Dieses Bild zeigt Lebensmittel an, die Katzen essen dürfen.
13. Januar 2026

Was dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen Fleisch, Innereien, Fisch und Gemüse wie Brokkoli, Möhren oder Spargel essen. Geeignete Fleischsorten für Katzen sind Rind, Lamm, Geflügel und Kaninchen. Katzen sind Fleischfresser, weshalb sie überwiegend tierische Proteine zu sich nehmen sollten. Jegliche Lebensmittel füttert man der Katze ungewürzt.

Tierisches Eiweiß ist für Katzen wichtig, da es ihnen am meisten Energie und wichtige Vitamine, Spurenelemente sowie Mineralien liefert. Der tierische Anteil an der Futterration sollte bei Katzen 95 % betragen, pflanzliche Zutaten wie Gemüse nur etwa 5 %. Geeignete menschliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse und Obst werden Katzen entweder als Zusatz zum herkömmlichen Katzenfutter gefüttert oder verwendet, um eigene Mahlzeiten für den Vierbeiner zusammenzustellen.

Die passende Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Katzengesundheit sowie für das allgemeine Wohlbefinden des Vierbeiners und sollte immer der natürlichen Fressweise der Katze entsprechen. Das zeigte die Studie “Feeding Cats for Optimal Mental and Behavioral Well-Being” von M. Delgado et al., die 2020 in der Zeitschrift “Veterinary Clinics of North America: Small Animal Practice” veröffentlicht wurde. 

Katzen dürfen unter anderem keine rohen Kartoffeln, Avocados, Schokolade und Lauchgewächse essen. Wir verkaufen in unserem Meisterbarf Onlineshop ausschließlich für Katzen geeignete und hochwertige Barf Ware, die in die tägliche Ernährung des Vierbeiners problemlos integriert werden darf. Eine ausgewogene Ernährung mit Barf fördert den Appetit, den Gesundheitszustand und die allgemeine Stimmung der Katze.

Was dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen Fleisch wie Hähnchen und Rind, fettarmen Fisch wie Lachs und Forelle sowie gekochte Eier essen. Neben Fleisch, Fisch und Eiern darf Katzen gekochtes Gemüse wie Karotten und Kürbis, zuckerarme Beeren, ausgewählte Obstsorten sowie glutenfreies Getreide wie Reis oder Haferflocken gefüttert werden.

Was Katzen essen dürfen, präsentieren wir im Folgenden detailliert.

Fleisch wie Hähnchen und Rind

Katzen dürfen Fleisch wie Hähnchen und Rind essen, da Fleisch das Wichtigste in der Ernährung der Katze und der Babykatze ist. Geflügel wie Huhn oder Pute ist fettarm und daher auch für übergewichtige Katzen geeignet. Rotes Fleisch wie Rind ist sehr eisenreich und wirkt sich deshalb positiv auf die Blutgesundheit des Vierbeiners aus. Hypoallergene Fleischsorten wie Pferd, Elch oder Lama eignen sich für allergische Katzen.

Eine Mahlzeit für Katzen und Katzenbabys sollte zu 95 % aus Fleisch bestehen, wovon 70 bis 80 % Muskelfleisch, inklusive 10 % Herz, 10 - 15 % Innereien und 5 % Knochen sind. Gelegentlich dürfen Katzen kleine, rohe und gewolfte Knochen wie Hühnerhälse, Hühnerflügel oder Kalbsbrustbein fressen. Wird das Fleisch an die Katze roh gefüttert, sollte man auf eine sehr hohe Qualität aus bekannter Herkunft achten, um die Gesundheit des Vierbeiners nicht zu gefährden.

Frisches, naturbelassenes Fleisch wird gegenüber gekochtem Fleisch als hochwertiger eingestuft, da rohes Fleisch nachweislich für ein gesundes Gewicht, einen verbesserten Kotabsatz und eine bessere Darmgesundheit sorgt. Das ging aus der Studie “Current Evidence on Raw Meat Diets in Pets: A Natural Symbol, but a Nutritional Controversy” von Y. Lyu et al. hervor, die 2025 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Animals (Basel)” erschien.

Fettarmer Fisch wie Lachs und Forelle

Fettarmer Fisch wie Lachs und Forelle eignet sich für Katzen, da Fische wichtige Omega-3-Fettsäuren enthalten. Omega-3-Fettsäuren im Fisch sind für die Gesunderhaltung der Haut, des Fells und des Immunsystems der Katze essenziell. Für Katzen sind bei Fischen immer die Gräten zu entfernen, damit sie kein Erstickungsrisiko darstellen.

Beachte, dass einige Fischarten wie zum Beispiel Hering und Sardinen Thiaminase enthalten, die im Übermaß für Katzen schädlich sind. Manche Fische wie beispielsweise Thunfisch oder Makrelen sollte man nur in geringen Mengen an die Katze verfüttern, weil sie einen hohen Gehalt an giftigem Quecksilber aufweisen können.

