Dieses Bild zeigt Obst, das Hunde essen dürfen.
31. Oktober 2025

Welches Obst dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen unter anderem Obst wie Äpfel, Bananen, Aprikosen, Beeren, Birnen, Ananas und Melonen essen. Obst in kleiner Menge gehört zu einer ausgewogenen und artgerechten Ernährung des Hundes. Die meisten Obstsorten dürfen bedenkenlos an den Vierbeiner verfüttert werden, stellen aber niemals eine ganze Mahlzeit dar.

Obst ist für Hunde gesund, da es unter anderem wichtige Ballaststoffe, Vitamin C, Mineralien wie Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Polyphenole enthält. Das zeigte die Studie “Whole Fruits and Fruit Fiber Emerging Health Effects” von M. L. Dreher, die 2018 in der Zeitschrift “Nutrients” veröffentlicht wurde. Obst trägt somit zur Gesunderhaltung des Hundes bei.

Die folgende Liste zeigt im Detail, welches Obst Hunde essen dürfen.

  • Äpfel: Äpfel enthalten Vitamin A, B, C, E und K sowie Kalium, Calcium, Pektine und Folsäure. Das Biotin im Apfel unterstützt den Stoffwechsel und das Fell der Hunde. Hunde dürfen Apfel ausschließlich ohne Apfelkerne essen.
  • Bananen: Hunde dürfen Bananen essen, weil das Obst Vitamin A, B, C und E sowie Calcium, Magnesium und Kalium enthält. Bananen haben einen hohen Frucht- und Traubenzuckergehalt, der Hunden reichlich Energie liefert.
  • Brombeeren: Brombeeren setzen sich unter anderem aus Vitamin C, Calcium, Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen zusammen. Brombeeren sind ein sehr kalorienarmes Obst, da sie auf 100 g nur 4,9 g Zucker enthalten.
  • Erdbeeren: Erdbeeren enthalten Vitamin C, Magnesium, Eisen, Folsäure, Antioxidantien, Kalium und Calcium. Der hohe Ballaststoffgehalt in den Erdbeeren fördert die Verdauung des Hundes.
  • Himbeeren: Himbeeren weisen Vitamine A, C und E, Eisen, Folsäure sowie Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium auf. Das Eisen und die Folsäure in den Himbeeren wirken sich positiv auf die Hundegesundheit aus.
  • Kirschen: Kirschen setzen sich unter anderem aus Vitamin A, B und C sowie Calcium, Folsäure, Magnesium und Kalium zusammen. Hunde dürfen Kirschen nur ohne Kirschkerne, Blätter und Stiele essen.
  • Johannisbeeren: Johannisbeeren enthalten die Vitamine B und C sowie Calcium, Eisen, Phosphor, Magnesium und Kalium. Die Folsäure in der Johannisbeere stärkt das Immunsystem des Hundes.
  • Blaubeeren: Blaubeeren weisen Vitamin C und K sowie Kalium, Zink, Folsäure, Antioxidantien, Eisen und Mangan auf. Blaubeeren enthalten wenig Zucker, sind kalorienarm und daher auch für übergewichtige Hunde geeignet.
  • Mandarinen: Mandarinen setzen sich unter anderem aus Vitamin A, B und C sowie Pektinen, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium zusammen. Mandarinen werden Hunden nur ohne Schale und ohne Mandarinenkerne gefüttert.
  • Birnen: Birnen enthalten Vitamine A, B und C sowie Calcium, Magnesium, Folsäure und Kalium. Der hohe Wassergehalt in Birnen sorgt für eine erfrischende Abwechslung im Hundenapf. Birnen werden an Hunde nur ohne Birnenkerne und ohne Schale verfüttert.
  • Melonen: Melonen weisen Vitamin B und C sowie Magnesium, Calcium und Kalium auf. Melonen wirken entwässernd und fördern die Verdauung, was besonders bei durchfallanfälligen Hunden zu beachten ist.
  • Pfirsich: Pfirsich setzt sich unter anderem aus Vitamin A und B sowie Kalium, Calcium und Magnesium zusammen. Pfirsiche sind wichtig für die Sehkraft, das Fell, die Knochen, die Haut und das Herz des Hundes. Ein Pfirsich wird Hunden ausschließlich ohne Pfirsichkern verfüttert.
  • Nektarinen: Nektarinen enthalten Vitamin A, B, C und E sowie Folsäure, Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium und Beta-Carotin. Nektarinen erhalten Hunde nur ohne Nektarinenkern.
