Dürfen Hunde Chiasamen essen?
Ja, Hunde dürfen Chiasamen in kleinen Mengen essen, da Chiasamen ein echtes Superfood sind. Chiasamen eignen sich für Hunde, weil sie zahlreiche Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine, Proteine und Mineralien enthalten.
Hunde dürfen Chiasamen essen, weil die Samen zu einer ausgewogenen Ernährung der Vierbeiner beitragen und zum Beispiel die Verdauung fördern sowie die Haut und das Fell unterstützen. Hunde sollten nicht zu viele Chiasamen essen, weil es sonst zu Verdauungsproblemen kommen kann.
Man sollte Chiasamen für den Hund ungefähr 30 Minuten lang in Wasser quellen lassen, damit die Fellnase die Samen gut verdaut. Trockene Chiasamen entziehen dem Hundemagen zu viel Wasser und verursachen potenziell Verstopfung.
Richtig gefüttert, sind Chiasamen eine sinnvolle Ergänzung im Hundenapf. Über die vielen gesunden Inhaltsstoffe von Chiasamen (z. B. Proteine, Ballaststoffe und Vitamin E) berichtet beispielsweise die Studie “Chemical composition of Brazilian chia seeds grown in different places” von Bárbara Pereira da Silva et. al., die im Jahr 2017 in Food Chemistry erschien.
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Im Folgenden erklären wir genau, welche Vorteile Chiasamen für Hunde haben.
Was sind die Vorteile von Chiasamen für Hunde?
Die wichtigsten Vorteile von Chiasamen für Hunde sind ihr extrem hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, ihre vielen Nährstoffe und die Tatsache, dass sie die Darmtätigkeit der Vierbeiner regulieren.
Nicht zu vernachlässigende Vorteile von Chiasamen für Hunde sind, dass sie wenig Zucker und Stärke enthalten, die Gesundheit von Haut und Fell sowie Immunsystem unterstützen und gegen Sodbrennen helfen.
Die folgende Liste fasst die wesentlichen Vorteile von Chiasamen für Hunde zusammen.
- Eine Portion Chiasamen deckt den täglichen Bedarf an Omega-3 dreifach: Ein wichtiger Vorteil von Chiasamen ist, dass eine einfache Portion ausreicht, um den Bedarf des Hundes an Omega-3-Fettsäuren gleich dreifach zu decken. Chiasamen enthält sehr viele Omega-3-Fettsäuren. Hunde brauchen Omega-3-Fettsäuren für ihr Immunsystem, den Stoffwechsel, eine gute Haut und ein weiches sowie geschmeidiges Fell.
- Enthält sehr viele Nährstoffe: Chiasamen enthalten für Hunde neben Omega-3-Fettsäuren zahlreiche weitere Nährstoffe wie Ballaststoffe, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Aufgrund ihres sehr hohen Nährstoffgehalts gelten Chiasamen als Superfood. Hunde profitieren von den vielen Nährstoffen der Chiasamen, weil ihr gesamter Organismus dadurch gestärkt wird.
- Regulieren die Darmtätigkeit: Chiasamen regulieren bei Hunden die Darmtätigkeit und fördern eine ausgeglichene Verdauung, weil sie sehr viele Ballaststoffe enthalten, die lange sättigen. Chiasamen eignen sich beispielsweise gut für Hunde mit Verdauungsbeschwerden wie Durchfall.
- Wenig Zucker und Stärke: Dass Chiasamen wenig Zucker und Stärke enthalten, ist für Hunde ein Vorteil, weil die Vierbeiner dadurch weniger Risiko haben, einen Blutzuckeranstieg zu erleiden. Weniger Zucker bedeutet für Hunde außerdem ein geringeres Risiko einer unerwünschten Gewichtszunahme und der damit verbundenen Gefahren (z. B. Diabetes und Pankreatitis).
- Unterstützen die Gesundheit von Haut und Fell: Chiasamen unterstützen bei Hunden die Gesundheit von Haut und Fell, weil sie zahlreiche Omega-3-Fettsäuren enthalten. Omega-3-Fettsäuren wirken gegen trockene Haut und sorgen für ein geschmeidiges Fell.
- Unterstützen das Immunsystem: Chiasamen unterstützen bei Hunden das Immunsystem, weil sie reich an Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralien sind. Gerade Vitamine wie Vitamin C wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte von Hunden aus. Etwas Chiasamen im Futter kann dazu beitragen, dass Hunde seltener krank werden.
- Helfen gegen Sodbrennen: Chiasamen helfen Hunden gegen Sodbrennen, weil die Samen sich im Hundemagen zu einer Schleimschicht formen, die sich auf die Magenwände legt und so den Magen vor überschüssiger Säure schützt. Am besten lässt man die Chiasamen vor der Fütterung an den Hund einweichen, damit sie ihre bestmögliche Wirkung gegen das Sodbrennen entfalten.
- Wirken entzündungshemmend: Chiasamen wirken bei Hunden aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend. Die entzündungshemmende Wirkung von Chia wirkt sich positiv auf den gesamten Hundekörper aus und hilft insbesondere bei Gelenkentzündungen wie Arthrose.
- Reguliert den Blutdruck: Chiasamen regulieren bei Hunden den Blutdruck, was zum Beispiel gegen Krankheiten wie Diabetes unterstützend wirkt. Bei Kreislaufbeschwerden und vor Operationen ist wegen der Blutdruck senkenden Wirkung von Chiasamen Vorsicht geboten. In solchen Situationen ist es wichtig, zuerst den Tierarzt zu konsultieren, bevor man seinem Hund Chiasamen gibt.