Katzen und Katzenbabys sollten Fisch aufgrund der potenziellen Risiken des Quecksilbers und der Thiaminase nur gelegentlich, in regelmäßig wechselnden Sorten und nicht als Hauptnahrungsquelle erhalten. Dies ergab die Studie “Fish for cats” von A. C. Beynen, die 2017 im Magazin “Creature Companion” erschien.

Gekochte Eier

Katzen dürfen gekochte Eier oder Rührei ohne Salz und ohne Milch als gelegentlichen Snack essen. Eier sind für Katzen eine geeignete Proteinquelle und liefern ihnen hochwertige Fettsäuren. Die Fettsäuren in den Eiern sorgen bei der Katze für ein glänzendes Fell, fördern eine gesunde Haut und stärken das Immunsystem. Aufgrund des noch empfindlichen Magens dürfen Katzenbabys keine gekochten Eier essen.

Die Nährwerte von Eiern tragen zur Gesunderhaltung der Katze bei und unterstützen die Leistungsfähigkeit, die Magen- und Darmgesundheit sowie die Hautregeneration des Vierbeiners. Dies zeigte die Studie “The Use of Egg and Egg Compounds in Companion Animal Health” von S. Beasley et al., die 2024 in der Zeitschrift “Developmental Biology” veröffentlicht wurde. Katzen sollten nicht mehr als 1 gekochtes Ei pro Woche essen.

Gekochtes Gemüse wie Karotten und Kürbis

Katzen dürfen gekochtes Gemüse wie Karotten, Kürbis, Brokkoli, Zucchini, Spargel und Sellerie essen. Gemüse sollte für Katzen gekocht oder gedünstet werden, damit sie die Lebensmittel besser vertragen und verdauen können. Für Katzen enthält Gemüse wichtige Ballaststoffe, die für die bessere Verdauung wichtig sind. Die im Gemüse enthaltenen Stärke und Kohlenhydrate sind für Katzen von Natur aus in großen Mengen nicht optimal zu verdauen.

Gemüse ist für Katzen und Katzenbabys gesund, da es Antioxidantien, essenzielle Vitamine, alle notwendigen Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufweist. Dies ergab die Studie “Nutritional Quality and Health Benefits of Vegetables: A Review” von J. Dias, die 2012 in der Zeitschrift “Food and Nutrition Sciences” erschien. Pflanzliche Komponenten wie Gemüse machen lediglich 5 % der gesamten Katzen-Mahlzeit aus.

Zuckerarme Beeren wie Erdbeeren und Blaubeeren

Zuckerarme Beeren wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren eignen sich für die gelegentliche Katzen-Fütterung. Beeren liefern Katzen Vitamine, Antioxidantien und Energie. Zuckerarme Beeren eignen sich gegenüber zuckerreichen Obstsorten wie Bananen oder Mangos auch für übergewichtige Katzen, Katzenbabys und Senioren Katzen.

Blaubeeren zum Beispiel enthalten wichtige Polyphenole, die antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften für Katzen haben. Das zeigte die Studie “A “berry” small inclusion: 40 types of commercial dog and cat kibble with added blueberries provide low levels of quercetin, free phenolics, and alkali-labile phenolics” von P. A. L. Kosmal et al., die 2025 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Journal of Animal Science” erschien.

Gib deiner Katze keine getrockneten Beeren, da dem getrockneten Obst im Herstellungsprozess die gesamte Flüssigkeit entzogen wird und deshalb der Zucker konzentrierter ist. Getrocknete Erdbeeren zum Beispiel enthalten auf 100 g Beeren 50 g Zucker, was der zehnfachen Menge im Gegensatz zum frischen Obst entspricht.

Obst wie Melone und Apfel

Obst wie Melone, Apfel, Bananen, Kiwi, Birnen und Ananas ist für die Katzen-Ernährung in kleinen Mengen geeignet. Katzen erhalten Obst ausschließlich ohne Kerne und ohne Steine, da die Kerne sowie Steine in den meisten Fällen gefährliche Blausäure enthalten. Obst ist ein optimaler Energielieferant für untergewichtige oder hochaktive Katzen.

Für Katzen ist das Fressen von Obst in Maßen gesund, da es sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Ballaststoffe und Antioxidantien enthält. Das ging aus der Studie “A strategy for healthy eating habits of daily fruits revisited: A metabolomics study” von J. Song et al. hervor, die 2023 in der Zeitschrift “Current Research in Food Science” veröffentlicht wurde.

Obst ist in der Katzen-Ernährung nicht notwendig, da die Vierbeiner alle wichtigen Nährstoffe und Aminosäuren durch Fleisch und Gemüse erhalten. Die meisten Obstsorten weisen viel Fruchtzucker auf, was bei manchen Katzen zu Übergewicht oder Diabetes führt. Katzen sollten Obst aufgrund des Zuckers nur in kleinen Mengen und gelegentlich erhalten.

