Dürfen Hunde Lakritz essen?
Nein, Hunde dürfen keinen Lakritz essen, weil das viele Salz und Glycyrrhizin in Lakritz für Hunde schädlich ist. Das viele Salz im Lakritz verursacht beim Hund potenziell eine Salzvergiftung. Symptome von zu viel aufgenommenem Salz durch den Hund sind z. B. Muskelkontraktionen, schnelle Atmung und Fieber.
Das im Lakritz enthaltene Glycyrrhizin ist neben dem Salz eine weitere Gefahrenquelle für Hunde. Durch die Aufnahme von Glycyrrhizin kann es beim Hund zu einer Störung des Elektrolythaushalts kommen. Durch Glycyrrhizin scheiden Hunde vor allem vermehrt Kalium aus und nehmen verstärkt Natrium auf. Durch die Störung des Elektrolythaushalts kommt es bei Hunden zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Muskelschwäche.
Dass Glycyrrhizin zu einer verstärkten Ausscheidung von Kalium sowie einer verstärkten Aufnahme von Natrium bei Mensch und Tier führt, wird zum Beispiel in der Studie “Risk and safety assessment on the consumption of Licorice root (Glycyrrhiza sp.), its extract and powder as a food ingredient, with emphasis on the pharmacology and toxicology of glycyrrhizin” von R.A. Isbrucker und G.A. Burdock erklärt, die 2006 in Regulatory Toxicology and Pharmacology erschien.
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Im Folgenden erklären wir genau, warum Hunde keinen Lakritz essen dürfen.
Warum dürfen Hunde keinen Lakritz essen?
Hunde dürfen keinen Lakritz essen, weil Lakritz zu viele für die Vierbeiner schädliche Bestandteile hat. Besonders der hohe Salzgehalt von Lakritz ist für Hunde gefährlich, weil Salz im Übermaß bei den Fellnasen zu Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen führt.
Im schlimmsten Fall erleidet der Hund durch das Fressen von zu viel Lakritz eine Salzvergiftung. Bei einer Salzvergiftung zeigt der Hund Symptome wie Krampfanfälle, Zittern und Orientierungslosigkeit. In besonders schweren Fällen führt die Salzvergiftung beim Hund zum Koma und zum Tod. Bringe deinen Hund sofort zum Tierarzt, wenn du vermutest, dass er eine Salzvergiftung erlitten hat.
Neben dem Salz ist das enthaltene Glycyrrhizin ein wichtiger Grund, aus dem Hunde keinen Lakritz essen dürfen. Durch die Aufnahme von zu viel Glycyrrhizin gerät bei Hunden der Elektrolythaushalt durcheinander. Die Vierbeiner scheiden durch zu viel Glycyrrhizin vermehrt Kalium aus und nehmen verstärkt Natrium auf. Durch den durcheinander gebrachten Elektrolythaushalt entstehen bei vielen Hunden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Muskelschwäche sowie Herzprobleme.
Lakritz enthält neben Salz und Glycyrrhizin außerdem Zucker, der im Übermaß für Hunde schädlich ist. Zucker begünstigt bei Hunden Übergewicht und Diabetes sowie Zahnerkrankungen wie Zahnfleischentzündungen. Durch die von Zucker ausgelösten Gesundheitsprobleme verringert sich die Lebensqualität und -erwartung der Fellnasen.
Manche Lakritzsorten enthalten das Süßungsmittel Xylit, das für Hunde hochgiftig ist. Hunde dürfen auf keinen Fall Lakritz mit Xylit essen, weil sie dadurch möglicherweise sterben.
Wie viel Lakritz dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen nur kleine Mengen Lakritz essen, bevor es gefährlich wird. Man muss nicht sofort in Panik geraten, wenn der Hund ein oder zwei kleine Stücke Lakritz gefressen hat. Der Hund darf keine größeren Mengen Lakritz fressen, weil dies gefährliche Symptome wie Übelkeit und Erbrechen hervorrufen kann.
Wie viel Lakritz ist giftig für Hunde?
Wie viel Lakritz für Hunde giftig ist, hängt von der Größe, dem Alter und der allgemeinen Verfassung des Hundes ab. Große Hunde vertragen zum Beispiel mehr Lakritze als kleine Hunde, bevor sie Vergiftungserscheinungen zeigen. Eine genaue Menge Lakritz, ab der beim Hund eine Vergiftung eintritt, lässt sich nicht nennen.
Am besten gibst du deinem Hund überhaupt keinen Lakritz, um auf der sicheren Seite zu sein.
Was tun, wenn der Hund Lakritz gegessen hat?
Wenn der Hund Lakritz gegessen hat, sollte man zunächst nachvollziehen, wie viel Lakritz der Hund gefressen hat. Hat der Hund nur kleine Mengen Lakritz gefressen, reicht es, ihn eine Weile zu beobachten und erst den Tierarzt zu benachrichtigen, wenn der Vierbeiner Symptome zeigt.
Hat der Hund größere Mengen Lakritz gegessen, sollte man sofort einen Tierarzt konsultieren und ihm mitteilen, wie viel von der Süßigkeit die Fellnase gefressen hat. Der Tierarzt entscheidet über das weitere Vorgehen und rät gegebenenfalls, in die Praxis zu kommen. In der Praxis ergreift der Tierarzt zum Beispiel Maßnahmen, um den Hund zu stabilisieren, oder lässt den Hund erbrechen, um das Lakritz aus dem Körper zu schwemmen, bevor es Schaden anrichten kann.
Dürfen Welpen Lakritz essen?
Nein, Welpen dürfen keinen Lakritz essen, weil die Süßigkeit zu gefährlich für sie ist. Das Verdauungssystem und das Immunsystem sind bei Welpen noch nicht ausgereift, wodurch der junge Hund den schädlichen Stoffen des Lakritz weniger entgegenzusetzen hat als ausgewachsene Hunde.
Welpen benötigen speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Futter und Lakritz gehört nicht dazu. Lakritz eignet sich nicht für Welpen, weil es bei ihnen potenziell verheerende Schäden anrichtet. Gib deinem Welpen auf keinen Fall Lakritz zu fressen.
Alternative Leckerli zu Lakritz für Hunde
Alternative Leckerli zu Lakritz für Hunde sind zum Beispiel Hühnerherzen, Kaukäse und gefriergetrocknete Sprotten. Es ist wichtig, dem Hund artgerechte Leckerlis zu füttern, die ihm schmecken und wertvolle Nährstoffe liefern. Die Leckerlis rechnet man in die Gesamternährung des Hundes ein und reduziert entsprechend die Größe der Hauptmahlzeiten.
Wenn du auf der Suche nach erstklassigen Leckerlis bist, die sich für deinen Hund eignen, bist du bei Meisterbarf richtig. In unserem Onlineshop verkaufen wir hochwertige Leckerlis wie Rinderherzen und Rinderlunge, denn Lakritz dürfen Hunde nicht essen.

