dieses Bild zeigt Schokolade, die Katzen nicht essen dürfen
21. September 2026

Dürfen Katzen Schokolade essen?

Nein, Katzen dürfen keine Schokolade essen, weil Schokolade jeder Art für Katzen hochgiftig ist. Schokolade mit Kakaoanteil weist die Stoffe Theobromin und Koffein auf, die schon in kleinen Mengen giftig für Katzen sind. Besonders riskant für Katzen sind Produkte mit einem hohen Kakaoanteil, wie Kakaopulver und dunkle Schokolade.

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Verschiedene Schokoladensorten enthalten für Katzen unterschiedlich viel Theobromin. Kakaopulver enthält 28,5 mg Theobromin pro 1 g Pulver, ungesüßte Backschokolade weist pro 1 g 16 mg Theobromin auf, dunkle Schokolade 5,4 - 5,7 mg und Vollmilchschokolade 2,3 mg pro 1 g Schokolade. Das ergab die Studie „Some food toxic for pets“ von N. Kovalkovičová et al., die 2009 in der Zeitschrift „Interdisciplinary Toxicology“ erschien.

Wir von Meisterbarf verkaufen in unserem Onlineshop statt Schokolade hochwertige Barf Zutaten ohne künstliche Zusatzstoffe. Wie gefährlich die aufgenommene Schokolade für Katzen ist, hängt unter anderem von der Schokoladensorte, der verzehrten Menge und dem Körpergewicht des Vierbeiners ab. Obwohl Katzen aufgrund eines Gendefekts nichts Süßes schmecken, sollte man sichergehen, dass die Katze sich nicht an Schokolade bedient, indem man ihr stattdessen hochwertige Snacks füttert.

Warum dürfen Katzen keine Schokolade essen?

Katzen dürfen keine Schokolade essen, weil die Schokolade die für Katzen giftigen Alkaloide Theobromin und Koffein enthält. Schokolade ist für Katzen lebensgefährlich und belastet vor allem das Herz, das Nervensystem sowie die Nieren der Vierbeiner. Im Gegensatz zu uns Menschen bauen Katzen Theobromin und Koffein nur sehr langsam ab, weshalb die giftigen Stoffe sich im Katzenkörper ansammeln.

Symptome einer Vergiftung mit Theobromin in der Schokolade sind bei Katzen Durchfall, Erbrechen, Benommenheit, Atemnot, Muskelzittern und Krampfanfälle, was unbehandelt schließlich zum Tod führt. Symptome einer Vergiftung mit dem Koffein der Schokolade sind bei Katzen Erbrechen, Unruhe, erhöhte Herzfrequenz und hoher Blutdruck.

Erste Symptome einer Schokoladenvergiftung treten bei Katzen etwa 2 bis 4 Stunden nach der Aufnahme der Schokolade auf und nach 12 bis 36 Stunden unbehandelter Schokoladenvergiftung besteht für die Vierbeiner Lebensgefahr. Neben Theobromin und Koffein enthält Schokolade viel Fett sowie reichlich Zucker, was bei Katzen Verdauungsbeschwerden, Übergewicht und Karies begünstigt.

Welche Schokolade dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen keine Schokolade essen. Backschokolade, Kakaopulver und Zartbitterschokolade sind am gefährlichsten für Katzen, da sie am meisten giftige Stoffe enthalten. Weiße Schokolade und Milchschokolade weisen zwar weniger Theobromin auf, sie sind aber dennoch, vor allem für kleine Katzen, gefährlich. Je dunkler die Schokolade ist, desto giftiger ist sie für Katzen.

Warum Katzen keine weiße oder dunkle Schokolade und keine Lebensmittel wie Schokoladeneis essen dürfen, legen wir nachstehend im Detail dar.

Dürfen Katzen weiße Schokolade essen?

Nein, Katzen dürfen weiße Schokolade nicht essen. Weiße Schokolade enthält zwar nahezu kein Theobromin, dennoch weist sie für Katzen zu viel Zucker und Fett auf. Weiße Schokolade enthält pro 100 g knapp 60 g Zucker und etwa 32 g Fett, was bei Katzen Übergewicht, Verdauungsprobleme und Pankreatitis begünstigt. Weiße Schokolade enthält nur Kakaobutter statt Kakaopulver, weshalb der Theobromin-Gehalt für Katzen niedrig ist.

Dürfen Katzen dunkle Schokolade essen?

Nein, Katzen dürfen dunkle Schokolade nicht essen. Dunkle Schokolade enthält knapp 6 mg Theobromin pro 1 g Schokolade, weshalb bereits vergleichsweise kleine Mengen zu schweren Vergiftungen bei Katzen führen. Dunkle Schokolade weist nach Kakaopulver und Backschokolade für Katzen das meiste Theobromin auf, da diese dunklen Schokoladensorten den höchsten Kakaogehalt haben.

Dürfen Katzen Schokoladeneis essen?

