Dürfen Katzen Schokolade essen?
Nein, Katzen dürfen keine Schokolade essen, weil Schokolade aufgrund des enthaltenen Theobromins und Koffeins für Katzen giftig ist. Schokolade mit hohem Kakaoanteil, dunkle Schokolade und Backschokolade enthalten am meisten der giftigen Stoffe, weshalb sie für Haustiere besonders gefährlich sind.
Schokolade führt je nach verzehrter Art und Menge bei Katzen zu lebensbedrohlichen Vergiftungen. Trockenes Kakaopulver enthält 28,5 mg Theobromin pro 1 g Pulver, ungesüßte Backschokolade enthält pro 1 g 16 mg Theobromin, dunkle Schokolade 5,4 - 5,7 mg und Vollmilchschokolade 2,3 mg pro 1 g Schokolade. Das zeigte die Studie “Some food toxic for pets” von N. Kovalkovičová et al., die 2009 in der Zeitschrift “Interdisciplinary Toxicology” veröffentlicht wurde.
Auch wenn Katzen aufgrund eines Gendefekts nichts Süßes schmeckt, sollte man statt Schokolade lieber hochwertige Snacks füttern, damit sie sich nicht an der Schokolade bedienen. Theobromin in der Schokolade führt bei Katzen schon in kleinen Mengen zu gesundheitlichen Beschwerden.
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Warum ist Schokolade für Katzen giftig?
Schokolade ist für Katzen giftig, da sie die Alkaloide Theobromin und Koffein enthält, die im Übermaß für den Vierbeiner tödlich sind. Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade ist, desto giftiger ist sie für die Katze. Erste Vergiftungserscheinungen entstehen bei Katzen ab 15 - 20 mg Theobromin pro 1 kg Gewicht.
Theobromin und Koffein in der Schokolade werden von der Katze nur sehr langsam abgebaut und die toxischen Stoffe sammeln sich deshalb im Körper an. Menschen besitzen für den Abbau der Alkaloide das nötige Enzym, Katzen haben dies nicht. Schokolade wirkt aufgrund der Toxine herz- sowie kreislaufanregend und belastet das Nervensystem sowie das Herz der Katze. Katzen reagieren im Allgemeinen schlimmer auf Schokolade als Hunde.
Je nach Dosis der verzehrten Schokolade treten bei Katzen leichte Vergiftungserscheinungen wie starker Durst, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen auf. Mittelstarke Symptome nach dem Schokoladenverzehr bei Katzen sind Benommenheit, ansteigende Körpertemperatur, Unruhe, Zittern, Krampfanfälle und erhöhter Blutdruck. Wird die Katze mit der Schokoladenvergiftung nicht behandelt, kommt es zu Atemproblemen, Bewusstlosigkeit und schließlich Organversagen.
Eine tödliche Vergiftung mit Schokolade entsteht bei Katzen bereits ab 80 mg Theobromin pro 1 kg Körpergewicht. Eine 4 kg schwere Katze zeigt bereits ab 3,8 - 5 g Backschokolade erste Vergiftungssymptome und die tödliche Dosis beträgt 20 g. Bei Zartbitterschokolade treten bei der 4 kg-Katze erste Symptome bei 10,5 - 14,8 g Schokolade auf und die tödliche Dosis beträgt 56 - 59 g. Vergiftungssymptome entstehen bei Vollmilchschokolade schon bei einer Menge von 26 - 35 g und die tödliche Dosis für die 4 kg schwere Katze ist 139 g.
Was tun, wenn die Katze Schokolade gegessen hat?
Wenn die Katze Schokolade gegessen hat, sollte man umgehend tierärztlichen Rat aufsuchen. Versuche herauszufinden, wie viel und welche Schokolade deine Katze gefressen hat, und teile dem Tierarzt diese Informationen mit. Bist du dir unsicher über die verzehrte Schokoladenmenge, besuche mit deiner Katze den Tierarzt.
Die ersten Symptome bei Katzen mit einer Schokoladenvergiftung treten nach 2 - 4 Stunden auf. Die Katze sollte spätestens nach Auftreten von Vergiftungssymptomen zum Tierarzt gebracht werden. Der Tierarzt wird die Katze nach dem Schokoladenverzehr zum Erbrechen bringen, Aktivkohle zur Bindung der Giftstoffe geben und eine Infusion bei Kreislaufproblemen verabreichen.
