Dürfen Hunde Löwenzahn essen?
Ja, Hunde dürfen Löwenzahn sowohl frisch als auch getrocknet in kleinen Mengen essen. Löwenzahn unterstützt bei Hunden die Verdauung, den Stoffwechsel sowie die natürliche Funktion von Leber, Galle, Nieren und Harnwegen.
Der Gewöhnliche Löwenzahn, auch Taraxacum officinale genannt, zählt zu den traditionellen Heilpflanzen und wird seit Jahrhunderten in der Pflanzenheilkunde für Menschen und Hunde eingesetzt. Die Studie „Dandelion (Taraxacum officinale L.) as a Source of Biologically Active Compounds Supporting the Therapy of Co-Existing Diseases in Metabolic Syndrome“ des Institute of Natural Fibres and Medicinal Plants, National Research Institute in Polen zeigt, dass Löwenzahn reich an Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen ist. Die Pflanze liefert Hunden unter anderem die Vitamine A, C, E und K, verschiedene B-Vitamine sowie Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan und Silizium.
Die Bitterstoffe des Löwenzahns regen die Bildung von Verdauungssäften an und unterstützen die Verdauung von Hunden. Die Heilpflanze kommt vor allem bei Blähungen, Verstopfung und weiteren Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz.
Löwenzahn findet in der alternativen Tierheilkunde traditionell zur Unterstützung von Leber, Galle, Nieren und Harnwegen bei Hunden Anwendung. Die enthaltenen Bitterstoffe, Flavonoide und Triterpene fördern die natürlichen Ausscheidungsfunktionen des Körpers.
Die Gerbstoffe des Löwenzahns besitzen antimikrobielle Eigenschaften, unterstützen die Magen-Darm-Gesundheit und schützen die Mundschleimhaut des Hundes vor schädlichen Bakterien. Schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Eigenschaften erweitern das traditionelle Anwendungsspektrum von Löwenzahn bei Hunden auf rheumatische Beschwerden und Arthrose.
Kleine Mengen Löwenzahn versorgen Hunde mit wertvollen Nährstoffen und eignen sich als Ergänzung einer ausgewogenen Barf Ernährung. Unser Meisterbarf Onlineshop bietet verschiedene Gemüse-Mixe für Hunde an, die auf die Bedürfnisse einer ausgewogenen Hundeernährung abgestimmt sind. Im Folgenden erklären wir, welche Bestandteile des Löwenzahns Hunde essen dürfen.
Welche Löwenzahn Bestandteile dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen alle Löwenzahn Bestandteile essen. Blätter, Blüten und Wurzeln eignen sich in kleinen Mengen als pflanzliche Ergänzung des Speiseplans.
Dürfen Hunde Löwenzahnblüten essen?
Ja, Hunde dürfen Löwenzahnblüten essen. Die gelben Blüten des Löwenzahns enthalten Aminosäuren, Vitamine und Antioxidantien, die zur Versorgung des Hundes mit wichtigen Nährstoffen beitragen.
Die Pflanzenstoffe der Löwenzahnblüten wirken bei Hunden antioxidativ und entzündungshemmend. Hunde dürfen frische oder getrocknete Löwenzahnblüten in kleinen Mengen als Ergänzung des Speiseplans fressen. Für Hunde geeignete Löwenzahnblüten stehen in der Regel von April bis Juni frisch zur Verfügung.
Dürfen Hunde Löwenzahnblätter essen?
Ja, Hunde dürfen Löwenzahnblätter essen. Die Bitterstoffe der Löwenzahnblätter fördern die Verdauung und den Stoffwechsel des Hundes, während die enthaltenen Gerbstoffe entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und die Mundschleimhaut schützen.
Löwenzahnblätter unterstützen bei Hunden die Leberfunktion und die natürliche Ausscheidungsfunktion der Harnwege. Die Blätter des Löwenzahns sind reich an den Vitaminen A, C und E sowie an Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium.
Löwenzahnblätter dürfen Hunden sowohl fein gehackt und roh als auch getrocknet und gemahlen als Ergänzung zur Barfernährung angeboten werden. Die ideale Erntezeit der Löwenzahnblätter reicht in der Regel von März bis Oktober.
Dürfen Hunde Löwenzahnwurzel essen?
Ja, Hunde dürfen Löwenzahnwurzeln essen, da die Wurzeln besonders reich an Bitterstoffen, Inulin, Vitaminen und Mineralstoffen sind.
Die in der Löwenzahnwurzel enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauungsfunktion und den Stoffwechsel des Hundes an, während präbiotisches Inulin die Darmflora fördert. Die Löwenzahnwurzel wird bei Hunden traditionell zur Förderung der natürlichen Ausscheidungs- und Reinigungsprozesse von Leber, Gallenblase, Nieren und Harnwegen eingesetzt.
