Dürfen Hunde Pastinaken essen?
Ja, Hunde dürfen Pastinaken roh und gekocht in Maßen essen. Als Wintergemüse sind Pastinaken eine gut geeignete Gemüsesorte für die Hundeernährung. Die präbiotischen Ballaststoffe wie Inulin in Pastinaken unterstützen die Verdauung des Vierbeiners. Pastinaken sind für die meisten Hunde sehr gut bekömmlich und sicher.
Pastinaken sind gesund für Hunde, weil das Gemüse viel Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe, Zink sowie Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium aufweist. Das ergab die Studie „Texture properties of parsnip (Pastinaca sativa L.) for the elderly base on the enzyme treatment“ von D.-S. Kim et al., die 2022 in der Zeitschrift „International Journal of Food Science and Technology“ erschien.
Pastinaken stärken das Immunsystem des Hundes und lösen in passender Menge nahezu keine Nebenwirkungen aus. Das Wurzelgemüse ist für Hunde mild im Geschmack, leicht verdaulich und als Schonkost geeignet. Pastinaken dürfen auch in die Ernährung von übergewichtigen, allergischen und empfindlichen Hunden integriert werden. Pastinaken sind bei uns im Meisterbarf Onlineshop Teil der Gemüse- und Obst-Mixe.
Wie sollte man Pastinaken für Hunde zubereiten?
Man sollte Pastinaken für Hunde roh, gekocht oder als Brei sowie ohne Schale zubereiten. Bei der Zubereitung von Pastinaken für den Hund sollte man auf Gewürze wie Salz und Pfeffer verzichten, weil diese schädlich für die Vierbeiner sind. Pastinaken schneidet man für Hunde in kleine Stücke, raspelt oder püriert sie.
Wie man Pastinaken für Hunde zubereiten sollte, erklären wir im Folgenden detailliert.
Dürfen Hunde rohe Pastinaken essen?
Ja, Hunde dürfen rohe Pastinaken essen, denn sie schaden dem Vierbeiner nicht. Von rohen Pastinaken sollten Hunde weniger essen als von gekochten, weil das Wurzelgemüse roh zwar nicht schädlich, aber schwerer verdaulich ist. In rohem Zustand verursachen Pastinaken bei ernährungssensiblen Hunden Blähungen oder Magenschmerzen. Die rohen Pastinaken sollte man für Hunde am besten raspeln.
Dürfen Hunde gekochte Pastinaken essen?
Ja, Hunde dürfen gekochte Pastinaken essen, die ergänzend gefüttert werden dürfen. Durch das Kochen wird für Hunde eine bessere Aufnahme der Inhaltsstoffe in der Pastinake ermöglicht. Beim Kochen dürfen für Hunde kein Salz oder andere Gewürze verwendet werden, da diese im Übermaß schädlich für die Vierbeiner sind. Nach dem Kochen muss die Pastinake für Hunde in kleine Stücke geschnitten und abgekühlt werden. Das gekochte Wurzelgemüse schmeckt süßlicher als rohe Pastinaken und ist deshalb bei Hunden besonders beliebt.
Wie lange sollte man Pastinaken für Hunde kochen?
Man sollte Pastinaken für Hunde etwa 10 Minuten in ungesalzenem Wasser kochen, damit sie weich genug und für die Vierbeiner leicht verdaulich werden. Das Garen der Pastinake dauert genauso lange wie das Kochen. Beim schonenden Dämpfen verlängert sich die Zubereitungszeit der Pastinaken auf etwa 25 Minuten.
Dürfen Hunde Pastinaken Brei essen?
Ja, Hunde dürfen Pastinaken Brei essen, weil zu Brei püriertes Wurzelgemüse besonders gut verdaulich ist. Brei aus Pastinaken bietet für Hunde den Vorteil, dass er sehr schonend auf den Magen wirkt. Pastinaken Brei eignet sich vor allem für Hunde, die gerne schlingen, weil der Brei eine geringere Erstickungsgefahr birgt als Pastinaken in Stücken.
Dürfen Hunde Pastinaken mit Schale essen?
Ja, Hunde dürfen Pastinaken mit Schale essen, wenn es sich um unbehandeltes Wurzelgemüse handelt und die Schale vor der Fütterung gründlich gewaschen wird. Bei vielen Pastinaken befinden sich Pestizide auf der Schale, die für den Hund schädlich sind. Am besten wählt man für seinen Vierbeiner Pastinaken in Bio-Qualität, um sie sicherer zu machen. Für die optimale Verdaulichkeit sollten sensible Hunde Pastinaken ohne Schale essen.
Wie viel Pastinake dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen ungefähr 2,5 bis 3 g Pastinake pro kg Körpergewicht pro Tag essen. Ein 20 kg schwerer Hund darf 50 bis 60 g Pastinake pro Tag essen. Insgesamt sollten nicht mehr als 20 % der täglichen Futtermenge von Hunden aus Pastinaken bestehen. Bei zu viel Pastinake sind Verdauungsbeschwerden bei Hunden möglich.
Bei rohen Pastinaken ist es besser, die Menge zu reduzieren und dem Hundefutter weiteres Gemüse hinzuzufügen, weil das Wurzelgemüse im rohen Zustand schwerer verdaulich ist als das gekochte. Pastinaken sollten lediglich als Ergänzung des Futters und nicht als Hauptnahrungsmittel des Vierbeiners angesehen werden.
Dürfen Welpen Pastinaken essen?
Ja, Welpen dürfen etwa ab 35 Lebenstagen Pastinaken in kleinen Mengen essen. Für Welpen sollte man Pastinaken genau wie für erwachsene Hunde schälen und kochen. Es ist wichtig, dass man am Anfang die Verträglichkeit von Pastinaken bei Hundewelpen langsam testet, um den Magen der jungen Hunde nicht zu überfordern.
Rohe Pastinaken überlasten das noch nicht vollständig entwickelte Verdauungssystem von Welpen, weshalb das Wurzelgemüse für die jungen Hunde immer zu kochen oder schonend zu dämpfen ist. Gekochte Pastinaken sind aufgrund der idealen Verträglichkeit und den wertvollen Nährwerten in Maßen eine geeignete Ergänzung zum ausgewogenen Welpenfutter.
Alternative Gemüsesorten zu Pastinaken für Hunde
Alternative Gemüsesorten zu Pastinaken für Hunde sind Zucchini, Karotten, Kürbis, Brokkoli, Süßkartoffeln, gekochte Kartoffeln und Steckrüben. Steckrüben, Karotten und Kürbis ähneln der Zusammensetzung der Pastinake am meisten. Zucchini, Brokkoli, gekochte Kartoffeln und Süßkartoffeln sind wie die Pastinake kalorienarm.
Anders als Pastinaken lässt sich nicht jedes Gemüse roh an Hunde füttern. Kartoffeln zum Beispiel müssen im Gegensatz zu Pastinaken unbedingt vor der Fütterung des Hundes gegart werden, weil rohe Kartoffeln den giftigen Stoff Solanin enthalten. Zucchini, Karotten, Kürbis, Brokkoli, Süßkartoffeln und Steckrüben dürfen Hunde wie Pastinaken roh essen.
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