Auf diesem Bild ist ein Kochtopf mit Knochenbrühe für Hunde zu sehen.
20. August 2025

Knochenbrühe für Hunde Rezept

Beim Knochenbrühe für Hunde Rezept werden die Knochen (z.B. vom Rind, Lamm, Huhn oder Pferd) mit Apfelessig lange ausgekocht, um wichtige Nährstoffe freizusetzen. Die Knochenbrühe (auch Kraftbrühe genannt) hilft Hunden bei der Stärkung des Immunsystems und bei der Anregung des Appetits.

Knochenbrühe unterstützt Hunde bei der Verbesserung der Verdauung, da die Brühe die Schleimhaut des Verdauungssystems schützt. Beim langen Kochen der Knochen lösen sich das Kollagen, die Mineralien und die Aminosäuren in den Knochen, sodass Gelatine entsteht. Die in der Gelatine enthaltenen Aminosäuren und das Kollagen unterstützen die Darmflora und stärken das Fell, die Gelenke, die Zähne und die Knochen des Hundes.

Knochen enthalten viel Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Kollagen, Vitamin A sowie Spurenelemente wie Zink, Eisen und Mangan. Knochenbrühe ist vielfältig einsetzbar und wird allen Hunden in jeder Altersklasse und Größe gefüttert.

Wir stellen dir im Folgenden ein ausgewogenes Knochenbrühe Rezept für Hunde vor, das einfach nachzukochen ist, aber etwas Geduld bei der Zubereitung verlangt. Wir von Meisterbarf verkaufen in unserem Onlineshop passende Knochen für die Herstellung der Knochenbrühe deines Hundes.

Zutaten der Knochenbrühe für Hunde

Die Zutaten der Knochenbrühe für Hunde umfassen Knochen, Wasser, Apfelessig und eine kleine Menge Salz. Als Knochen dürfen jede Art von Knochen der Beutetiere zum Einsatz kommen, auch Knochen, die beim Barfen keine Verwendung finden (z.B. Markknochen, Rippen, Gelenkknochen, Röhrenknochen, Sandknochen und Beinscheibe).

Die nachstehende Liste zählt die Zutaten der Knochenbrühe für Hunde, einschließlich der Mengenangaben, auf.

  • 1 kg Knochen
  • 2 Liter Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 g Salz

Bei der oben aufgeführten Zutatenliste handelt es sich um die Zutaten für das Grundrezept der Knochenbrühe für Hunde. Optional lassen sich dem Rezept verschiedene Gemüsesorten wie Karotten, Zucchini, Pastinaken, Knollensellerie oder Stangensellerie sowie Kräuter (z.B. Petersilie oder Oregano) hinzufügen.

Zubereitung der Knochenbrühe für den Hund

Die Zubereitung der Knochenbrühe für den Hund mit einfachem Schwierigkeitsgrad gliedert sich in vier Schritte: die Knochen in einen großen Topf geben und mit Wasser auffüllen, den Apfelessig hinzugeben und die Knochenbrühe kochen, die Knochenstücke entfernen sowie im letzten Schritt die Knochenbrühe abkühlen lassen.

Nachfolgend erklären wir die Zubereitung der Knochenbrühe für den Hund.

1. Gib die Knochen in einen großen Topf und fülle ihn mit Wasser

Im ersten Schritt des Knochenbrühe Rezepts gibst du die Knochen in einen großen Topf und füllst ihn mit Wasser auf. Die Knochen sollten vollständig mit Wasser bedeckt sein, weshalb je nach Knochengröße etwas mehr Wasser notwendig ist. Sind die Knochen für die Brühe deines Hundes zu groß, teilst du sie am besten einmal in der Mitte.

2. Gib Apfelessig hinzu und koche die Knochenbrühe

Im zweiten Schritt gibt man den Apfelessig hinzu und kocht die Knochenbrühe auf. Kocht die Brühe, wird die Temperatur heruntergestellt und die Knochenbrühe wird für 12 bis 24 Stunden mit geschlossenem Deckel geköchelt. Der Apfelessig in der Knochenbrühe ist wichtig, da er den pH-Wert in der Brühe senkt, sodass sich die gesunden Inhaltsstoffe aus den Knochen lösen. Möchtest du Gemüse in der Knochenbrühe füttern, wird dieses klein geschnitten und in der letzten Stunde mitgekocht.

3. Entferne die Knochenstücke

Im dritten Schritt entfernst du nach der Kochzeit alle Knochenstücke aus der Brühe, denn die Knochen werden nicht mitgefüttert. Gekochte Knochen sind spröde und bergen die Gefahr, schwerwiegende Verletzungen im Maul-Rachen-Bereich und im Verdauungstrakt des Hundes zu verursachen. Die Knochen sind stattdessen zu entsorgen. Das Fleisch der Knochen darf hingegen gefüttert werden. Hat dein Hund zum Beispiel Zahnprobleme, pürierst du an dieser Stelle des Rezepts das Gemüse.

4. Lasse die Knochenbrühe abkühlen

Im vierten Schritt lässt du die Knochenbrühe für deinen Hund abkühlen, damit er sich nicht verbrennt. Lasse die Knochenbrühe abkühlen, bis sich eine geleeartige Konsistenz ergibt. Wird die Konsistenz von deinem Hund nicht akzeptiert, wird die Knochenbrühe mit etwas Wasser angereichert. Die Reste der Knochenbrühe für deinen Hund werden entweder in den Kühlschrank gestellt und innerhalb von 3 Tagen aufgebraucht, in der Eiswürfelform eingefroren oder in Gläser eingeweckt.

