Dieses Bild zeigt unterschiedliche Nüsse, die Hunde essen dürfen: Cashew Nüsse, Erdnüsse, Walnüsse und viele mehr
12. Januar 2026


Welche Nüsse dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen die meisten Nüsse wie zum Beispiel Cashewkerne, Maronen, Kokosnüsse, Haselnüsse und reife Walnüsse essen. Muskatnüsse, Pekannüsse und Macadamianüsse dürfen Hunde nicht essen, da diese Nusssorten hochgiftig für die Vierbeiner sind. Nüsse sind Hunden aufgrund des Fettgehalts nur in kleinen Mengen zu füttern.

Nüsse in Maßen sind für Hunde gesund, da sie wichtige Vitamine, Fette und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dies zeigte die Studie “Roles of plant‐based ingredients and phytonutrients in canine nutrition and health” von J. Tanprasertsuk et al., die 2022 in der Zeitschrift “Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition” erschien.

Bei Hunden können Nüsse genau wie bei uns Menschen Auslöser für Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten sein, weswegen sie ausschließlich mit Vorsicht zu füttern sind. Übergewichtige, kranke oder alte Hunde sollten aufgrund des Fettes nur sehr wenige oder keine Nüsse fressen, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Nierenkranke Hunde sollten keine Nüsse essen, da der hohe Phosphorgehalt die Nieren der Hunde schädigt.

Hunde dürfen ausschließlich ungesalzene Nüssen ohne Schale sowie gemahlen oder zerkleinert essen. Mit gemahlenen oder zerkleinerten Nüssen wird bei Hunden eine bessere Verdauung und eine erhöhte Aufnahme sowie Verwertung von Nährstoffen erreicht. 

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Mit dieser Grafik zeigen wir ihnen, welche Nüsse Hunde essen dürfen.

Welche Nüsse dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen Nüsse wie Cashewkerne, Haselnüsse, Maronen und Kokosnuss essen. Reife Walnüsse, süße Mandeln, Paranüsse und Erdnüsse sind geeignete Nusssorten für Hunde. Pistazien und Pinienkerne zählen botanisch zwar nicht zu den echten Nüssen, sie dürfen dennoch von Hunden gefressen werden. 

Alle Nüsse, die Hunde essen dürfen, sind der folgenden Liste zu entnehmen.

  • Cashewkerne: Hunde dürfen Cashewkerne essen, da sie Ballaststoffe, gesunde Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente wie Eisen und Zink enthalten. Cashewkerne sollten Hunden immer ungewürzt und nicht mehr als 2 - 3 Mal pro Woche gefüttert werden.
  • Haselnüsse: Hunde dürfen Haselnüsse essen, da die verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe gesundheitsfördernd für den Vierbeiner sind. Haselnüsse sind bei Hunden häufig Auslöser für Unverträglichkeiten und Allergien.
  • Maronen: Hunde dürfen Maronen essen, wenn die Esskastanien geschält, reif und gekocht sind. Unreife Maronen enthalten Solanin, das bei Hunden zu Durchfall und Erbrechen führt. Maronen sind im Gegensatz zu anderen Nusssorten fettarm und eignen sich deshalb optimal für übergewichtige oder alte Hunde.
  • Kokosnuss: Hunde dürfen Kokosnuss essen, wenn der Vierbeiner ausschließlich das Fruchtfleisch der Nuss erhält. Hunde dürfen neben dem Kokosnussfruchtfleisch auch Kokoswasser, Kokosmilch und Kokosöl in Maßen zu sich nehmen.
  • Reife Walnüsse: Hunde dürfen Walnüsse essen, jedoch nur im reifen Zustand, da bei unreifen Walnüssen die Wahrscheinlichkeit von Toxinen hoch ist. Walnüsse enthalten zwar gesunde Fettsäuren, stellen jedoch ein hohes Vergiftungsrisiko dar, weshalb bei Hunden auf andere Nüsse zurückgegriffen werden sollte.
  • Süße Mandeln: Hunde dürfen nur süße Mandeln essen, denn Bittermandeln enthalten Blausäure, die für Hunde giftig ist. Süßmandeln enthalten viel Fett, weshalb Hunden Mandeln nur in sehr geringen Mengen gefüttert werden sollten.
  • Paranüsse: Hunde dürfen Paranüsse essen, da sie reich an Nährstoffen, Vitaminen und Calcium sind, was förderlich für den Erhalt der Knochen und der Zähne sowie für die allgemeine Gesunderhaltung ist. Paranüsse sind sehr fetthaltig und sollten deshalb nur an untergewichtige oder aktive Hunde verfüttert werden.
  • Erdnüsse: Hunde dürfen Erdnüsse essen, sie sind bei den Vierbeinern jedoch eine häufige Ursache für Allergien. Verträgt dein Hund Erdnüsse, sind diese ein wichtiger Nährstoff-, Spurenelement- und Mineralstofflieferant. Etwa 20 g zerkleinerte oder zermahlene Erdnüsse sind pro Woche für gesunde Hunde geeignet.
  • Pistazien: Hunde dürfen Pistazien essen, da sie reich an Kalium, Vitamin B, ungesättigten Fettsäuren und Eiweiß sind. Bei minderwertigen Pistazien besteht die Gefahr von Schimmelpilzen, die für Hunde gesundheitsgefährdend sind. Hunden sollten ausschließlich hochwertige Pistazien in Maßen gefüttert werden.
  • Pinienkerne: Hunde dürfen Pinienkerne essen, da die Samen wichtiges Eisen, Vitamin B und Magnesium enthalten. Pinienkerne weisen viel Fett auf, weshalb sie von Hunden ausschließlich in sehr kleinen Mengen und nur gelegentlich gefressen werden dürfen. Für die meisten gesunden Hunde sind Pinienkerne unbedenklich.

