Dürfen Hunde Sellerie essen?
Ja, gesunde Hunde dürfen alle Arten von Sellerie roh und gekocht in geringen Mengen essen. Richtig zubereitet ist Sellerie für Hunde nicht giftig und deshalb in Maßen gefüttert als unbedenklich anzusehen. Sowohl roher als auch gekochter Sellerie sind kalorienarm und sicher für die Fütterung von Hunden.
Sellerie wird Hunden und anderen Haustieren aufgrund der enthaltenen Terpene unter anderem zur Vorbeugung von Ektoparasiten wie Zecken, Flöhe oder Milben gegeben. Das zeigte der Bericht “Useful plants for animal therapy” von M. Laudato et al., der 2013 in der Zeitschrift “OA Alternative Medicine” veröffentlicht wurde.
Sellerie enthält für Hunde wichtige Vitamine, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien sowie Kalium, Magnesium und Eisen. Für Hunde weist Sellerie entzündungshemmende Eigenschaften auf, weshalb das Gemüse regelmäßig in die Ernährung des Hundes integriert werden darf. Wir verkaufen in unserem Onlineshop von Meisterbarf verschiedene Gemüse-Mixe für Hunde, die unter anderem Stangen- und Knollensellerie enthalten.
Welche Sellerie Sorten dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen Knollensellerie, Schnittsellerie, Stangensellerie und Staudensellerie essen. Alle Sellerie Sorten bieten dem Hund die gleichen hochwertigen Nährstoffe. Der Staudensellerie ist eine weniger bekannte Variante, von dem häufig die Blätter gefüttert werden.
Man sollte Hunden nur naturbelassenen Sellerie mit ins Futter geben, da gewürzter Sellerie, vor allem in Verbindung mit Knoblauch und Zwiebeln, giftig für den Vierbeiner ist. Kaufe Sellerie Sorten am besten in Bio-Qualität, um sicherzugehen, dass sich keine Pestizide oder andere Chemikalien auf dem Gemüse befinden. Unabhängig von der Sellerie Sorte sollte das Gemüse vor dem Verzehr gewaschen werden.
Wir stellen dir im Folgenden die Unterschiede zwischen Stangensellerie sowie Knollensellerie vor und erklären, inwiefern Hunde diese Sellerie Sorten essen dürfen.
Stangensellerie
Hunde dürfen Stangensellerie roh und gekocht essen. Stangensellerie ist mild, leicht süßlich im Geschmack und knackig im Biss. Viele Hunde kauen Stangensellerie gerne, was zur Zahnpflege des Vierbeiners beiträgt. Mittelgroße Hunde dürfen pro Tag etwa ½ Stange Sellerie essen, kleine Hunde nicht mehr als 2 Stücke.
Knollensellerie
Knollensellerie dürfen Hunde nur geschält und gekocht essen. Knollensellerie für Hunde hat einen erdigen Geschmack, der intensiver ist als der von Stangensellerie. Nicht alle Hunde fressen Knollensellerie gerne, weil sein Geschmack und Geruch so intensiv sind. Mittelgroße Hunde dürfen etwa 50 g Knollensellerie als Snack oder unter das Futter gemischt fressen.
Dürfen Hunde Sellerie roh oder gekocht essen?
Hunde dürfen Sellerie je nach Sorte roh und gekocht essen. Stangensellerie dürfen Hunde roh essen, Knollensellerie dagegen sollte für Hunde vor der Fütterung gegart werden. Verträgt der Hund den Sellerie roh nicht gut oder fällt es ihm schwer, das Gemüse zu kauen, sollte Sellerie jeder Sorte vor der Fütterung gekocht und dann unter das Futter gegeben werden.
Es ist wichtig, den Knollensellerie vor dem Kochen zu schälen und in kleine Würfel zu schneiden, um eine Erstickungsgefahr bei Hunden zu vermeiden. Man sollte Sellerie im Wasser ohne Gewürze kochen. Salz sollte bei der Zubereitung von Sellerie für Hunde nicht ergänzt werden, da das Gemüse bereits einen hohen Gehalt an Natrium hat und zu viel Salz für Hunde schädlich ist.
Roher Sellerie ist zwar für Hunde etwas schwerer verdaulich, dafür hat er im rohen Zustand aber bessere Nährwerte. Gekocht weist Sellerie weniger ätherische Öle auf, was die Akzeptanz beim Hund gegenüber dem intensiven Geschmack von rohem Sellerie erhöht. Gebratenen Sellerie sollten Hunde nicht essen, da beim Braten in der Regel Öle und Gewürze verwendet werden, die für die Vierbeiner im Übermaß gesundheitsgefährdend sind.
Wie viel Sellerie dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen 1 - 2 kleine Stücke bis eine Handvoll Stücke Sellerie (ungefähr 10 bis 100 g) pro Tag essen. Kleine Hunde sollten höchstens 2 Stücke Sellerie am Tag essen, mittelgroße Vierbeiner dürfen täglich bis zu 50 g Sellerie essen und große Hunde vertragen maximal 100 g Sellerie pro Tag.
