Dieses Bild zeigt Rote Beete, die Hunde essen dürfen.
8. Dezember 2025

Dürfen Hunde Rote Beete essen?

Ja, Hunde dürfen Rote Beete essen, aber aufgrund der enthaltenen Oxalsäure nur in moderaten Mengen. Zu viel Oxalsäure reizt den Magen des Hundes und kann zu einer verminderten Eisenaufnahme führen. Die Fütterung des Hundes mit Rote Beete ist roh und gekocht erlaubt und wird von den meisten Vierbeinern gut vertragen.

Rote Beete in geringen Mengen ist gut für die Hundegesundheit, weil das Gemüse einen hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Antioxidantien aufweist. Antioxidantien stärken das Immunsystem des Vierbeiners. Die Ballaststoffe in der Roten Rübe sorgen für eine intakte Verdauung und eine langanhaltende Sättigung. Neben Ballaststoffen und Vitaminen enthält Rote Beete für Hunde wichtiges Magnesium, Zink, Eisen und Kalium sowie Folsäure.

Rote Beete besteht zu 90 % aus Wasser und hat nur 43 kcal pro 100 g. Das Betanin, der rote Farbstoff in der Roten Beete, hat antioxidative Eigenschaften. Das zeigte die Studie “Betanin - A food colorant with biological activity” von T. Esatbeyoglu et al., die 2015 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Molecular Nutrition and Food Research” veröffentlicht wurde. Die lange Sättigung, der hohe Wassergehalt und die niedrige Kalorienzahl machen Rote Beete zu einem optimalen Snack oder gelegentlichen Teil der Nahrung für Hunde.

Hunde, die Nieren- oder Blasenprobleme haben oder zu Harnsteinbildung neigen, dürfen wegen des Oxalsäure-Gehalts keine Rote Beete essen. Beachte, dass sich nach der Fütterung des Hundes mit Roter Beete der Urin des Vierbeiners kurzzeitig rot färbt. Die rötliche Verfärbung des Urins nach dem Verzehr von Roter Beete ist bei Hunden normal und liegt am in der Roten Beete enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betanin.

Wir von Meisterbarf verkaufen für Hunde hochwertiges Barf Futter wie zum Beispiel Gemüse-Mixe mit Roter Beete. Nachfolgend erklären wir, wie viel Rote Beete Hunde essen dürfen.

Wie viel Rote Beete dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen 1 bis 3 Stücke Rote Beete (etwa 120 bis 360 g) am Tag essen. Große Hunde vertragen überwiegend mehr Säure als kleine, weshalb große Hunderassen bis zu 3 Stücke Rote Beete und kleine Hunderassen höchstens 1 - 2 fressen sollten. Die Menge Rote Beete ist je nach Verträglichkeit des Hundes zu bestimmen.

Hunde sollten Rote Beete nicht mehr als 1 bis 2 Mal pro Woche essen. Rote Beete enthält 180 mg Säure pro 100 g Rote Beete, weshalb die Dosierung bei Hunden niedrig zu halten ist. Frisst der Hund zu viel Rote Beete, reizt die Oxalsäure das Magen-Darm-System des Vierbeiners und führt zu starken Magenschmerzen und Durchfall.

Oxalsäure bindet Calcium und hemmt die Eisenaufnahme, weshalb Rote Beete nur selten an Hunde und am besten zusammen mit calciumhaltigen, laktosearmen Milchprodukten zu füttern ist. Rote Beete ist Hunden nur in geringen Mengen zu füttern, da das Wurzelgemüse die Entwicklung von Blasen- sowie Nierensteinen bei den Vierbeinern begünstigt und wegen der Ballaststoffe abführend wirkt.

Eine beeinträchtigte Nierenfunktion beim Hund ist ein mögliches Resultat des Verzehrs von zu viel Oxalsäure in der Roten Rübe. Dies zeigte die Studie “Oxalate as a potent promoter of kidney stone formation” von T. Chen et al., die 2023 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Frontiers in Medicine” veröffentlicht wurde.