Welche Nüsse dürfen Hunde nicht essen?

Hunde dürfen Nüsse wie Bittermandeln, Macadamianüsse, Muskatnuss und Pekannüsse nicht essen. Rosskastanien, Eicheln, Bucheckern und Schwarznüsse sind für Hunde giftig und dürfen deshalb von den Vierbeinern nicht gefressen werden. Nicht geeignete Nüsse sind für Hunde im schlimmsten Fall tödlich.

Hier zeigen wir ihnen anhand verschiedener Bilder, welche Nüsse Hunde nicht essen dürfen.

Welche Nüsse Hunde nicht essen dürfen, präsentiert die nachstehende Liste im Detail.

  • Bittermandeln: Hunde dürfen keine Bittermandeln essen, da die Mandeln für die Vierbeiner giftiges Amygdalin enthalten.
  • Macadamianüsse: Hunde dürfen keine Macadamianüsse essen, weil Macadamianüsse bei den Vierbeinern zu einer schweren Vergiftung führen.
  • Muskatnuss: Hunde dürfen keine Muskatnuss essen, da die Muskatnuss Myristicin enthält, das für Hunde als Nervengift toxisch ist.
  • Pekannüsse: Hunde dürfen keine Pekannüsse essen, weil sie Substanzen wie Tannine aufweisen, die für die Vierbeiner giftig sind.
  • Rosskastanien: Hunde dürfen keine Rosskastanien essen, da die enthaltenen Glykoside und Saponine schwerwiegende Magen-Darm-Beschwerden bei den Vierbeinern auslösen.
  • Eicheln: Hunde dürfen keine Eicheln essen, weil Eicheln Gerbstoffe wie Tannine aufweisen und potenziell einen Darmverschluss verursachen.
  • Bucheckern: Hunde dürfen keine Bucheckern essen, da sie Toxine wie Saponine und Fagopyrin enthalten, die schwere Vergiftungserscheinungen bei den Vierbeinern auslösen.
  • Schwarznüsse: Hunde dürfen keine Schwarznüsse essen, weil die Nüsse in den meisten Fällen mit toxischen Schimmelpilzen befallen sind.

Was tun, wenn der Hund giftige Nüsse gefressen hat?

