Dürfen Hunde Maracuja essen?
Ja, Hunde dürfen Maracuja ohne Schale und Kerne in Maßen essen. Hunde dürfen ausschließlich reife Passionsfrucht essen, deren Farbe tieforange ist. Generell ist es besser, wenn Hunde keine Maracuja essen, weil es sehr schwierig ist, die Passionsfrucht von allen Kernen zu befreien und die Kerne giftig für Hunde sind.
Gelingt es, die Maracuja vollständig von den Kernen zu befreien, profitieren Hunde von den Nährstoffen in der Passionsfrucht, wie zum Beispiel Vitamin B, C und E sowie Ballaststoffe, Proteine und Mineralstoffe. Das Risiko, dass trotz aller Bemühungen Kerne im Fruchtfleisch bleiben und vom Hund mitgefressen werden, ist zu hoch, als dass sich das Füttern von Maracuja lohnen würde. Besser ist es, dem Hund sichereres Obst wie Apfel oder Banane zu geben.
Wenn überhaupt, sollten Hunde nur ganz wenig Maracuja essen, weil die Frucht Zucker enthält, der im Übermaß zu Übergewicht, Diabetes und Problemen mit der Bauchspeicheldrüse führt.
Die Maracuja-Kerne sind giftig für Hunde, weil sie Cyanid (Blausäure) enthalten. Dass Cyanid giftig und hochgefährlich für Hunde ist, geht beispielsweise aus dem Fallbericht “Cyanide toxicity secondary to apricot (Prunus armeniaca) kernel meal ingestion in a canine” von Emma Houlton et. al. hervor, der 2024 im wissenschaftlichen Magazin Toxicon veröffentlicht wurde.
Auch wenn Hunde prinzipiell das Fruchtfleisch der Maracuja essen dürfen, ist es besser, auf Passionsfrucht für die Fellnase zu verzichten.
Wir von Meisterbarf verkaufen neben hochwertigen Barf Produkten wie Barf Fleisch und Gemüse ausschließlich sicheres Obst, das Hunde bedenkenlos essen dürfen.
Nachfolgend erklären wir genau, welche Teile der Maracuja Hunde essen dürfen und welche nicht.
Welche Teile der Maracuja dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen von der Maracuja ausschließlich das reife Fruchtfleisch essen. Auf keinen Fall dürfen Hunde die Kerne und die Schale der Maracuja essen. Das reine Fruchtfleisch enthält für Hunde vorteilhafte Inhaltsstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien.
Hunde dürfen keine Maracuja Kerne essen, weil diese für die Vierbeiner giftig sind. Häufige Vergiftungssymptome von Hunden nach dem Verzehr von Maracuja Kernen sind zum Beispiel Atemnot und Herzrasen.
Neben ihrer Toxizität bergen die Kerne der Maracuja zudem ein mechanisches Risiko, weil es möglich ist, dass der Hund an ihnen erstickt und dass sie den Darm blockieren. Erstickung, Verstopfung und Darmverschluss sind bei Hunden mögliche Folgen des Maracuja-Kern-Verzehrs.
Die Maracuja Schale dürfen Hunde nicht essen, weil sie wie die Kerne in der Lage ist, gefährliches Cyanid im Hundekörper freizusetzen. Die Schale der Passionsfrucht ist außerdem sehr schwer verdaulich und birgt daher die Gefahr, den Darm zu verstopfen und im schlimmsten Fall einen Darmverschluss zu verursachen.
Zwar dürfen Hunde theoretisch das reine Fruchtfleisch der Maracuja essen, es ist jedoch nahezu unmöglich, alle Kerne aus dem Fruchtfleisch zu entfernen. Im Zweifelsfall ist es einfacher und sicherer, auf Maracuja zu verzichten und dem Hund lieber anderes Obst zu geben.
Sind Passionsfrucht Kerne für Hunde giftig?
Ja, Passionsfrucht Kerne sind für Hunde giftig, weil sie wie viele andere Obstkerne Cyanid enthalten. Cyanid richtet im Hundekörper verheerende Schäden an und führt im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Hunde dürfen auf gar keinen Fall Maracuja Kerne essen.
Zu den häufigsten Symptomen einer durch Passionsfrucht Kerne verursachten Vergiftung beim Hund gehören zum Beispiel Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Herzrasen und übermäßiger Speichelfluss. Besonders schwerwiegende Symptome einer Cyanidvergiftung nach dem Verzehr von Maracuja Kernen bei Hunden sind Schwäche, Anfälle und Zusammenbrechen.
