Dürfen Katzen Apfel essen?
Ja, Katzen dürfen Apfel ohne Kerne und Stiel gelegentlich in Maßen essen. Die meisten Hauskatzen vertragen ein kleines Stück Apfel oder eine Apfelspalte problemlos. Die Äpfel dürfen für Katzen nicht zu sauer sein. Das Fruchtfleisch des Apfels ist für Katzen nicht giftig, die Kerne enthalten jedoch giftiges Amygdalin.
Äpfel in geringen Mengen sind für Katzen gesund, weil das Obst unter anderem Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe aufweist. Das ergab die Studie „Apple as a source of dietary phytonutrients: an update on the potential health benefits of apple“ von T. K. Hyun et al., die 2016 in der Zeitschrift „EXCLI Journal“ veröffentlicht wurde.
Neben Vitamin A, C und K, Ballaststoffen wie Pektin sowie sekundären Pflanzenstoffen weisen Äpfel Biotin, Antioxidantien und Kalium für Katzen auf. Hauskatzen profitieren im Allgemeinen nur wenig von Äpfeln, weil sie obligate Fleischfresser sind und deshalb pflanzliche Lebensmittel nicht optimal verwerten können.
Äpfel enthalten Fruchtzucker und Säure, weshalb das Obst nicht für Katzen mit Diabetes oder empfindliche Vierbeiner geeignet ist. Hauskatzen benötigen Obst nicht zwingend in ihrer Ernährung, weshalb Apfel nur als kleiner Snack und nicht als regelmäßiger Bestandteil geeignet ist.
Unsere Barf Menüs für Katzen enthalten keine Äpfel, weil sie nicht notwendig für eine ausgewogene Mahlzeit des Vierbeiners sind.
Wie viel Apfel dürfen Katzen essen?
Katzen dürfen nur ein klein geschnittenes Stück Apfel essen. Katzen dürfen Äpfel nur in geringen Mengen essen, damit sie keine Verdauungsprobleme wie Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Blähungen entwickeln. Äpfel sind für Hauskatzen lediglich als besonderer Snack für zwischendurch anzusehen.
Frisst die Katze Apfel regelmäßig oder in zu großen Mengen, führt dies wegen des enthaltenen Fruchtzuckers langfristig zu Übergewicht oder Diabetes. Die Fruchtsäure im Apfel reizt bei zu viel Obst die Magenschleimhaut empfindlicher Katzen. Hat die Hauskatze noch nie Apfel oder Obst gefressen, sollte ihr zunächst nur ein sehr kleines Apfelstück gegeben und ihre Akzeptanz beobachtet werden.
Wie oft dürfen Katzen Apfel essen?
Katzen dürfen nur 1 bis 2 Mal pro Woche Apfel essen, um den Zuckerkonsum niedrig zu halten. Apfel sollte Katzen nur gelegentlich gefüttert werden, um Verdauungsbeschwerden bei den Vierbeinern zu vermeiden. Äpfel sollten in der Katzenernährung immer nur eine seltene Ausnahme bleiben, da die Tiere kein Obst für ihre Gesundheit benötigen.
Welche Äpfel dürfen Katzen essen?
Katzen dürfen alle reifen, roten Äpfel essen. Die Äpfel für Katzen sollten unbehandelte Äpfel in Bio-Qualität oder ungespritzte Früchte aus dem eigenen Garten sein, damit sie sicher für die Vierbeiner sind. Katzen dürfen keine sauren Apfelsorten wie Granny Smith essen, da sie den Magen der Vierbeiner unnötig reizen.
Welche Äpfel Katzen essen dürfen und welche vermieden werden sollten, stellen wir dir im Folgenden detailliert vor.
Dürfen Katzen grünen Apfel essen?
Nein, Katzen dürfen grünen Apfel nicht essen, weil grüne Äpfel deutlich mehr Fruchtsäure enthalten als reife, rote oder gelbe Sorten. Grüne Äpfel sind für die Vierbeiner zu sauer und reizen den sensiblen Magen einer Katze. Katzen dürfen weder grüne Apfelsorten noch unreife, grüne Äpfel essen. Biete deiner Katze ausschließlich reife und rote Äpfel an.
