Auf dem Bild sind Bananen zu sehen, die Katzen essen dürfen.
8. Januar 2026

Dürfen Katzen Bananen essen?

Ja, Katzen dürfen Bananen in kleinen Mengen essen. Die gelegentliche Gabe von Bananen in Maßen, zum Beispiel als besonderen Snack, ist für die meisten Katzen unbedenklich. Bananen sind für Katzen nicht giftig, führen im Übermaß aber zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen.

Bananen sind gesund für Katzen, da das Obst Vitamin A, B6 und C, Kalium, Calcium sowie Magnesium enthält. Das zeigte die Studie “Health benefits of banana (Musa)- A review study” von F. Zahra et al., die 2021 in der Zeitschrift “International Journal of Biosciences (IJB)” erschien. An Katzen sollten Bananen nur reif und ohne Schale gefüttert werden.

Bananen sind aufgrund des hohen Fruchtzucker- und Kohlenhydratanteils nicht für alte, empfindliche oder übergewichtige Katzen geeignet. Katzen benötigen im Allgemeinen kein Obst in ihrer Ernährung, weshalb Früchte wie Bananen nur als spezielles Leckerli gelten. 

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Wie viel Banane dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen pro Woche etwa eine dünne Scheibe Banane (etwa 8 g) essen. Banane ist an Katzen nicht täglich und nur in kleinen Mengen zu füttern, da die Zucker- und Kalorienaufnahme sonst zu hoch ist. Katzen sind Bananenscheiben nicht regelmäßig zu füttern und sie sollten kein fester Bestandteil der Nahrung sein.

Von der Banane ist Katzen immer nur sehr wenig zu geben, weil die enthaltenen Kohlenhydrate und der Fruchtzucker Diabetes, Verdauungsbeschwerden, Pankreatitis, Karies und Übergewicht beim Vierbeiner begünstigen. Das Calcium in den Bananen stärkt bei Katzen in Maßen zwar die Knochen und Zähne, in großen Mengen führt es jedoch zu gesundheitlichen Problemen.

Hohe Calciumwerte im Katzenfutter können bei Katzen zu Muskelkrämpfen, Appetitlosigkeit, Schwäche, erhöhtem Wasserlassen, Herzrhythmusstörungen und sogar Depressionen führen. Das ergab die Studie “Food Preferences in Cats: Effect of Dietary Composition and Intrinsic Variables on Diet Selection” von R. A. Alegría-Morán et al., die 2019 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Animals (Basel)” erschien. Eine Begrenzung der Bananen-Fütterung bei der Katze ist essenziell.

Welche Vorteile haben Bananen für Katzen?

Bananen haben für Katzen die Vorteile, dass sie den Vierbeinern vor allem Kalium, Ballaststoffe, Energie und Vitamin B6 liefern. Die Inhaltsstoffe von Bananen stärken bei Katzen verschiedene Körperfunktionen, unterstützen ihre Verdauung, liefern ihnen Energie und fördern den Stoffwechsel.

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Vorteile von Bananen für Katzen.

  • Stärken verschiedene Körperfunktionen: Bananen stärken verschiedene Körperfunktionen wie die Herz-, die Muskel- und Nervenfunktion von Katzen, da das Obst Kalium enthält.
  • Unterstützen die Verdauung: Bananen unterstützen die Verdauung von Katzen und regen ihre Darmtätigkeit an, da die Früchte Ballaststoffe aufweisen. Die Ballaststoffe in der Banane sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl bei der Katze.
  • Liefern Energie: Bananen liefern der Katze Energie, da das Obst Kohlenhydrate und Fruchtzucker enthält. Je reifer die Banane ist, desto mehr Zucker enthält sie und desto mehr Energie bringt sie der Katze.
  • Fördern den Stoffwechsel: Bananen fördern den Stoffwechsel der Katze, da sie Vitamin B6 aufweisen. Das Vitamin B6 in der Banane ist wichtig für die Nervenfunktion, die Blutbildung und das Immunsystem der Katze.

Bedenke, dass Katzen sich im Allgemeinen nicht zu süßen Lebensmitteln wie Bananen hingezogen fühlen, da sie aufgrund eines Gendefekts nicht fähig sind, die süße Geschmacksrichtung wahrzunehmen. Dies zeigte die Studie “Cats Lack a Sweet Taste Receptor” von X. Li et al., die 2006 in der Zeitschrift “The Journal of Nutrition” veröffentlicht wurde. Bananen haben zwar einige Vorteile für Katzen, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass die Vierbeiner das Obst nicht anrühren.

Welche Bananenprodukte dürfen Katzen essen?