Achte darauf, dass du auf jeden Fall sämtliche Kerne und die Schale entfernst, wenn du deinem Hund unbedingt Passionsfrucht zu fressen geben willst.
Man sollte umgehend einen Tierarzt kontaktieren, wenn der Hund Passionsfrucht Kerne gegessen hat. Im Falle einer Cyanid-Vergiftung bringt man den Hund sofort in die Tierarztpraxis oder in eine Tierklinik, wo der Tierarzt Gegenmaßnahmen ergreift (z. B. die Gabe eines Mittels, durch das sich der Hund erbricht).
Wie viel Maracuja dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen nur sehr wenig Maracuja essen, weil das Obst zuckerreich ist und daher Übergewicht, Diabetes und Probleme mit der Bauchspeicheldrüse begünstigt. Wie viel Maracuja Hunde genau essen dürfen, hängt von ihrer Größe und ihrem Gewicht ab. Große Hunde dürfen mehr Maracuja als kleine Hunde essen.
Am besten essen Hunde gar keine Maracuja, weil die Gefahr zu groß ist, dass sich noch Kerne im Fruchtfleisch befinden. Hunde dürfen keine Passionsfrucht Kerne essen, weil diese giftig für die Fellnasen sind.
Welche Maracuja Produkte dürfen Hunde essen?
Hunde sollten überhaupt keine Maracuja Produkte essen, weil die meisten Produkte mit Passionsfrucht weitere Stoffe enthalten, die für Hunde problematisch sind. Maracuja Joghurt und Maracuja Eis enthalten zum Beispiel Laktose, die vom Hundemagen nur schwer verarbeitet wird, weil die Vierbeiner laktoseintolerant sind.
Die meisten Maracuja Produkte eignen sich nicht für Hunde, weil sie zusätzlichen Zucker enthalten, der für die Fellnasen schädlich ist. Zucker begünstigt bei Hunden Übergewicht und Diabetes.
Dürfen Welpen Maracuja essen?
Nein, Welpen dürfen keine Maracuja essen, weil die Gefahr zu groß ist, dass einige Kerne der Passionsfrucht im Fruchtfleisch bleiben. Welpen sind aufgrund ihrer geringen Größe und ihres noch nicht voll entwickelten Körpers noch anfälliger für die giftigen Kerne der Maracuja als ausgewachsene Hunde.
Das Risiko der Erstickung und eines Darmverschlusses ist bei Welpen ebenfalls größer als bei erwachsenen Vierbeinern, weil sich die Kerne leichter in ihrer Luftröhre oder ihrem Darm verfangen. Das Fruchtfleisch der Maracuja ist das Risiko für Welpen wie für erwachsene Hunde nicht Wert. Gib deinem Welpen anderes Obst zu fressen, das besser für ihn geeignet ist, zum Beispiel etwas Banane oder Birne.
Achte vor allem darauf, dass dein Welpe mit allen Nährstoffen versorgt wird, die er zum Heranwachsen benötigt. Obst alleine reicht nicht aus, um die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse zu erfüllen. Welpen benötigen eine speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährung, um gesund zu wachsen.
Alternative Obstsorten statt Maracuja für Hunde
Alternative Obstsorten statt Maracuja für Hunde sind zum Beispiel Pfirsich, Granatapfel und Drachenfrucht. Vom Pfirsich dürfen Hunde auf keinen Fall den Kern essen, da dieser eine große Erstickungsgefahr darstellt, potenziell einen Darmverschluss verursacht und giftiges Cyanid enthält.
Beim Granatapfel sind die Kerne für den Hund prinzipiell unbedenklich, weil sie nicht giftig sind. Trotzdem sollten die Granatapfelkerne nur in sehr kleinen Mengen gefüttert werden, weil sie ansonsten beim Hund Verdauungsprobleme verursachen. Drachenfrucht sollten Hunde nur in kleinen Stücken ohne Kerne und Schale erhalten.
Herkömmliche Obstsorten für Hunde sind vor allem Apfel, Banane, Birne, Beeren und Melone. Obstsorten wie Grapefruit und Litschi eignen sich nicht für Hunde, weil sie für die Vierbeiner erhebliche Risiken bergen.
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