Dürfen Hunde Zimt essen?
Ja, Hunde dürfen den Zimt Ceylon-Zimt in Pulverform in kleinen Mengen essen. Cassia-Zimt dürfen Hunde nicht essen, weil die Fütterung dieser Zimtsorte schnell zu Leberschäden führt. Ceylon-Zimt lässt sich an gesunde Hunde in geringen Dosierungen unbedenklich füttern und ist für die meisten Vierbeiner gut verträglich.
Ceylon-Zimt ist für Hunde in Maßen gesund, da es eine schützende Wirkung auf die Herzfunktion des Vierbeiners hat. Das ergab die Studie “The Effect of the Cinnamon on Dog's Heart Performance by Focus on Korotkoff Sounds” von R. K. Elahi, die 2012 in der Zeitschrift “Journal of Animal and Veterinary Advances” veröffentlicht wurde.
Zimt ist nicht für Hunde mit Leberproblemen geeignet, da Zimt Cumarin enthält, das sich negativ auf die Leber des kranken Hundes auswirkt. Schwangere Hündinnen dürfen kein Zimt essen, da Zimt wehenfördernd bei den Vierbeinern ist. Leidet dein Hund unter einer chronischen Krankheit, ist zunächst der Tierarzt zu konsultieren, ob dein Hund Zimt fressen darf.
Wir von Meisterbarf verkaufen in unserem Onlineshop verschiedene Fertigbarf Sorten, die unter anderem hundefreundliche Gewürze und Kräuter enthalten.
Welche Zimt Sorten dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen nur Ceylon-Zimt essen. Den am meisten verbreiteten Cassia-Zimt dürfen Hunde nicht essen, da er zu viel Cumarin enthält. Cumarin ist ein Aromastoff in allen Zimt Sorten, der in hoher Dosierung Erkrankungen der Hundeleber auslöst. Cassia-Zimt enthält pro kg 3 - 9 g Cumarin, Ceylon-Zimt auf 1 kg etwa 0,8 g.
Eine Cumarin-Vergiftung zum Beispiel durch zu viel Cassia-Zimt kann bei Hunden zu Blutungen in verschiedenen Organen wie Leber, Herz, Darm, Nieren und Lunge führen. Dies ergab die Studie “Retrospective Histopathological Study of Hemorrhagic Lesion of Coumarin Intoxication in Dogs” von T. Kaewamatawong et al., die 2011 in der Zeitschrift “Thai Journal of Veterinary Medicine” erschien.
Cassia-Zimt ist der herkömmliche Zimt, den man in den meisten Haushalten findet und nicht für Hunde geeignet ist. Hunde dürfen Zimt in verarbeiteter Form nicht essen, da sich in Lebkuchen, Milchreis mit Zimt, Zimtschnecken, Zimtsternen und Zimtwaffeln in den meisten Fällen Cassia-Zimt befindet. Verarbeitete Lebensmittel mit Zimt sind zu gefährlich für Hunde.
Wie viel Zimt dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen ⅛ Teelöffel bis ½ Teelöffel pro Tag essen. Kleine Hunde dürfen etwa ⅛ Teelöffel Zimt, mittlere Hunde ¼ Teelöffel und große Hunde ½ Teelöffel Ceylon-Zimt essen. Hunde erhalten nur geringe Mengen an Ceylon-Zimt, damit sie die empfohlene Menge an Cumarin von 0,1 g pro kg Körpergewicht nicht überschreiten.
Mehr als 3 g Ceylon-Zimt (etwa ein halber gehäufter Teelöffel) sollten Hunde nicht essen, weil sie sonst Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall bekommen. Viel Cassia-Zimt resultiert bei Hunden in niedrigem Blutzuckerspiegel, einem schnellen Herzschlag und einer gefährlichen Belastung der Leber.