Wenn der Hund giftige Nüsse gefressen hat, sollte man mit dem Vierbeiner sofort einen Tierarzt aufsuchen, um Vergiftungen frühzeitig einzudämmen. Giftige Nüsse sind je nach Menge und Sorte potenziell tödlich für Hunde, weshalb die Vierbeiner auf schnelle Hilfe angewiesen sind. Halte deinen Hund zukünftig unbedingt von giftigen Nüssen fern. Besonders beim Spaziergang mit dem Hund ist darauf zu achten, dass der Vierbeiner keine Eicheln, Bucheckern oder Rosskastanien frisst.

Welche Nüsse dürfen Hunde nur in geringen Mengen fressen?

Nüsse mit sehr hohem Fettgehalt, wie zum Beispiel Walnüsse, Pinienkerne, Haselnüsse und Süßmandeln, dürfen Hunde nur in geringen Mengen fressen. Reife Walnüsse und Cashewnüsse sind für viele Hunde schwer verdaulich, weshalb diese Nusssorten von Hunden nur in kleinen Mengen gefressen werden dürfen.

Ein hoher Fettgehalt und die schwere Verdaulichkeit der Nüsse führen bei Hunden zu Durchfall, Erbrechen, Magenschmerzen und auf lange Sicht zu Übergewicht sowie Pankreatitis. Paranüsse weisen viel Selen auf, weshalb Hunde Paranüsse nur in sehr kleinen Portionen essen dürfen, denn zu viel Selen ist für die Vierbeiner giftig.

Welche Nüsse dürfen Hunde mit Schale essen?

Hunde dürfen gar keine Nüsse mit Schale essen, da die Schale der Nuss sehr hart und schwer verdaulich ist. Nussschalen verursachen bei Hunden potenziell Darmverletzungen, gefährliche Verstopfungen oder tödliche Darmverschlüsse, weshalb die Schale von Nüssen für Hunde immer vor der Fütterung zu entfernen ist.

Die Schale der Nuss kann leicht im Hals oder in der Speiseröhre des Hundes stecken bleiben, besonders bei kleinen Hunden. Nussschalen sind sehr faserreich und verursachen mit hoher Wahrscheinlichkeit Magen-Darm-Beschwerden bei den Vierbeinern. Bei vielen Nüssen befinden sich Schimmelpilze unter der Schale, weshalb die Schale bei Hunden zu Vergiftungen führt. Die Schale von Nüssen ist für Hunde aufgrund der hohen Gesundheitsgefährdung tabu.

Wie viele Nüsse dürfen Hunde fressen?

Hunde dürfen von geeigneten Nüssen wie Cashews, Maronen oder Haselnüssen eine Handvoll Nüsse pro Woche fressen. Hunde dürfen nur eine kleine Menge Nüsse essen, da die meisten Nusssorten zu 40 % bis 75 % aus Fett bestehen. Die Dosierung der Nüsse ist stets an die Größe und das Gewicht des Hundes anzupassen.

Eine Überfütterung von Nüssen führt bei Hunden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Magen-Darm-Beschwerden und bei regelmäßiger Überfütterung zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Kleine Hunde sollten nicht mehr als 1 - 2 Nüsse pro Tag essen, große Hunde nicht mehr als 2 - 3. Hat dein Hund noch nie Nüsse gefressen, füttere ihn zunächst mit einer klein gehackten Nuss und beobachte seine Reaktion darauf.

Mit Hilfe dieser Abbildung sehen Sie, wie viele Nüsse Hunde pro Woche essen sollten.

Welche Nüsse dürfen Welpen fressen?

Welpen sollten keine Nüsse essen, da ihr Verdauungssystem noch nicht vollständig entwickelt ist und sie auf die fettreichen Lebensmittel mit Magenverstimmungen und Darmbeschwerden reagieren würden. Bei Welpen besteht aufgrund der geringen Größe eine hohe Erstickungsgefahr, wenn sie Nüsse fressen.

Nüsse sind in der Ernährung der Welpen nicht notwendig, da sie bereits alle Nährstoffe aus hochwertigem Welpenfutter erhalten. Welpen sollten besonders in den ersten 6 Lebensmonaten statt mit Nüssen ausschließlich mit passendem Welpenfutter gefüttert werden, um eine optimale Entwicklung zu gewährleisten und eine Fehlernährung zu vermeiden.

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