  • Wassermelonen: Wassermelonen weisen Vitamin A, B und C sowie Kalium, Calcium und Magnesium auf. Wassermelonen wirken sich positiv auf die Gesunderhaltung des Hundes aus und bestehen zu 90 % aus Wasser. Die Wassermelone wird ohne Schale und ohne Wassermelonenkerne verfüttert.
  • Mango: Mango enthält Vitamin A, B, C und E sowie Calcium, Kalium, Magnesium und Folsäure. Trotz ihres hohen Wassergehalts enthalten Mangos 14 g Zucker auf 100 g Mango, was bei Hunden mit Übergewicht zu beachten ist. Mango wird Hunden ausschließlich ohne Mangokern und ohne Schale serviert.
  • Aprikosen: Aprikosen setzen sich unter anderem aus Vitamin A, B und C sowie Phosphor, Kalium, Calcium, Zink, Folsäure und Eisen zusammen. Aprikosen tragen in Maßen zur Vitalität und Gesundheit des Hundes bei. Die Aprikose wird dem Hund nur ohne Aprikosenkerne, ohne Stiele und ohne Blätter gegeben.
  • Ananas: Ananas weist Vitamin B und C sowie Kalium, Eisen, Calcium, Mangan, Magnesium und Zink auf. Ananas enthält das Enzym Bromelain und Ballaststoffe, die die Verdauung des Hundes fördern.
  • Pflaumen: Pflaumen enthalten Vitamin A, B und C sowie Kalium, Eisen, Zink und Calcium. Pflaumen werden Hunden ausschließlich ohne den Pflaumenkern serviert, um eine Erstickungsgefahr zu vermeiden.
  • Kiwi: Kiwi setzt sich unter anderem aus Vitamin B, C und E sowie Kalium, Phosphor, Eisen, Calcium und Magnesium zusammen. Die Ballaststoffe in der Kiwi verbessern die Verdauung und senken den Cholesterinspiegel im Blut des Hundes.
  • Datteln: Datteln weisen die Vitamine B, C und K sowie Kalium, Magnesium, Calcium und Zink auf. Datteln haben einen Zuckergehalt von 63 g Zucker auf 100 g Datteln, was bei übergewichtigen Hunden zu berücksichtigen ist. Datteln werden Hunden ohne Dattelkern verfüttert.
  • Granatapfel: Granatapfel enthält viele Antioxidantien, Vitamin B und C, Kalium, Calcium sowie Eisen. Die Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe im Granatapfel schützen die Zellen des Hundes vor Schäden.
  • Feigen: Feigen setzen sich unter anderem aus Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und B-Vitaminen zusammen. Der natürliche Fruchtzucker in den Feigen ist ein optimaler Energielieferant für Hunde.
  • Kaki: Kaki weist die Vitamine A und C, Kalium, Folsäure, Magnesium und Eisen auf. Die Kerne der Kaki sind für Hunde unbedingt zu entfernen, um Verdauungsprobleme beim Vierbeiner zu vermeiden.
  • Papaya: Papaya enthält Vitamin A, B und C sowie Kalium, Beta-Carotin und Magnesium. Das Enzym Papain in der Papaya trägt zu einer guten Darmflora und zur verbesserten Verdauung des Hundes bei.
  • Orangen: Orangen setzen sich unter anderem aus Vitamin A, B und C, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor und Eisen zusammen. Hunde erhalten Orangen ausschließlich ohne Kerne und ohne Schale.
  • Tomaten: Tomaten weisen Vitamine C und K sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Calcium auf. Tomaten sind Hunden aufgrund des Solanin ausschließlich im überreifen oder gekochten Zustand zu verfüttern.

Hunde dürfen Obst nur klein geschnitten oder püriert fressen, damit sie von allen Inhaltsstoffen profitieren und eine Erstickungsgefahr vermieden wird. Verfüttere immer nur reifes Obst an die Vierbeiner, um die Verdaulichkeit beim Hund zu verbessern. Jede neue Obstsorte sollte beim Hund stets auf Verträglichkeit getestet werden, um eine Allergie auszuschließen. 

Hunde sollten nicht zu viel Obst essen, da es Fruchtzucker enthält und dieser im Übermaß Übergewicht begünstigt. Die Fütterung von Obst eignet sich besonders, wenn man die Mahlzeiten für den Hund selbst zusammenstellt, wie zum Beispiel bei Barf oder beim selbst gekochten Hundefutter. 