Hunde dürfen jeden Tag Zimt essen, wenn es sich um Ceylon-Zimt und um täglich nicht mehr als einen halben Teelöffel handelt. Hat dein Vierbeiner noch nie Zimt gefressen, gibst du ihm zunächst nur eine sehr kleine Menge an Ceylon-Zimt und beobachtest seine Reaktion. Zimt ist abhängig von der Sorte sowie in geringen Portionen nicht giftig für Hunde und ist sogar kalorienarm, weshalb Zimt auch für übergewichtige, alte sowie wenig aktive Hunde geeignet ist.
Wie sollten Hunde Zimt essen?
Hunde sollten Zimt in Pulverform und in Form von Ceylon-Zimt essen. Hunde dürfen nicht an einer Zimtstange knabbern, da die Cumarin-Dosierung in einer Zimtstange für den Vierbeiner zu hoch ist. Zimtstangen sind zusätzlich zum Cumarin sehr hart und haben spitze Ecken, die Verletzungen im Hundemaul auslösen.
Bei pulverisiertem Zimt ist aufzupassen, dass der Hund das Gewürz nicht einatmet, um eine Reizung der Lunge zu vermeiden. Beim Einatmen löst Zimt in Pulverform bei Hunden Husten, Atembeschwerden und in schlimmen Fällen Erstickungsgefahr aus. Zimt sollte Hunden nicht vom Teelöffel gefüttert werden, sondern für den Vierbeiner über das Futter gestreut werden. Alternativ zum Topping ist es möglich, Ceylon-Zimt für die Vierbeiner in Hundekeksen zu verarbeiten oder ihn zusammen mit laktosefreiem Naturjoghurt und Püree aus Kürbis oder anderen Gemüsesorten zu füttern.
Dürfen Welpen Zimt essen?
Ja, Welpen dürfen ab einem Alter von 1 ½ Monaten Zimt essen. Genau wie bei kleinen erwachsenen Hunden ist die Dosierung des Ceylon-Zimts bei Welpen und Junghunden auf ⅛ Teelöffel pro Tag zu beschränken. Bei jungen Welpen ist am besten der Tierarzt bezüglich der individuellen Menge an Zimt zu konsultieren.
Welpen haben ein noch sehr empfindliches Verdauungssystem, weshalb selbst sehr kleine Mengen Zimt bei vielen jungen Hunden Magen-Darm-Probleme auslösen. Zimt ist für Welpen zwar nicht giftig, er ist aber in der Welpen-Ernährung nicht notwendig, weshalb höchstens winzige Mengen Ceylon-Zimt in das artgerechte Welpenfutter integriert werden sollten.
Alternative Gewürze zu Zimt für Hunde
Alternative Gewürze zu Zimt für Hunde sind unter anderem Anis, Kurkuma, Ingwer, Liebstöckel, Fenchel, Kümmel und Estragon. Statt Zimt eignen sich für Hunde Gewürzkräuter wie Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin, Dill, Petersilie, Pfefferminze und Oregano. Gewürze und Kräuter sind für Hunde nur in Maßen geeignet.
Gewürze wie Muskatnuss, Knoblauch- und Zwiebelpulver, Chilipulver oder -flocken sowie Paprikapulver sind für Hunde keine geeignete Alternative zu Zimt, da sie in hohem Maß giftig bis lebensgefährlich für die Vierbeiner sind. Bist du dir unsicher, welche Gewürze oder Gewürzkräuter dein Hund neben Zimt verträgt, lasse dich diesbezüglich am besten vom Tierarzt beraten.
Zusätzlich zum Zimt dürfen die restlichen, essenziellen Zutaten in der Barf Mahlzeit nicht fehlen. Bist du noch auf der Suche nach hochwertigen Barf Komponenten, besuche uns gerne in unserem Barf Shop. Wir von Meisterbarf verkaufen Barf Fleisch, Innereien und Knochen sowie Gemüse- und Obst-Mixe für die ausgewogene Ernährung deines Hundes.