Katzen dürfen neben frischer Banane keine weiteren Bananenprodukte essen, da die meisten verarbeiteten Bananenprodukte viel Zucker, Fett, Gewürze und künstliche Zusatzstoffe enthalten. Bananenprodukte wie Bananen-Joghurt, getrocknete Bananen, Bananenbrot und Bananenchips sind für Katzen tabu.

Bananen-Joghurt enthält für die Katze gesundheitsschädliche Laktose, Bananenbrot weist zu viel Öl sowie Zucker auf und getrocknete Bananen sowie Bananenchips bestehen zu fast 40 % aus Zucker. Bananen haben von Natur aus einen hohen Kaloriengehalt, der sich durch das zugesetzte Öl und den konzentrierten Fruchtzucker schnell mehr als vervierfacht. Der Verzehr von Bananenprodukten führt bei Katzen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schweren Magen-Darm-Problemen.

Dürfen Katzen Bananen mit Schale essen?

Nein, Katzen dürfen auf keinen Fall Bananen mit Schale essen, da die Bananenschale schwer zu verdauen ist und eine Erstickungsgefahr darstellt. Die Schale der Banane ist potenziell mit Pestiziden und anderen Schadstoffen befallen, weshalb das Verzehren der Bananenschale durch die Katze potenziell gesundheitliche Schäden auslöst. Katzen dürfen von Bananen ausschließlich das Fruchtfleisch in kleinen Portionen ohne Schale essen.

Dürfen Katzen Bananen bei Durchfall essen?

Nein, Katzen dürfen Bananen bei Durchfall nicht essen. Bananen enthalten zwar etwas Pektin, das bei uns Menschen den Stuhl festigt, bei Katzen bewirkt es hingegen das Gegenteil. Katzen haben Probleme, Fruchtzucker zu verdauen, weshalb Bananen den akuten Durchfall eher verschlimmern.

Bei Durchfall ist es besser, Katzen eine leichte Kost zu füttern oder dem Vierbeiner spezielles Diätfutter für Verdauungsprobleme zu geben. Bananen in großen Mengen begünstigen bei Katzen Durchfall und Blähungen, weshalb bei Durchfall besser der Tierarzt kontaktiert und nach geeignetem Futter gefragt werden sollte.

Dürfen Babykatzen Bananen essen?

Nein, Katzenbabys dürfen Bananen nicht essen, da das Obst für den empfindlichen und noch unterentwickelten Kätzchenmagen schwer zu verdauen ist. Kohlenhydrate in der Banane führen bei Kitten zu Reizungen und Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, da das Verdauungssystem bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt ist.

Katzenbabys, die kürzlich noch mit Muttermilch versorgt wurden, benötigen ein hochwertiges Kätzchenfutter, das den Verdauungsapparat der jungen Katzen an feste Nahrung gewöhnt. Bananen sind für Babykatzen zwar nicht giftig, dennoch dürfen ausschließlich erwachsene Katzen Bananen gelegentlich und in Maßen fressen.

Was sind Alternativen zu Bananen für Katzen?

Alternativen zu Bananen für Katzen sind Obstsorten wie Äpfel, Birnen und Melone, Gemüsesorten wie Karotten, Kürbis und Brokkoli sowie Huhn, Katzenleckerli und getrocknete Fleischsnacks. Katzen sollten statt Bananen ausschließlich zuckerfreie, kohlenhydratarme und gut verdauliche Lebensmittel erhalten.

Katzen sind Fleischfresser, weshalb sie anstelle von Bananen hauptsächlich auf tierisches Eiweiß angewiesen sind. Die meisten Katzen bevorzugen proteinhaltige Snacks und Leckerli gegenüber Obst wie Bananen. Früchte wie Bananen sollten bei Katzen eher als Notlösung angesehen werden, wenn du keine Fleischsnacks zur Hand hast.

Dürfen Hunde wie Katzen Bananen essen?

Ja, Hunde dürfen wie Katzen Bananen essen. Hunde dürfen im Gegensatz zu Katzen 1 bis 2 Bananen pro Woche fressen, da sie das Obst besser vertragen als die Stubentiger. Hunde dürfen nur das reife Fruchtfleisch ohne Bananenschale essen. Je größer der Hund ist, desto mehr Bananen darf er bei guter Verträglichkeit essen.

Obst gehört nicht zur natürlichen Ernährung von Katzen, da sich die Vierbeiner alle notwendigen Nährstoffe aus dem Fleisch und Gemüse ziehen. Zwar dürfen Katzen Bananen essen, doch Fleisch und Gemüse eignen sich für die Samtpfoten besser. Bist du noch auf der Suche nach Barf Komponenten für das Futter deiner Katze oder deines Hundes, dann besuche gerne unseren Meisterbarf Onlineshop. In unserem Barf Shop verkaufen wir für Katzen naturbelassene, tierische Barf Zutaten und hochwertige Gemüse-Mixe.