Dürfen Katzen getrockneten Apfel essen?
Nein, Katzen dürfen getrockneten Apfel nicht essen, denn in Trockenäpfeln ist die Zuckerkonzentration zu hoch. Durch die Trocknung der Äpfel steigt der Zuckergehalt in der Frucht deutlich, wodurch das Obst für Katzen ungeeignet wird. Aufgrund des Wasserentzugs enthält ein getrockneter Apfel etwa 7 Mal so viel Zucker wie ein frischer Apfel.
Dürfen Katzen rohen Apfel essen?
Ja, Katzen dürfen rohen Apfel essen, sofern er gründlich gewaschen und reif ist. Vom rohen Apfel müssen für die Katze unbedingt der Stiel, die Kerne und das Kerngehäuse entfernt werden, um den Vierbeiner nicht zu vergiften. Hauskatzen dürfen den Apfel sowohl roh in Scheiben als auch gekocht als Mus essen.
Dürfen Katzen geriebenen Apfel essen?
Ja, Katzen dürfen geriebenen Apfel essen. Geriebener Apfel ist besonders für Katzen geeignet, die größere Stücke ablehnen oder nicht gut kauen können. Das Reiben macht den Apfel leicht verdaulich, was vor allem für empfindliche Hauskatzen hilfreich ist. Geriebener Apfel unterstützt Katzen bei Durchfall und schont ihren Magen.
Welche Apfelteile dürfen Katzen essen?
Katzen dürfen vom Apfel das Fruchtfleisch und die Schale essen. Die Kerne, das Kerngehäuse und der Stiel dürfen Katzen nicht essen, da diese gesundheitsschädlich für sie sind. Die Kerne weisen giftiges Amygdalin auf, der Stiel ist für Katzen schwer verdaulich und das Kerngehäuse stellt eine Verschluckungsgefahr dar.
Warum Katzen keine Apfelkerne, dafür aber die Apfelschale essen dürfen, erklären wir nachstehend im Detail.
Dürfen Katzen Apfel mit Kernen essen?
Nein, Katzen dürfen Apfel mit Kernen nicht essen, weil die Kerne Amygdalin enthalten und beim Zerkauen Blausäure im Körper des Tieres freigesetzt wird. Blausäure ist hochgiftig für Katzen und löst bei ihnen unter anderem Erbrechen, Durchfall, starkes Speicheln, Krämpfe, Zittern und Atemnot aus. Für Hauskatzen besteht eine Gefahr durch Kerne, weshalb für sie aus dem Apfel alle Apfelkerne sorgfältig entfernt werden sollten.
Dürfen Katzen Apfelschale essen?
Ja, Katzen dürfen Apfelschale essen, weil sie besonders viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Am besten eignet sich für Katzen ein Bio-Apfel oder eine unbehandelte Frucht, damit möglichst keine Pestizidrückstände von der Katze aufgenommen werden. Bei empfindlichen Hauskatzen sollte man die Schale des Apfels besser entfernen, da sie schwerer verdaulich ist als das Fruchtfleisch.
Dürfen Babykatzen Apfel essen?
Nein, Babykatzen dürfen keinen Apfel essen, weil ihr Verdauungssystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Aufgrund des noch sehr empfindlichen Magens der Kitten würden sie sensibel auf die Säure sowie auf den Fruchtzucker im Apfel reagieren. Es ist besonders wichtig, dass Babykatzen niemals Apfelkerne fressen.
Apfel bietet Kätzchen keine ernährungsphysiologischen Vorteile, weshalb sie ausschließlich eine altersgerechte, fleischbasierte Ernährung erhalten sollten. Katzenbabys sollten vor allem im ersten Lebensjahr statt mit Apfel größtenteils mit tierischen Zutaten gefüttert werden. Katzen dürfen mit dem Erreichen des Erwachsenenalters, etwa zwischen 12 und 18 Monaten, Äpfel essen.
