangen mit Schale essen dürfen, legen wir im Folgenden detailliert dar.

Dürfen Hunde Orangen Fruchtfleisch essen?

Ja, Hunde dürfen Orangen Fruchtfleisch essen, da es der einzige ungefährliche Teil für die Vierbeiner ist. Das Fruchtfleisch der Orange ist sehr wasserreich und trägt zur Flüssigkeitsversorgung des Vierbeiners bei. Das Fruchtfleisch der Apfelsine sollte für Hunde kernlos sein und von der Schale befreit werden. Am besten schneidet man für Hunde das Orangen Fruchtfleisch sehr klein oder püriert es zu Mus, um die Verdaulichkeit zu verbessern.

Dürfen Hunde Orangen mit Schale essen?

Nein, Hunde dürfen Orangen mit Schale nicht essen, denn die Schale ist schwer verdaulich und enthält potenziell giftige Stoffe. Die Orangenschale weist ätherische Öle und den sekundären Pflanzenstoff Psoralen auf, die für die Vierbeiner gefährlich sind. Apfelsinen aus nicht-biologischem Anbau werden mit Pestiziden behandelt, die beim Hund eine Magenreizung auslösen. Im Allgemeinen ist die Orangenschale für Hunde schwer zu verdauen und kann zu Verschlucken, Verstopfung sowie Darmverschluss führen.

Wie viel Orange dürfen Hunde essen?

Große Hunde dürfen höchstens 1 Orange pro Tag essen. Bis zu 3 Orangenstücke eignen sich für mittlere Hunde und kleine Hunde sollten nur 1 - 2 Stücke fressen. Hunde dürfen je nach Größe etwa 15 - 150 g Apfelsine am Tag essen. Hunde sollten Orangen aufgrund des Fruchtzuckers und der Säure nur in kleinen Mengen essen.

Zu viel Orange führt bei Hunden wegen des Fruchtzuckers zu Erbrechen sowie Durchfall und aufgrund der Säure zu Magenschmerzen. Apfelsinen enthalten 9 g Zucker pro 100 g Frucht und sollten bei Hunden deshalb nicht mehr als 10 % der täglichen Kalorienaufnahme ausmachen. Hat dein Hund die Zitrusfrucht noch nie gefressen, solltest du ihm nur eine kleine Orangenscheibe füttern und ihn daraufhin auf Anzeichen von Unverträglichkeitssymptomen beobachten.

Wie oft dürfen Hunde Orangen essen?

Gesunde Hunde dürfen Orangen jeden Tag essen, wenn sie gesunden Vierbeinern in Maßen gefüttert werden. Wird die Orange täglich unter das Futter gemischt, muss die Menge an die restlichen Zutaten angepasst werden. Wird die Apfelsine als Snack gefüttert, sollte dies nur gelegentlich passieren. Bei der Häufigkeit der Orangen-Fütterung spielen das Alter, der Krankheitsstatus und das Gewicht des Vierbeiners eine wichtige Rolle. Bei Hunden mit Übergewicht sollten Orangen nur einmal pro Woche gefüttert werden.

Dürfen Welpen Orangen essen?

Ja, Welpen dürfen Orangen in sehr kleinen Dosierungen essen. Welpen haben ein noch sehr empfindliches Verdauungssystem, weshalb ein Übermaß an Zitronensäure den Magen der Welpen überfordern würde. Genau wie für erwachsene Hunde sind Apfelsinen Hundewelpen ohne Kerne und ohne Schale zu füttern.

Die Fütterung von zu vielen Orangenstücken hat bei Welpen und Junghunden mit hoher Wahrscheinlichkeit schlimme Magenschmerzen oder Durchfall zur Folge. Welpen reagieren sensibler auf säurehaltige Lebensmittel wie Orangen oder Mandarinen, weshalb für sie statt Zitrusfrüchten hochwertiges Welpenfutter besser geeignet ist.

Alternative Zitrusfrüchte zu Orangen für Hunde

Alternative Zitrusfrüchte zu Orangen für Hunde sind Mandarinen, Clementinen, Satsumas, Kumquats und Pomelo. Alle Zitrusfrüchte enthalten viel Vitamin C, sind sehr saftig und unterstützen die Verdauung der Vierbeiner. Genau wie bei Orangen müssen bei anderen Zitrusfrüchten die Schale und die Kerne entfernt werden.

Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten und Grapefruit eignen sich für Hunde nicht als Alternative zu Orangen, weil sie zu viel Säure enthalten. Grapefruits sind im Gegensatz zu Apfelsinen sehr bitter, was bei Hunden den Stoffwechsel beeinflussen kann. Der hohe Säuregehalt in Zitronen und Limetten führt bei Hunden zu Magenreizungen und Erbrechen.

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