Reis und Haferflocken in kleinen Mengen

Katzen dürfen Reis und Haferflocken in kleinen Mengen essen, denn Vollkornprodukte enthalten nützliche Kohlenhydrate als Energiequelle. Die Ballaststoffe im gekochten Reis und in den Haferflocken fördern eine gesunde Verdauung sowie eine langanhaltende Sättigung bei der ausgewachsenen Katze. Mit Haferflocken ist es möglich, für Katzen einen Haferbrei ohne Zusätze mit einem Teil Haferflocken und 2 Teilen Wasser herzustellen.

Wie muss man Futter zubereiten, damit Katzen es essen dürfen?

Man muss Futter ungewürzt und klein geschnitten oder püriert zubereiten, damit Katzen es essen dürfen. Das Kleinschneiden oder Pürieren des Katzenfutters ist wichtig, um Erstickungsgefahr zu vermeiden. Lebensmittel für Katzen sollten immer frisch gekauft werden, bevor man sie zubereitet, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Bei der Zubereitung des Futters für die Katze sind die Lebensmittel niemals zu würzen, bei Bedarf ist es durchzugaren und unbedingt vor dem Füttern abzukühlen. Fisch und Fleisch füttert man Katzen je nach Verträglichkeit sowie nach Qualität der Ware roh oder gekocht. Das Futter für die Katze sollte in kleinen Portionen serviert und Reste kühl gelagert oder eingefroren werden.

Füge dem Katzenfutter keinen zusätzlichen Industriezucker oder andere Süßungsmittel hinzu, da diese gesundheitsschädlich für die Vierbeiner sind. Vergewissere dich, dass das selbst gekochte Futter für deine Katze genügend Mineral- sowie Nährstoffe enthält und füge bei Bedarf passende, natürliche Zusätze hinzu.

Was dürfen Katzen nicht essen?

Katzen dürfen unter anderem Schokolade, Rollmops, Avocados, rohe Nachtschattengewächse und Lauchgewächse nicht essen. Rosinen und Weintrauben sowie Alkohol und Koffein sind für Katzen giftig. Ungeeignet für die Katzenfütterung sind zum Beispiel rohe Hülsenfrüchte, Nüsse und Süßigkeiten.

Die folgende Liste beschreibt, was Katzen nicht essen dürfen.

  • Schokolade: Katzen dürfen Schokolade nicht essen, da sie giftiges Theobromin enthält.
  • Rollmops: Rollmops eignet sich nicht für Katzen, da er zu viel Salz aufweist.
  • Avocado: Avocado ist nicht für Katzen geeignet, da sie giftiges Persin beinhaltet.
  • Rohe Nachtschattengewächse: Rohe Nachtschattengewächse wie Tomaten, Auberginen und Kartoffeln weisen für Katzen giftiges Solanin auf.
  • Lauchgewächse: Lauchgewächse wie Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch enthalten für Katzen gefährliche Schwefelverbindungen.
  • Rosinen und Weintrauben: Rosinen und Weintrauben dürfen von Katzen nicht gefressen werden, da sie bei den Vierbeinern zu Nierenversagen führen.
  • Alkohol und Koffein: Alkohol und Koffein eignen sich nicht für Katzen, da die Lebensmittel Leber- und Hirnschäden bei den Tieren auslösen.
  • Rohe Hülsenfrüchte: Rohe Hülsenfrüchte weisen giftige Lektine auf und sind deshalb nicht von Katzen zu fressen.
  • Nüsse: Nüsse enthalten für Katzen sehr viel Fett. Macadamia-Nüsse, Muskatnuss und Pekannuss zum Beispiel sind hochgiftig für Katzen.
  • Süßigkeiten: Süßigkeiten weisen zu viel Zucker, Kalorien und künstliche Zusatzstoffe auf, weshalb sie nicht für Katzen geeignet sind.
  • Wurst: Wurst wie Salami oder Mettwurst beispielsweise eignet sich aufgrund des Salzes und der vielen Gewürze nicht für Katzen.
  • Laktosehaltige Milchprodukte: Laktosehaltige Milchprodukte sind Katzen nicht zu füttern, da die meisten Katzen eine Laktoseintoleranz haben.
  • Rohes Schweinefleisch: Katzen dürfen kein rohes Schweinefleisch essen, da das Risiko einer Ansteckung mit dem tödlichen Aujeszky-Virus besteht.
  • Glutenhaltige Lebensmittel: Glutenhaltige Lebensmittel sind nicht für Katzen geeignet, da die meisten Vierbeiner eine Glutenunverträglichkeit haben.
  • Backwaren: Backwaren sind Katzen aufgrund der vielen Kohlenhydrate, der Gewürze, des Zuckers und des Glutens nicht zu füttern.
  • Schimmelkäse: Die Schimmelpilzkulturen auf Schimmelkäse sind für Katzen giftig.

Füttere deine Katze statt mit gefährlichen Lebensmitteln lieber zum Großteil mit hochwertigem Barf Fleisch, das in unserem Onlineshop von Meisterbarf erhältlich ist. Katzen dürfen naturbelassenes Fleisch, Innereien, rohe Knochen, natürliche Öle und geeignetes Gemüse essen, die wir in der Katzensektion unseres Onlineshops verkaufen.