Dürfen Hunde Dill essen?
Ja, Hunde dürfen Dill (auch Anethum graveolens genannt) in kleinen Mengen essen, da Dill für Hunde nicht giftig ist und durch den mild süßlichen Geschmack gut angenommen wird. Dill eignet sich vor allem für Hunde mit Magen-Darm-Beschwerden, weil das Kraut gegen Blähungen, Durchfall und Verstopfung hilft.
Hunde profitieren von der starken antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung von Dill. Die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung von Dill geht aus der Studie “Phytochemical characterization, antioxidant and anti-inflammatory properties of Anethum graveolens L. seeds’ ethanolic extract: In vitro and In vivo studies” von Nour El Houda Belabas et. al. hervor, die 2025 im Journal of Ethnopharmacology veröffentlicht wurde.
Die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung von Dill wird auf die enthaltenen ätherischen Öle zurückgeführt. Das zeigt die Studie “Study on the chemical composition, antioxidant and antimicrobial activities of essential oils of tunisian Anethum graveolens L. leaves” von Marwa Khammassi et. al., die 2023 im Fachjournal Progress in Nutrition veröffentlicht wurde.
Durch die antioxidativen und entzündungshemmenden Stoffe unterstützt Dill das Immunsystem von Hunden und hilft dabei, den Hundeorganisums vor freien Radikalen zu schützen. Besonders ergiebig vorhandene Antioxidantien in Dill sind Flavonoide und Carotinoide. Zusätzlich zu Antioxidantien enthält Dill für Hunde Vitamin A, C und B6 sowie Mineralien wie Eisen, Calcium und Magnesium.
Dill hilft Hunden bei der Verdauung und lindert Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Blähungen, Magenschmerzen und Verstopfung sowie Koliken. Durch etwas Dill ist es möglich, den Appetit von Hunden anzuregen.
Dill ist für Hunde lediglich eine Ergänzung im Futter und eignet sich nicht als Hauptnahrungsmittel. Dill lässt sich Hunden füttern, indem man ihn zum Beispiel frisch, getrocknet oder als Pulver zubereitet und unter das Hauptfutter mischt oder als Topping verwendet.
Wir von Meisterbarf bieten erstklassiges Barf Futter mit Kräutern für Hunde an und beschäftigen uns daher jeden Tag mit der Ernährung der Vierbeiner. Nachfolgend erklären wir genau, wie viel Dill Hunde essen dürfen.
Wie viel Dill dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen ungefähr ¼ Teelöffel bis 2 Teelöffel Dill pro Tag essen. Die genaue Menge Dill pro Tag hängt von der Größe und vom Gewicht des Hundes ab. Kleine Hunde dürfen ungefähr ¼ Teelöffel Dill essen, mittelgroße Hunde dürfen etwa ½ TL Dill fressen und große Hunde ungefähr 1 bis 2 TL.
Bei getrocknetem Dill wird für Hunde eine Menge von ungefähr 0,5 bis 2 g pro Tag empfohlen.
Generell sollten Hunde Dill nur in Maßen essen, da die positiven Eigenschaften des Krauts nur so ihre Wirkung entfalten. Bei zu großen Mengen Dill erleiden die meisten Hunde Magen-Darm-Probleme wie Durchfall und Erbrechen. Gerade für empfindliche Hunde sind größere Mengen Dill bedenklich.
Beim ersten Mal sollte man seinem Hund nur ganz wenig Dill geben und beobachten, wie die Fellnase darauf reagiert. Es ist möglich, dass Hunde allergisch auf Dill reagieren und Juckreiz, Hautausschläge und Atembeschwerden entwickeln. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte man die Fütterung von Dill sofort einstellen und vorsichtshalber einen Tierarzt kontaktieren.
Hilft Dill den Hunden bei Magen-Darm Beschwerden?
Ja, Dill hilft den Hunden bei Magen-Darm-Beschwerden, weil das Heilkraut Symptome wie Durchfall, Blähungen und Magenschmerzen lindert. Bei Magenschmerzen und Fressunlust wirkt Dill für Hunde appetitanregend, weil es beruhigend und entspannend für Magen und Darm ist.
Man sollte darauf achten, dem Hund nicht zu viel Dill zu geben, denn dann entfaltet das Kraut die gegenteilige Wirkung des erwünschten Effekts. Zu viel Dill führt gerade bei kranken Hunden zu vermehrten Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen.
Dürfen Welpen Dill essen?
Ja, Welpen dürfen Dill in kleinen Mengen essen, da das Kraut für sie genauso wohltuend und appetitanregend ist wie für ausgewachsene Hunde. Welpen sollten aufgrund ihrer geringen Größe und ihres noch nicht voll entwickelten Verdauungssystems weniger Dill essen als ihre erwachsenen Artgenossen.
Dill eignet sich für Welpen als gelegentliches Ergänzungsnahrungsmittel. Hauptsächlich benötigen Welpen speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Welpenfutter, das ihnen beim Heranwachsen hilft.
Welche Hunde sollten keinen Dill essen?
Vor allem allergische Hunde sollten keinen Dill essen. Man sollte die Fütterung von Dill sofort abbrechen und einen Tierarzt kontaktieren, wenn man bei seinem Hund allergische Symptome wie Hautausschlag, Juckreiz oder Atembeschwerden bemerkt.
Bei Hunden mit empfindlichem Verdauungstrakt ist Vorsicht geboten, denn diese Vierbeiner vertragen Dill womöglich nicht. Empfindlichen Hunden sollte man nur ganz wenig Dill geben und beobachten, wie sie auf das Kraut reagieren. Bei Auftreten von Beschwerden wie Durchfall oder Erbrechen sollte man die Fütterung von Dill an seinen Hund sofort einstellen.
Hunde, die regelmäßig Medikamente bekommen, sollten Dill erst nach Absprache mit dem Tierarzt erhalten, weil es möglich ist, dass Dill die Wirkung der Medikamente beeinflusst. Hunde, die regelmäßig Medikamente nehmen, sollten keinen Dill fressen, wenn der Tierarzt davon abrät.
Alternative Kräuter zu Dill für Hunde
Alternative Kräuter zu Dill für Hunde sind zum Beispiel Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Thymian, Brennessel und Fenchel. Für Hunde eignen sich zudem Kräuter wie Kamille, Petersilie, Kurkuma, Ingwer und Löwenzahn. Für Hunde geeignete Kräuter haben viele Nährstoffe, stärken das Immunsystem und beruhigen die Verdauung.
Kräuter, Gewürze und Pflanzen, die Hunde nicht essen dürfen, sind zum Beispiel Schnittlauch, Zwiebeln, Bärlauch und Muskatnuss. Solche Gewächse sind für Hunde sehr schädlich oder giftig und führen teilweise zu lebensbedrohlichen Zuständen.
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