Mehr als 100 g Sellerie sollten Hunde am Tag nicht essen, da die vielen Ballaststoffe im Sellerie bei einer Überfütterung zu Verdauungsproblemen wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen bei Hunden führen. Die Nierenfunktion oder der Blutdruck verschlechtern sich bei manchen Hunden, wenn Sie zu viel Sellerie fressen, was auf den hohen Natriumgehalt des Gemüses zurückzuführen ist.
Durch die Fütterung von Sellerie kann es bei manchen Hunden zu einer Verschlimmerung der Symptome bei Nierenerkrankungen oder Bluthochdruck kommen. Dies ergab die Studie “Pet Food Safety: Sodium in Pet Foods” von M. L. Chandler, die 2008 in der Zeitschrift “Topics in Companion Animal Medicine” veröffentlicht wurde.
Hunde dürfen Sellerie jeden Tag essen, solange die Menge an die Bedürfnisse des Hundes angepasst wird. Hat dein Hund noch nie Sellerie probiert, füttere ihm erst einmal ein Stück Sellerie und schaue, wie er darauf reagiert. Hat dein Hund mit Magenschmerzen, Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr des Sellerie zu kämpfen, teste, ob der Vierbeiner den Sellerie gekocht gut verträgt. Gewöhne den Hund langsam an das neue Gemüse und füttere Sellerie Sorten nur, wenn sie gut vertragen werden.
Wie sollten Hunde Sellerie essen?
Hunde sollten Sellerie gekocht und in mundgerechten Stücken essen. Das Kleinschneiden oder Pürieren des Sellerie ist für die bessere Aufnahme der Nährstoffe bei Hunden wichtig. Entferne bei der Zubereitung des Sellerie die Fäden des Gemüses, um das Erstickungsrisiko beim Hund zu minimieren.
Das aus dem gekochten Sellerie hergestellte Püree kann man einfach unter das Futter mischen oder als Basis für selbstgebackene Hundekekse nutzen. Roher Stangen- oder Knollensellerie ist zwar nicht giftig, zu viel des rohen Gemüse führt jedoch bei Hunden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Bauchschmerzen oder Durchfall.
Hunde sollten ausschließlich gewaschenen Sellerie essen, um potenziell vorhandene Pestizide oder möglichen Schmutz auf dem Gemüse vor der Fütterung zu entfernen. Statt kleine Stücke aus dem Sellerie zu schneiden, ist es möglich, deinem großen Hund den Stangensellerie als dünne Kausticks zu servieren. Kausticks aus Stangensellerie fördern die Zahnsteinprophylaxe beim Hund.
Welche Hunde dürfen Sellerie nicht essen?
Hunde, die eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen Sellerie haben, dürfen Sellerie nicht essen. Vierbeiner mit bestimmten Vorerkrankungen oder einer chronischen Krankheit, wie zum Beispiel einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, dürfen Sellerie aufgrund des hohen Natriumgehalts nicht essen.
Hunde mit Nierenkrankheiten oder Blasenschwäche dürfen Knollensellerie nicht essen, denn Knollensellerie hat eine harntreibende Wirkung. Das ging aus der Studie “A Review of the Antioxidant Activity of Celery (Apium graveolens L)” von W. Kooti et al. hervor, die 2017 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Evidence-based Complementary and Alternative Medicine” erschien.
Hunde, die zu wenig trinken, sollten keinen Knollensellerie essen, damit der Vierbeiner nicht durch den Verzehr von Sellerie mehr Flüssigkeit verliert. Hunde müssen nach der Fütterung von Sellerie vermehrt urinieren, was bei unzureichender Wasserzufuhr zu einer Dehydration beim Vierbeiner führen kann.
Dürfen Welpen Sellerie essen?
Ja, Welpen dürfen Sellerie ungefähr ab 35 Lebenstagen essen. Sellerie sollte für Welpen und Junghunde stets gekocht und püriert werden, da die jungen Hunde ein noch nicht ausreichend ausgeprägtes Gebiss zum Kauen des Gemüses haben. Für Welpen besteht Erstickungsgefahr, wenn sie Sellerie in großen Stücken essen.
Welpen sind bei der ersten Fütterung von Sellerie langsam an das neue Gemüse zu gewöhnen, damit es nicht zu Magenverstimmungen kommt. Sellerie sollte bei Welpen nur als gelegentlicher Snack angesehen werden, denn junge Hunde sind besonders in der Wachstumsphase auf ausgewogenes, nahrhaftes Welpenfutter angewiesen.
Alternative Gemüsesorten zu Sellerie für Hunde
Alternative Gemüsesorten zu Sellerie für Hunde sind zum Beispiel Karotten, Gurken, Zucchini, gekochte Kartoffeln und Chicorée. Für die Fütterung von Hunden eignen sich statt Sellerie Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli, Rotkohl, Rote Beete und Spinat in sehr kleinen Mengen.
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