Für die Katze besteht innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Verzehr der Schokolade Lebensgefahr, wenn sie ein Übermaß an Schokolade gefressen hat. Es ist wichtig, dass man die Katze nach Auftreten der Vergiftung nicht selbst behandelt oder sie mit Hausmitteln zum Erbrechen bringt, da dies gefährlich für den Vierbeiner ist. Handle bei einer Schokoladenvergiftung nur auf tierärztlichen Rat hin und sorge in Zukunft dafür, dass du die Schokolade außer Reichweite der Katze aufbewahrst.
Welche Schokolade dürfen Katzen essen?
Katzen dürfen keine Schokolade essen. Je dunkler die Schokolade ist, desto gefährlicher ist sie für die Katze, weshalb vor allem Backschokolade, Zartbitterschokolade und Kakaopulver am giftigsten sind. Selbst Schokolade mit geringem Theobromin-Gehalt wie weiße Schokolade dürfen Katzen nicht essen.
Im Folgenden diskutieren wir, ob Katzen weiße Schokolade, dunkle Schokolade und Dubai Schokolade essen dürfen.
Dürfen Katzen weiße Schokolade essen?
Nein, Katzen dürfen weiße Schokolade nicht essen. Weiße Schokolade enthält zwar nahezu kein Theobromin, dennoch weist sie für Katzen zu viel Zucker und Fett auf. Weiße Schokolade enthält knapp 60 g Zucker und etwa 32 g Fett, was bei Katzen Übergewicht, Verdauungsprobleme und Pankreatitis begünstigt. Die weiße Schokolade enthält nur Kakaobutter statt Kakaopulver, weshalb der Theobromin-Gehalt für Katzen niedrig ist. Oft sind in der weißen Schokolade neben Zucker und Fett für Katzen giftige Lebensmittel wie Macadamia- oder Pekannüsse enthalten.
Welche Schokolade dürfen Katzen essen? Dürfen Katzen dunkle Schokolade essen?
Nein, Katzen dürfen dunkle Schokolade nicht essen, da sie fast 6 mg Theobromin pro 1 g Schokolade enthält. Dunkle Schokolade ist besonders gefährlich für Katzen, da sie nach Kakaopulver und Backschokolade das meiste Theobromin enthält. Schon kleine Mengen dunkler Schokolade sind für die Vierbeiner potenziell gefährlich.
Welche Schokolade dürfen Katzen essen? Dürfen Katzen Dubai Schokolade essen?
Nein, Katzen dürfen Dubai Schokolade nicht essen. Neben dem giftigen Theobromin enthält Dubai Schokolade unter anderem viel Fett, Zucker, künstliche Zusatzstoffe, Laktose und Gluten, was für Katzen im Übermaß gesundheitsschädlich ist. Die Pistazien in der Dubai Schokolade sind nicht für Katzen geeignet, da Pistazien fast zur Hälfte aus Fett bestehen.
Dürfen Babykatzen Schokolade essen?
Nein, Babykatzen dürfen auf keinen Fall Schokolade essen. Katzenbabys bauen das Theobromin und Koffein in der Schokolade noch schlechter ab als erwachsene Katzen. Bereits winzige Schokoladenmengen führen bei Kätzchen potenziell zu einer Vergiftung, da die noch unterentwickelten Organe der Kitten sehr empfindlich sind.
Der Magen-Darm-Trakt von Katzenbabys ist auf Muttermilch und leicht verdauliche, katzenfreundliche Kost ausgelegt, weshalb Schokolade bei ihnen mindestens starke Verdauungsprobleme auslöst. Selbst wenn die Babykatze nur eine geringe Dosis Schokolade gegessen hat, sollte man sie zum Tierarzt bringen, um eine schlimme Vergiftung zu verhindern.
Welche Snacks dürfen Katzen statt Schokolade essen?
Statt Schokolade dürfen Katzen Snacks wie zum Beispiel fertige Barf Katzenleckerli ohne Zusätze, getrocknetes Fleisch wie Hühnchen oder Pute und Thunfisch im eigenen Saft essen. Gedämpftes Gemüse wie Karotten und Kürbis, Katzenmilch sowie ein gekochtes Ei eignen sich als Snacks für Katzen statt Schokolade.
Da Katzen Schokolade nicht essen dürfen, sollte man seinem Stubentiger stattdessen tierische Komponenten wie Muskelfleisch und Innereien füttern. In unserem Barf Shop von Meisterbarf verkaufen wir hochwertiges, natürliches Barf Fleisch und Innereien für eine ausgewogene Ernährung deiner Katze.