Welche Apfelprodukte dürfen Katzen essen?
Katzen dürfen keine Apfelprodukte aus dem Supermarkt essen. Viele verarbeitete Apfelprodukte enthalten große Mengen an Industriezucker, Konservierungsstoffen oder anderen Zusätzen, die für Katzen ungeeignet sind. Selbstgemachtes Apfelmus, das ausschließlich aus Äpfeln besteht, dürfen Hauskatzen essen.
Welche Apfelprodukte Katzen essen oder nicht essen dürfen, präsentieren wir im Folgenden.
Dürfen Katzen Apfelmus essen?
Ja, Katzen dürfen Apfelmus essen, wenn es keinen zugesetzten Zucker enthält und zu 100 % aus Äpfeln besteht. Katzen dürfen Apfelmus nur in kleinen Mengen und genau wie frischen Apfel nur als gelegentlichen Snack essen. Herkömmliches Apfelmus aus dem Supermarkt enthält oft Sirup oder anderen Zucker, beigemischte Säure und künstliche Zusatzstoffe, die nicht für die Ernährung von Hauskatzen geeignet sind.
Dürfen Katzen Apfelchips essen?
Nein, Katzen dürfen Apfelchips nicht essen. Apfelchips weisen durch die Trocknung viel konzentrierten Fruchtzucker und häufig zusätzlich Zucker, Honig, Gewürze oder künstliche Zusatzstoffe auf. Der Katzenorganismus verträgt den hohen Zuckergehalt in den Apfelchips nicht gut, weshalb schon geringe Mengen bei den Vierbeinern Übergewicht und Diabetes begünstigen.
Dürfen Katzen Apfelringe essen?
Nein, Katzen dürfen Apfelringe nicht essen, weil frittierte Apfelringe zu fettig für die Vierbeiner sind. Das enthaltene Fett und die vielen Kalorien in den Apfelringen belasten die Verdauung der Katze und verursachen bei ihr potenzielle Magen-Darm-Beschwerden. In frittierten Apfelringen sind neben Fett auch Milchprodukte enthalten, die viele Hauskatzen aufgrund ihrer Laktoseintoleranz nicht vertragen.
Welche Katzen dürfen Apfel nicht essen?
Katzen mit Diabetes, mit einer Unverträglichkeit gegenüber Äpfeln und Vierbeiner mit Verstopfung sollten Apfel nicht essen. Bei Katzen mit Verstopfung kann Apfel die Beschwerden verschlimmern. Hauskatzen mit empfindlichem Magen, wiederkehrendem Durchfall oder Erbrechen vertragen Apfel häufig wegen des Zuckers schlecht.
Haben Katzen Verdauungsprobleme oder andere Krankheiten, sollte zunächst tierärztlicher Rat eingeholt werden, bevor man ihnen Äpfel zu fressen gibt. Der Tierarzt gibt dir Tipps, wie viel und wie oft deine Katze Apfel als Leckerli essen darf. Apfel ist nur an gesunde, erwachsene Katzen in geringen Mengen zu füttern.
Alternative Obstsorten zu Apfel für Katzen
Alternative Obstsorten zu Apfel für Katzen sind Erdbeeren, Bananen, Blaubeeren und Wassermelone. Erdbeeren enthalten wie Äpfel wichtiges Vitamin C, Bananen sind ebenfalls reich an Kalium, Blaubeeren weisen wie der Apfel Antioxidantien auf und Wassermelone besteht auch aus sehr viel Wasser.
Katzen dürfen etwas Apfel essen, das Obst sollte aber niemals ein Hauptbestandteil der Nahrung deines Haustieres sein. Katzen sollten zum Großteil mit Muskelfleisch und Innereien gefüttert werden. Besuche gerne unseren Onlineshop von Meisterbarf, wenn du noch auf der Suche nach hochwertigen Barf Komponenten für deine Katze bist. In unserem Barf Shop verkaufen wir natürliches und artgerechtes Barf Futter für die ausgewogene Katzenernährung.