Wie viel Knochenbrühe dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen je nach Körpergewicht 200 bis 800 ml Knochenbrühe pro Tag essen. Etwa 200 ml Knochenbrühe sind für Hunde unter 10 kg geeignet, ungefähr 400 ml für Hunde zwischen 10 und 20 kg und 400 bis 800 ml Knochenbrühe für Hunde ab 20 kg. Die Knochenbrühe sollte höchstens 10 % der täglichen Futtermenge ausmachen.

Hat dein Hund noch nie Knochenbrühe gefressen, ist die Verträglichkeit zunächst mit kleinen Mengen der Brühe zu testen. Beginne am besten die Fütterung von Knochenbrühe mit 1 bis 2 Esslöffeln und gib diese Menge über die reguläre Mahlzeit. Akzeptiert dein Hund die Brühe, darfst du die Portionen der Knochenbrühe langsam steigern und auch als separaten Snack anbieten.

Wie sollten Hunde Knochenbrühe fressen?

Hunde sollten Knochenbrühe ohne Knochenstücke und abgekühlt fressen. Knochenbrühe wird Hunden entweder einzeln oder mit dem Futter zusammen gefüttert, wobei keine fertige Knochenbrühe verwendet werden sollte. Für die Knochenbrühe sollten nur Knochen verwendet werden, die für den Hund verträglich sind. 

Die nachstehende Liste präsentiert im Detail, wie Hunde Knochenbrühe fressen sollten.

  • Ohne Knochenstücke: Hunde dürfen Knochenbrühe nur ohne Knochenstücke fressen, da gekochte Knochen eine Verletzungsgefahr für die Vierbeiner darstellen. Bei fleischigen Knochen trennt man das Fleisch vom Knochen und gibt es zur Knochenbrühe dazu.
  • Abgekühlt: Hunde sollten die Knochenbrühe nur abgekühlt (Zimmertemperatur oder lauwarm) essen, damit sie sich nicht ihre Zunge oder ihren Rachen verbrennen. Nach dem Abkühlen hat die Knochenbrühe eine geleeartige Konsistenz wie Wackelpudding. In dieser Form wird die Knochenbrühe dem Hund gefüttert.
  • Einzeln oder mit dem Futter: Hunde fressen Knochenbrühe entweder einzeln oder mit dem Futter zusammen. Füttert man die Knochenbrühe einzeln als Mahlzeitersatz, ist zusätzliches Gemüse und etwas Fleisch notwendig, damit die Mahlzeit ausgewogen und bedarfsgerecht ist.
  • Keine fertige Knochenbrühe: Hunde sollten keine fertige Knochenbrühe für Menschen essen, da diese zu viele Gewürze und in den meisten Fällen schädliche Lauchgewächse wie Zwiebeln und Knoblauch enthalten. Einige Fertig-Knochenbrühen weisen zudem künstliche Zusatzstoffe auf.
  • Mit den passenden Knochen: Hunde dürfen nur Knochenbrühe essen, für die passende Knochen verwendet wurden. Passende Knochen sind Knochen, gegen die der Hund weder eine Allergie noch eine Unverträglichkeit hat. Für die Knochenbrühe müssen nicht unbedingt Rinderknochen gewählt werden. Knochen vom Lamm, Pferd, Schwein, Wild oder Huhn sind ebenfalls möglich.

Wann eignet sich Knochenbrühe für Hunde?

Knochenbrühe für Hunde eignet sich im Winter zum Aufwärmen des Vierbeiners, für die Stärkung des Immunsystems von geschwächten Hunden (z.B. bei einer Erkältung) und für alte Hunde als Nährstofflieferant. Die Knochenbrühe versorgt den Hund mit Energie, was bei Untergewicht oder sehr aktiven Hunden hilfreich ist.

Knochenbrühe eignet sich zudem aufgrund der appetitanregenden Wirkung als Aufwertung des Futters, wenn der Hund das Futter nicht akzeptiert. Fügt man der Knochenbrühe Wasser hinzu, hilft dies Hunden dabei, mehr zu trinken. Die zusätzliche Flüssigkeitsquelle eignet sich besonders für Hunde mit Nieren- und Blasenerkrankungen.

Knochenbrühe wird für die Beschäftigung von Hunden eingesetzt, indem sie zum Beispiel auf einer Leckmatte verteilt wird. Auch Hündinnen nach der Trächtigkeit profitieren von der Knochenbrühe, um wieder zu Kräften zu kommen und Energie zu sammeln. Im Allgemeinen ist Knochenbrühe als Nährstoffquelle in fast allen Situationen für Hunde geeignet.

Alternativen zu Knochenbrühe für den Hund

Geeignete Alternativen zu Knochenbrühe für den Hund sind zum Beispiel eine Gemüsebrühe oder eine Hühnerbrühe als Immunbooster, eine Morosche Karottensuppe bei Durchfall sowie Fleisch- oder Fischsud als Appetitanreger. Koche die Suppen, Sude und Brühen für Hunde immer selbst, um die Kontrolle über die Zutaten zu haben.

Benötigst du für die Herstellung der Knochenbrühe für deinen Hund noch Knochen oder andere Zutaten wie Gemüse, dann bist du in unserem Barf Shop genau richtig. Wir von Meisterbarf haben in unserem Onlineshop eine große Auswahl an fleischigen Barf Knochen und hochwertigen Gemüse-Mixen, die sich für ein Knochenbrühe für Hunde Rezept eignen.