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Welches Obst dürfen Hunde nicht essen?

Hunde dürfen vor allem Obst wie Zitronen, Weintrauben, Avocado, Rosinen und Steinobst mit Kern nicht essen. Obst wie Grapefruit, Limette, unreife Tomaten, Holunderbeere, Sternfrucht, Quitten und Physalis dürfen Hunde nicht fressen. Einige Obstsorten sind für Hunde hochgiftig und deshalb nicht an sie zu verfüttern.

Die nachstehende Liste erklärt detailliert, welches Obst Hunde nicht essen dürfen und warum dies so ist.

  • Zitronen: Zitronen enthalten zu viel Säure, was bei Hunden Magen-Darm-Beschwerden auslöst und ihren Magen reizt.
  • Weintrauben: Hunde dürfen Weintrauben nicht essen, da das Obst Weinsäure enthält, die für Hunde toxisch ist und zu Nierenversagen führen kann.
  • Avocado: Avocados enthalten Persin, das den Herzmuskel des Hundes schädigt und im schlimmsten Fall zum Tod führt. Der hohe Kaloriengehalt von 138 Kalorien auf 100 g Avocado ist für Hunde ungeeignet.
  • Rosinen: Rosinen weisen mehr Weinsäure als Weintrauben auf und sind Hunden nicht zu verfüttern. Auch Korinthen und Sultaninen sind deshalb für Hunde tabu.
  • Steinobst mit Kern: Der Kern im Steinobst enthält Amygdalin, das sich beim Zerkauen des Kerns in Zyanid (Blausäure) verwandelt und Hunde vergiften kann.
  • Grapefruit: Grapefruit hat einen zu hohen Gehalt an Zitronensäure und ätherischen Ölen, die beim Hund zu Magen-Darm-Problemen führen.
  • Limetten: Die hohe Konzentration an Säure in Limetten reizt den empfindlichen Magen-Darm-Trakt des Hundes.
  • Unreife Tomaten: Unreife Tomaten enthalten viel Solanin, das für Hunde giftig ist und zu Vergiftungserscheinungen wie Krämpfe, Benommenheit und Zittern führt.
  • Holunderbeeren: Holunderbeeren weisen den Stoff Sambunigrin auf, der beim Verzehr giftige Blausäure im Verdauungstrakt des Hundes abspaltet. Sambunigrin  führt bei den meisten Hunden zu starkem Erbrechen, Zittern oder Krampfanfällen.
  • Sternfrucht: Eine Sternfrucht birgt ein Vergiftungsrisiko, da sie eine hohe Oxalatmenge aufweist, die die Nieren der Hunde schädigt.
  • Quitten: Quitten enthalten für Hunde giftige Stoffe wie Tannin und werden zudem von dem Vierbeiner nur sehr schwer verdaut.
  • Physalis: Physalis enthalten für den Hund giftige Alkaloide wie Solanin, die bei Hunden zu Krämpfen und neurologischen Symptomen führen.

Welches Obst dürfen Hunde täglich essen?

Hunde dürfen zuckerarmes Obst wie Äpfel, Melonen, Papaya und Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren sowie Blaubeeren täglich essen. Bananen, Birnen, Pfirsiche und Nektarinen dürfen Hunde täglich in Maßen fressen. Obst ist für Hunde immer abzuwaschen, um Pestizide und Schmutz zu entfernen.

Wird Obst täglich in die Nahrung des Hundes integriert, ist die Menge der Früchte unbedingt auf die Menge der restlichen Nahrungsbestandteile abzustimmen. Das Anpassen der Mengen von Obst und restlichem Futter ist wichtig, um Übergewicht und eine Nährstoffüber- oder -unterversorgung zu vermeiden. Bei der täglichen Fütterung von Obst an Hunde ist darauf zu achten, dass Obst nur einen kleinen Teil der Hundemahlzeit darstellt, um Verdauungsprobleme und gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Welches Obst dürfen Hunde nur in geringen Mengen fressen?

Hunde dürfen Obst wie Ananas, Feigen, Kirschen, Johannisbeeren und Mango nur in geringen Mengen fressen. Kiwi, Datteln, Pflaumen, Mandarinen, Birnen, Orangen, Kaki, Melonen und Bananen sollten Hunde nur in sehr kleinen Mengen essen.

