Dürfen Katzen Milch trinken?
Nein, erwachsene Katzen dürfen aufgrund ihrer Laktoseintoleranz keine Milch trinken, weil sonst Verdauungsprobleme auftreten. Laktosefreie Milch in kleinen Mengen oder verdünnte Milch höchstens einmal pro Woche wird zwar besser von Katzen vertragen; dennoch sollten Katzen besser auf Kuhmilch verzichten.
Laktosetolerante Katzen sind selten, weil die meisten Katzen das Enzym Laktase für die Spaltung von Laktose (Milchzucker) verlieren, wenn sie ab einem Alter von 8 bis 10 Wochen nicht mehr mit Muttermilch versorgt werden. Dies zeigte die Studie “Clinical and Morphological Manifestations of Disorders of the Gastrointestinal Tract of Cats with Regular Consumption of Lactose” von K. M. Nikolaevna, die 2019 in der Zeitschrift “Biosciences Biotechnology Research Asia” erschien.
Der Milchzucker in der Milch ist für Katzen nicht giftig, aber bringt gesundheitliche Risiken mit sich. Das Fett in der Milch begünstigt bei Katzen Übergewicht, Karies und Darmbeschwerden. Es ist für Hauskatzen besser, Wasser anstelle von Milch zu trinken. Wir bei Meisterbarf verkaufen für Katzen hochwertiges Barf Fleisch und Barf Snacks für die artgerechte Ernährung der Vierbeiner.
Warum sollten Katzen keine Milch trinken?
Katzen sollten keine Milch trinken, weil Kuhmilch bei den meisten Katzen zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Blähungen führt. Katzen sollten keine Kokosmilch oder Kondensmilch trinken, da diese viel Fett und Zucker enthalten.
Milchersatzprodukte wie Hafer-, Soja-, Reis- und Mandelmilch sind für Katzen nicht geeignet, da die meisten dieser Produkte einen Zuckerzusatz, Öl und künstliche Zusatzstoffe aufweisen. Katzen sollten keine Rohmilch trinken, da diese viel Fett enthält und im Übermaß zu Durchfall sowie Übergewicht führt.
Katzen, die vermehrt pasteurisierte Milch, Kondensmilch oder gezuckerte Milchersatzprodukte trinken, weisen Skelettveränderungen, verminderte Fortpflanzungsfähigkeit, verstärkte Fettablagerungen und zunehmende Unruhe auf. Das ergab die Studie aus dem Buch “Pottenger's Cats: A Study in Nutrition” von F. M. Pottenger, das 1983 vom Verlag “Cancer Book House” veröffentlicht wurde.
Was sollten Katzen statt Milch trinken?
Katzen sollten statt Milch Wasser trinken. Wasser ist die wichtigste Flüssigkeit für Katzen, die die Vierbeiner im Gegensatz zu Milch zum Überleben benötigen. Zusätzlich zum Wasser dürfen Katzen auch Katzenmilch aus dem Tierbedarf trinken, die wenig Laktose, viel Taurin und reichlich Calcium sowie Vitamine enthält.
Katzenmilch besteht im Vergleich zu Kuhmilch und Wasser zur Hälfte aus Kalorien, weshalb die Katzenmilch nur gelegentlich für untergewichtige, geschwächte, trächtige oder säugende Katzen geeignet ist. Keine passende Alternative zu Milch ist für Katzen verarbeitete, haltbare und gezuckerte Milch.
Im Folgenden erklären wir, ob Katzen Milch mit Wasser verdünnt, laktosefreie Milch und H-Milch trinken dürfen.
Dürfen Katzen Milch mit Wasser verdünnt trinken?
Ja, Katzen dürfen Milch mit Wasser verdünnt trinken, wenn es sich um laktosefreie Milch oder Katzenmilch handelt. 1 EL Milch mit Wasser verdünnt sollte bei Katzen ausschließlich als Belohnung eingesetzt werden und ist nicht als Ersatz für Wasser anzusehen. Mit Wasser verdünnte Milch animiert Katzen zum Trinken und ist deshalb optimal für trinkfaule Vierbeiner geeignet.