Die Verträglichkeit und die Akzeptanz der Roten Beete ist zunächst mit wenigen kleinen Stücken des Wurzelgemüses zu testen, wenn der Hund noch nie zuvor Rote Beete gefressen hat. Verweigert dein Hund die rote Rübe roh oder in Stücken, versuche ihm eine kleine Portion gekochte oder pürierte Rote Beete zu geben. Verträgt dein Hund die gekochte Rote Beete gut, darfst du die Rübe regelmäßig in die Ernährung deines Hundes integrieren.

Sollten Hunde Rote Beete roh oder gekocht essen?

Hunde sollten Rote Beete gekocht essen, denn beim Kochen geht die meiste Oxalsäure ins Wasser über und der Hund nimmt über die Rote Beete weniger Säure auf. Nach dem Kochen ist Rote Beete weicher und für Hunde besser verdaulich, es entsteht jedoch auch aufgrund der Hitze ein kleiner Nährstoffverlust.

Beim Kochen der Roten Beete nutzt man weder Salz noch andere Gewürze, da diese für die Vierbeiner schädlich sind. Hunde dürfen das Wurzelgemüse auch frisch und roh sowie in Form von Flocken fressen. Rote Beete als Flocken sparen dem Hundebesitzer viel Zeit bei der Zubereitung des Gemüses. 

Unabhängig von der Zubereitungsform für den Hund sollte die Rote Beete in kleine Stücke geschnitten oder püriert werden, da dies dem Hund die Aufnahme der wichtigen Inhaltsstoffe erleichtert. Hunden füttert man roh oder gekocht ausschließlich die Knolle der Roten Rübe, die Blätter und Stängel werden aufgrund der schwierigen Verdaulichkeit entfernt.

Welche Rote Beete dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen naturbelassene, reife Rote Beete essen. Reife Rote Beete für Hunde erkennt man daran, dass sie eine Größe zwischen einem Golfball und einem Tennisball erreicht hat. Hunde sollten nur geschälte und gründlich gewaschene Rote Beete essen, damit man jeglichen Dreck und die Pestizide auf dem Gemüse entfernt.

Hunde dürfen keine überreife Rote Beete essen, denn überreife Rote Beete schmeckt holzig und wird faserig. Die zähe Textur überreifer Roter Beete wird von den Vierbeinern nur schwer verdaut. Eingelegte Rote Beete aus der Dose oder dem Glas sind für Hunde nicht geeignet, da sie zu viel Nitrat, schädliche Gewürze, Konservierungsstoffe, ungesunden Industriezucker und andere schädliche Süßungsmittel enthalten. Für Hunde ist stets unbehandelte Rote Beete zu wählen.

Dürfen Welpen Rote Beete essen?

Ja, Welpen dürfen Rote Beete in Maßen essen. Welpen und Junghunde haben einen sehr empfindlichen Magen, weshalb Oxalsäure in zu großen Mengen für sie schädigend ist. Gekochte Rote Beete enthält zwar weniger Oxalsäure, dennoch entzieht sie dem Körper Calcium, das der Welpe für ein gesundes Wachstum braucht.

Welpen ist höchstens 1 Stück Rote Beete pro Woche zu füttern, das püriert oder geraspelt wird, damit sich die Gefahr verringert, dass der junge Hund sich am Gemüse verschluckt. Welpen haben ein noch unterentwickeltes Gebiss, weshalb sie nicht in der Lage sind, große Stücke der Roten Beete ausreichend zu zerkauen.

Dürfen Katzen wie Hunde Rote Beete essen?

Ja, Katzen dürfen wie Hunde Rote Beete essen. Rote Beete in Maßen unterstützt bei Katzen unter anderem die Verdauung und das Immunsystem. Rote Beete sollte an Katzen nur in geringen Mengen und gekocht gefüttert werden, um die empfindlichen Vierbeiner mit der Oxalsäure und der Verträglichkeit nicht zu überfordern.

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