Getrocknete und gemahlene Löwenzahnwurzeln lassen sich dem Barf Futter beimischen oder zu einem Löwenzahntee für Hunde verarbeiten. Die Erntezeit der Löwenzahnwurzel reicht in der Regel von Oktober bis November sowie von Februar bis März.
Wie viel Löwenzahn dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen Löwenzahn in kleinen Mengen essen. Zu große Mengen Löwenzahn verursachen bei Hunden häufig Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen und Unwohlsein. Knabbert ein Hund während des Spaziergangs gelegentlich an einigen Blättern oder Blüten des Löwenzahns, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.
Löwenzahnstängel enthalten einen weißen Milchsaft sowie Oxalsäure und Taraxacin, die bei Hunden in größeren Mengen leicht giftig wirken. Ein übermäßiger Verzehr von Löwenzahnstängeln führt bei Hunden häufig zu Magen-Darm-Beschwerden.
Hunde mit Erkrankungen der Leber, Nieren oder des Verdauungstrakts erhalten Löwenzahn nur nach tierärztlicher Rücksprache, da die Pflanze die Ausscheidungsfunktion, die Verdauung und den Stoffwechsel anregt.
Eine allgemeingültige Dosierung für Löwenzahn bei Hunden existiert nicht, da die geeignete Menge unter anderem von Größe, Alter und Gesundheitszustand des Hundes abhängt. In kleinen Mengen stellt Löwenzahn für Hunde eine gut verträgliche pflanzliche Bereicherung des Speiseplans dar. Nach der ersten Fütterung empfiehlt sich eine Beobachtung des Hundes auf mögliche Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen.
Dürfen Hunde Löwenzahntee trinken?
Ja, Hunde dürfen Löwenzahntee in kleinen Mengen trinken. Löwenzahntee enthält die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Heilpflanze und eignet sich für Hunde als pflanzliche Ergänzung im Futter. An warmen Tagen stellt abgekühlter Löwenzahntee eine erfrischende Abwechslung dar.
Für die Zubereitung von Löwenzahntee für Hunde eignen sich getrocknete Löwenzahnblätter und Löwenzahnwurzeln. Für Löwenzahntee wird üblicherweise ein Teelöffel getrockneter Löwenzahnblätter oder Löwenzahnwurzeln pro Tasse Wasser verwendet. Die Pflanzenteile werden mit heißem Wasser übergossen und etwa zehn Minuten ziehen gelassen. Getrocknete Löwenzahnwurzeln ziehen aufgrund ihrer festeren Struktur etwa zwanzig Minuten.
Nach dem vollständigen Abkühlen darf der abgeseihte Löwenzahntee dem Hund in kleinen Mengen pur angeboten oder unter das Hundefutter gemischt werden.
Wie sollte man Löwenzahn für Hunde zubereiten?
Löwenzahn für Hunde sollte man in kleinen Mengen als fein gehackte Blätter, getrocknetes Pulver oder abgekühlten Tee in die Barf Ernährung integrieren.
Frische Löwenzahnblätter eignen sich fein gehackt als Beigabe zum Hundefutter. Das Überbrühen mit heißem Wasser reduziert die Bitterstoffe und sorgt für einen milderen Geschmack.
Getrockneter Löwenzahn lässt sich zerbröseln oder zu Pulver verarbeiten und dem Hundefutter beimischen. Pürierte Löwenzahnblätter eignen sich außerdem in Kombination mit anderem Obst und Gemüse sowie als Zutat in Hundekeksen.
Frischer Löwenzahn wächst während der warmen Monate fast überall in der Natur. Für Hunde eignet sich Löwenzahn aus dem eigenen Garten oder von abgelegenen, unbelasteten Wiesen. Löwenzahn von Straßen- oder Feldrändern eignet sich aufgrund möglicher Rückstände von Unkrautvernichtungsmitteln, Abgasen und anderen Schadstoffen nicht zur Verfütterung.
Vor der Verfütterung an Hunde empfiehlt sich ein gründliches Waschen des Löwenzahns.
Dürfen Welpen Löwenzahn essen?
Ja, Welpen dürfen kleine Mengen Löwenzahn essen. Aufgrund der harntreibenden und verdauungsfördernden Eigenschaften eignet sich Löwenzahn für Welpen jedoch nur in sehr kleinen Mengen und nicht zur regelmäßigen Fütterung.
Hochwertiges Welpenfutter oder eine ausgewogene Barf Ernährung versorgen Welpen bereits mit allen wichtigen Nährstoffen. Löwenzahn findet bei Welpen daher höchstens als gelegentliche Beigabe in sehr kleinen Mengen Anwendung.
Alternativen zu Löwenzahn für Hunde
Alternativen zu Löwenzahn für Hunde sind unter anderem Schafgarbe, Wilde Möhre und Spitzwegerich. Die Pflanzen enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und eignen sich als pflanzliche Ergänzung zur Unterstützung von Verdauung, Stoffwechsel und allgemeiner Vitalität des Hundes.
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