Dürfen Katzen laktosefreie Milch trinken?
Ja, Katzen dürfen laktosefreie Milch in sehr kleinen Mengen trinken. Laktosefreie Milch enthält zwar keinen Milchzucker mehr, aber weist viel Fett und knapp 70 Kalorien pro 100 g auf. Ein Übermaß an laktosefreier Milch begünstigt bei Katzen Übergewicht. Laktosefreie Milch liefert dem Vierbeiner zu wenig nützliche Nährstoffe, weshalb sich die Fütterung mit Milch bei Katzen nicht lohnt.
Dürfen Katzen H-Milch trinken?
Nein, Katzen dürfen H-Milch nicht trinken. H-Milch enthält weiterhin die für Katzen schädliche Laktose, obwohl sie pasteurisiert und homogenisiert ist. Die meisten Katzen sind nicht in der Lage, H-Milch ausreichend zu verdauen und leiden nach dem Verzehr unter Durchfall und starken Bauchschmerzen. H-Milch ist nicht giftig für Katzen, aber nicht geeignet als Getränk.
Dürfen Babykatzen Milch trinken?
Ja, Babykatzen dürfen Milch trinken, da sie von der Muttermilch noch das notwendige Enzym Laktase zur Spaltung von Laktose besitzen. Als Ersatz zur Muttermilch sollten Katzenbabys besser speziell hergestellte Aufzuchtmilch statt Kuhmilch trinken, die sie bis zu einem Alter von drei bis vier Wochen erhalten.
Aufzuchtmilch liefert Kätzchen viel Energie, mehr Proteine als Kuhmilch und wichtige Nährstoffe für das gesunde Wachstum. Kuhmilch dürfen Kitten theoretisch trinken, sie bietet den Babykatzen aber nur eine geringe Menge an Energie und nur wenig notwendige Nährstoffe für die positive Entwicklung. Sobald Kätzchen keine Muttermilch mehr trinken, bauen sie Laktase langsam ab und werden laktoseintolerant.
Was tun, wenn die Katze Kuhmilch getrunken hat?
Wenn die Katze Kuhmilch getrunken hat, sollte man beim Vierbeiner auf mögliche Symptome achten. Versuche nachzuvollziehen, wie viel Kuhmilch und welche Art von Kuhmilch deine Katze getrunken hat, damit du dies bei Bedarf dem Tierarzt mitteilen kannst. Leichte Beschwerden bei Katzen auf Laktose sind oft vorübergehend.
Bei starken Symptomen aufgrund einer Laktoseintoleranz, die bei der Katze länger als 24 Stunden anhalten, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden. Biete deiner Katze, nachdem sie Kuhmilch getrunken hat, frisches Wasser an, um die Milch im Körper zu verdünnen und die Verdauung des Vierbeiners zu unterstützen.
Je mehr Laktose und Fett deine Katzen über die Kuhmilch aufgenommen hat, desto schwerer sind die Reaktionen im Falle einer Laktoseintoleranz. Mögliche Reaktionen auf Laktose bei Katzen sind Verdauungsprobleme wie Blähungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung. Es gibt keinen Grund zur Panik, wenn deine Katze lediglich einen kleinen Schluck Kuhmilch getrunken hat.
Alternative Milchprodukte zu Milch für Katzen
Alternative Milchprodukte zu Milch für Katzen sind laktosearmer Käse, Buttermilch, Hüttenkäse und Naturjoghurt. Laktosearme oder laktosefreie Milchprodukte liefern den Katzen wertvolle Proteine, wobei Hüttenkäse sogar bei Durchfall hilft. Milchprodukte wie Käse sind nicht für herz- oder nierenkranke Katzen geeignet.
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