Die nachfolgende Liste präsentiert, welches Obst Hunde nur in geringen Mengen fressen dürfen und warum dies so ist.

  • Ananas: Aufgrund des hohen Säuregehalts ist die Dosierung der Ananas bei Hunden in kleinen Mengen zu halten. 
  • Feigen: Feigen wirken in großen Mengen beim Vierbeiner abführend und enthalten für Hunde zu viel Zucker.
  • Kirschen: Kirschen im Übermaß haben eine abführende Wirkung und führen bei Hunden zu Blähungen.
  • Johannisbeeren: Johannisbeeren enthalten viel Benzoesäure, was bei einem übermäßigen Verzehr Erbrechen beim Hund auslöst.
  • Mango: Mango weist viel Fruchtzucker auf, der bei Hunden Übergewicht, Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Diabetes begünstigt.
  • Kiwi: Kiwi enthält sehr viel Fruchtsäure, die im Übermaß den Magen des Hundes reizt und Magen-Darm-Beschwerden auslöst.
  • Datteln: Datteln bestehen zu über 60 % aus Zucker, was bei Hunden Übergewicht, Zahnprobleme und Blutzuckerschwankungen fördert.
  • Pflaumen: Die vielen Ballaststoffe in der Pflaume haben eine abführende Wirkung, wenn der Hund zu viele Pflaumen frisst.
  • Mandarinen: Mandarinen sind säurehaltig, was bei Hunden in großen Mengen zu Magenreizungen, Sodbrennen und Durchfall führt.
  • Birnen: Birnen haben viele Ballaststoffe und viel Wasser, was im Übermaß Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen beim Hund auslöst.
  • Orangen: Orangen enthalten viel Zitronensäure, die bei zu viel Orange den Hundemagen reizt und Durchfall oder Sodbrennen begünstigt.
  • Kaki: Kaki weisen viel Fruchtzucker auf, der beim Hund zu Übergewicht, Zahnschäden und Diabetes führt, wenn er zu viel von der Kaki frisst.
  • Melonen: Melonen enthalten viel Wasser, was in großen Mengen abführend ist und Blähungen auslösen kann.
  • Bananen: Bananen weisen sehr viel Fruchtzucker und Stärke auf, die die Verdauung verlangsamen und stopfend wirken.

Welches Obst dürfen Welpen fressen?

Welpen dürfen Obst wie zum Beispiel Äpfel, Bananen, Beeren und Wassermelone essen. Für Welpen sollte Obst immer püriert oder zerdrückt werden, damit das Obst problemlos verdaut wird und keine Erstickungsgefahr besteht. Hundewelpen dürfen etwa ab 1 ½ Monaten langsam an Obst gewöhnt werden.

Im Gegensatz zu erwachsenen Hunden vertragen die Hundewelpen mit ihrem empfindlichen Magen die Schale der meisten Obstsorten nicht gut, weswegen diese unbedingt zu entfernen ist. Genau wie bei erwachsenen Hunden befreit man das Obst für Welpen von jeglichen Kernen und Steinen, um ein Vergiftungsrisiko zu vermeiden.

Wie viel Obst dürfen Hunde fressen?

Hunde dürfen etwa 70 g bis 200 g Obst täglich fressen. Die genaue Menge an Obst für Hunde ist abhängig von der Größe, dem Gewicht, dem Gesundheitszustand und dem Alter der Vierbeiner. Hunde sollten Obst nur in geringen Mengen essen, um Verdauungsprobleme wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Erbrechen zu vermeiden.

Pflanzliche Komponenten wie Obst und Gemüse machen 20 - 30 % einer Hundemahlzeit aus. Von diesen 20 - 30 % bestehen insgesamt 25 % aus Obst und 75 % aus Gemüse. Hat dein Hund noch nie Obst gefressen, solltest du ihm zunächst ein kleines Stück einer ausgewählten Obstsorte geben und beobachten, wie er darauf reagiert.

Welches Gemüse dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen Gemüse wie Zucchini, Karotten, Amaranth, Spinat, Blumenkohl, Kohlrabi, grüne Bohnen, Sellerie, Kürbis, Pilze, Chinakohl, Gurken und Brokkoli essen. Bei einigen Sorten wie zum Beispiel bei Kohl, Spinat, Pilzen oder Zucchini kocht oder dünstet man das Gemüse, damit es besser vom Hund vertragen wird.

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