Nein, Katzen dürfen Schokoladeneis nicht essen, da auch verarbeitete Schokoladen-Lebensmittel giftig für die Vierbeiner sind. Wie hoch das Risiko für Katzen ist, hängt von der verwendeten Rezeptur und der verzehrten Menge des Schokoladeneises ab. Neben Schokoladeneis sind auch andere Desserts mit Schokolade, wie zum Beispiel Schokopudding, schädlich für Katzen.

Wie viel Schokolade dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen weniger als 20 mg Theobromin pro kg Körpergewicht essen. Es gibt keine sinnvolle Menge Schokolade, die man einer Katze bewusst als Leckerli geben sollte, da schon ein kleines Stück Schokolade für die Vierbeiner giftig sein kann. Dunkle Schokolade enthält deutlich mehr Alkaloide als weiße Schokolade und ist deshalb schon in sehr kleinen Mengen toxisch für Katzen.

Bei einer kleinen Katze fällt dieselbe Schokoladenmenge stärker ins Gewicht als bei einem größeren Vierbeiner. Nach dem versehentlichen Verzehr von Schokolade bei der Katze sollte für den Tierarzt möglichst genau ermittelt werden, welche Schokolade und wie viel davon vom Vierbeiner gefressen wurde.

Wie viel Schokolade ist für Katzen giftig?

Bereits 20 mg Theobromin pro 1 kg Körpergewicht ist für Katzen giftig und führt zu ersten Vergiftungssymptomen. Die tödliche Dosis für Katzen liegt bei 100 bis 500 mg Theobromin pro 1 kg Körpergewicht. Zartbitterschokolade weist ungefähr 1000 mg Theobromin pro 100 g Schokolade auf. Das Ausmaß der Symptome bei einer Schokoladenvergiftung bei Katzen ist von der aufgenommenen Schokoladenmenge, der Schokoladenart und dem Gewicht des Vierbeiners abhängig.

Was tun, wenn die Katze Schokolade gefressen hat?

Wenn die Katze Schokolade gefressen hat, sollte man umgehend bei der tierärztlichen Praxis anrufen. Nachdem die Katze die Schokolade gegessen hat, sollte man nicht erst abwarten, ob Symptome auftreten, sondern schnell handeln. Je früher die Katze nach dem Schokoladen-Verzehr von einem Tierarzt untersucht wird, desto höher sind ihre Überlebenschancen.

Bei der tierärztlichen Einschätzung sollte man möglichst genaue Angaben zur Schokoladenart, zur Schokoladenmenge, zum Zeitpunkt der Aufnahme der Schokolade, zu möglichen, bereits aufgetretenen Symptomen und zum Gewicht der Katze machen. Man sollte die Verpackung der Schokolade zum Tierarzt mitnehmen, weil sich daran die Sorte und der Kakaoanteil ablesen lassen.

Es ist wichtig, dass der Katze beim Verdacht auf eine Schokoladenvergiftung keine Hausmittel gegen Erbrechen oder andere Symptome gegeben wird. Der Tierarzt muss immer entscheiden, ob und welche Maßnahmen bei der Katze zur Entfernung der verzehrten Schokolade sinnvoll sind. Man sollte bei einer Schokoladenvergiftung nur auf tierärztlichen Rat hin handeln und in Zukunft dafür sorgen, dass die Schokolade außer der Reichweite der Katze aufbewahrt wird.

Dürfen Babykatzen Schokolade essen?

Nein, Babykatzen dürfen Schokolade nicht essen, weil die Schokolade für die jungen Katzen genauso giftig ist wie für erwachsene Vierbeiner. Gerade bei sehr kleinen Katzen wie Kätzchen ist besondere Vorsicht geboten, weil bereits eine vergleichsweise geringe absolute Menge an Schokolade im Verhältnis zum Körpergewicht gefährlicher ist als bei größeren Katzen.

Der Magen-Darm-Trakt von Katzenbabys ist auf Muttermilch und leicht verdauliche, katzenfreundliche Kost ausgelegt, weshalb Schokolade bei ihnen mindestens starke Verdauungsprobleme auslöst. Kitten bauen das Theobromin und Koffein in der Schokolade noch schlechter ab als erwachsene Katzen.

Alternativen zu Schokolade für Katzen

Geeignete Alternativen zu Schokolade für Katzen sind Fisch wie Sardellen oder Lachs, Fleisch wie Rind- oder Hühnerfleisch und Gemüse wie Blumenkohl oder Karotten. Wer seiner Katze zwischendurch eine kleine Belohnung geben möchte, braucht keine Schokolade, denn spezielle Katzenleckerlis sind im Gegensatz zu Schokolade auf die Ernährungsbedürfnisse von Katzen abgestimmt.

Da Katzen Schokolade nicht essen dürfen, sollte man seinem Vierbeiner stattdessen tierische Komponenten wie Muskelfleisch und Innereien füttern. In unserem Barf Shop von Meisterbarf verkaufen wir hochwertiges Barf Fleisch, Gemüse-Mixe und natürliche Leckerlis für eine ausgewogene Ernährung deiner Katze.

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