- Lange sättigend: Chiasamen haben für Hunde den Vorteil, dass sie aufgrund der vielen Ballaststoffe lange sättigend wirken. Die lang anhaltende Sättigung ist vor allem praktisch für Hunde, die eine Diät machen.
Zu den Nachteilen von Chiasamen gehört, dass sie sich nicht für alle Hunde eignen. Hunde, die zu Allergien gegen Samen und Getreide neigen, sollten besser Abstand von Chiasamen halten. Neben allergischen Hunden eignen Chiasamen nur bedingt für Hunde, die Ballaststoffe nicht gut vertragen.
Wenn ein Hund Medikamente nimmt, sollte man den Tierarzt konsultieren, bevor man dem Vierbeiner Chiasamen gibt, denn Chiasamen haben das Potenzial, die Wirkung bestimmter Medikamente zu beeinflussen. Bei Kreislaufbeschwerden und vor Operationen sollte man ebenfalls mit dem Tierarzt besprechen, ob die Gabe von Chiasamen sinnvoll ist.
Wie viel Chiasamen dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen ungefähr ½ bis 2 Teelöffel Chiasamen am Tag essen. Kleine Hunde bekommen etwa ½ bis 1 TL Chiasamen am Tag. Mittelgroße Hunde dürfen ca. 1 bis 1 ½ TL Chia essen. Großen Hunden darf man ungefähr 1 ½ bis 2 TL Chia geben. Generell dürfen Hunde etwa 1 TL Chiasamen pro 5 bis 10 kg Körpergewicht essen.
Hunde dürfen Chiasamen ungefähr 1 bis 3 Mal pro Woche essen. Am besten fängt man bei seinem Hund mit einer sehr kleinen Menge Chiasamen an und beobachtet, wie der Hund darauf reagiert. Wenn die Fellnase die Samen gut verträgt, steigert man die Ration auf ein angemessenes Niveau.
Hunde sollten nicht zu viele Chiasamen essen, weil es sonst potenziell zu Verdauungsstörungen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall kommt. Chiasamen enthalten sehr viele Ballaststoffe, die den Magen und den Darm des Hundes in zu großen Mengen überfordern.
Wie sollte man Chiasamen für Hunde zubereiten?
Chiasamen sollte man für Hunde zubereiten, indem man die Samen etwa 30 Minuten lang in Wasser oder Brühe einweichen und quellen lässt und anschließend unter das Hundefutter mischt. Beim Einweichen kommen auf 1 Teelöffel Chiasamen ungefähr 5 Teelöffel Wasser.
Das Einweichen bzw. Quellen der Chiasamen ist sehr wichtig, weil sie ansonsten sehr trocken für den Hund sind. Trockene Chiasamen entziehen dem Hundemagen zu viel Flüssigkeit und führen potenziell zu Verstopfung. Eingeweichte Chiasamen sind für Hunde gut verdaulich und ermöglichen es den Vierbeinern, uneingeschränkt von den vielen Vorteilen des Chias zu profitieren.
Dürfen Welpen Chiasamen essen?
Ja, Welpen dürfen Chiasamen essen, aber nur in sehr kleinen Mengen und erst ab einem Lebensalter von 3 Monaten. Welpen, die jünger als 3 Monate sind, sollten keine Chiasamen essen, weil ihr Verdauungssystem zu sensibel für den hohen Ballaststoffgehalt der Samen ist.
Welpen mit einem Alter von 3 bis 6 Monaten dürfen ungefähr 2 bis 3 Mal pro Woche etwa ⅛ Teelöffel Chiasamen essen. Ab 6 Monaten dürfen Welpen etwa 3 bis 4 Mal pro Woche ungefähr ¼ Teelöffel Chiasamen essen.
Welpen profitieren genau wie ausgewachsene Hunde von den vielen Nährstoffen der Chiasamen, zum Beispiel von den Omega-3-Fettsäuren sowie von den Vitaminen und Mineralien. Wie für erwachsene Hunde sind Chiasamen für Welpen nur eine Ergänzung im Futter und nicht die Hauptnahrungsquelle. Welpen benötigen eine ausgewogene Ernährung, die genau auf ihre Bedürfnisse während des Heranwachsens abgestimmt ist. Richtig integriert, können Chiasamen ein Teil der Welpenernährung sein.
Alternativen zu Chiasamen für Hunde
Wichtige Alternativen zu Chiasamen für Hunde sind vor allem Leinsamen, Hagebutte, Quinoa, Spirulina und Gerstengras. Gerade Leinsamen stehen Chiasamen in kaum etwas nach und versorgen Hunde ebenfalls mit zahlreichen Omega-3-Fettsäuren und anderen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.
Hagebutte wirkt wie Chiasamen bei Hunden entzündungshemmend und hilft gegen Gelenkerkrankungen wie Arthrose. Quinoa enthält neben vielen Ballaststoffen unter anderem Folsäure, Magnesium und Eisen. Spirulina ist eine Mikroalge, die bei Hunden besonders mit ihrem hohen Proteingehalt punktet. Gerstengras ist für Hunde interessant, weil es 7 mal mehr Vitamin C als Orangen und 11 mal mehr Kalzium als Kuhmilch enthält.
Alle Alternativen gelten wie Chiasamen als Superfood und tragen bei Hunden zu einer ausgewogenen Ernährung bei, wenn sie richtig gefüttert werden.
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