Auf dem Bild ist Rosenkohl zu sehen, den Hunde essen dürfen.
5. Januar 2026

Dürfen Hunde Rosenkohl essen?

Ja, Hunde dürfen rohen und gekochten Rosenkohl in Maßen essen, weil Rosenkohl für Hunde nicht schädlich ist. Rosenkohl darf nur in kleinen Mengen Teil des Speiseplans von Hunden sein, da der Kohl bei den Vierbeinern blähend wirkt und potenziell zu Magen-Darm-Verstimmungen führt.

Rosenkohl ist für Hunde gesund, weil das Kreuzblütler-Gemüse unter anderem besonders reich an Vitaminen wie Vitamin C und Vitamin B9 ist. Das zeigte das Kapitel “Salad Crops: Leaf-Type Crops” von M. K. Rana, das im Buch “Encyclopedia of Food and Health” von der “Academic Press” veröffentlicht wurde. Die Kohlsprossen versorgen den Vierbeiner neben Vitaminen mit wichtigem Eisen, Calcium, Magnesium und wertvollen Antioxidantien.

Bei der Fütterung von Rosenkohl an Hunde ist zu berücksichtigen, dass der Kohl aufgrund der enthaltenen chemischen Verbindungen im Übermaß zu Blähungen führt. Wir verkaufen in unserem Meisterbarf Onlineshop hochwertige Gemüse-Mixe, die verschiedene Kohlarten und andere Gemüsesorten enthalten.



Wie viel Rosenkohl dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen 1 bis 4 kleine Röschen vom Rosenkohl (etwa 12 bis 48 Gramm) essen, wenn der Vierbeiner sie verträgt. Hunde dürfen Rosenkohl nur in kleinen Mengen und nicht täglich essen, um Blähungen und andere Darmbeschwerden zu vermeiden. Die genaue Menge Rosenkohl hängt von der Größe und dem Gewicht des Hundes ab.

Kleine Hunde sollten nur 1 bis 2 Röschen essen, mittelgroße 2 bis 3 und große Hunde vertragen 3 bis 4 Röschen der Kohlsprossen. Hat dein Hund noch nie vom Kreuzblütler-Gemüse gefressen, füttere ihm zunächst nur 1 püriertes, gegartes Röschen und beobachte, wie er auf das Gemüse reagiert. Rosenkohl sollte dem Hund nicht als Hauptbestandteil gefüttert werden, um Nebenwirkungen zu verhindern.

Hunde dürfen 1 bis 2 Mal pro Woche Rosenkohl essen, um von den positiven Eigenschaften des Gemüses zu profitieren. Von einer häufigen Fütterung des Hundes mit Rosenkohl ist abzusehen, da der Kohl die Verbindung Isothiocyanat enthält, die bei Hunden in hohen Mengen Bauchschmerzen auslöst. Reagiert dein Hund mit Nebenwirkungen auf den Rosenkohl, sind die Häufigkeit und die Menge des Rosenkohls zu verringern.

Wie zubereitet dürfen Hunde Rosenkohl essen?

Hunde dürfen Rosenkohl roh und gekocht essen, wobei roher Rosenkohl für Hunde nur schwer verdaulich ist. Für Hunde ist der Rosenkohl zu waschen, der Strunk des Kohls zu entfernen und dann am besten zu kochen. Gut abgekühlt, dürfen die Röschen ganz oder püriert unbedenklich in den Hundenapf gegeben werden.

Bei püriertem Rosenkohl sind die Nährstoffe des Kohls für Vierbeiner besser aufzunehmen. Für Hunde verwendet man entweder frischen oder tiefgefrorenen Rosenkohl, wobei tiefgefrorener Kohl vollständig aufzutauen ist, bevor er dem Hund gegeben wird. Hunde dürfen gebratenen Rosenkohl essen, dieser ist jedoch ohne Öle und Gewürze zuzubereiten, da Gewürze und Fette in großen Mengen für Hunde gesundheitsschädlich sind.

Im Folgenden erklären wir dir, inwiefern Hunde Rosenkohl roh und gekocht essen dürfen.

Dürfen Hunde Rosenkohl roh essen?

Ja, Hunde dürfen Rosenkohl roh essen, wobei das Gemüse püriert werden sollte, um die Verdaulichkeit für den Vierbeiner zu vereinfachen. Für viele Hunde ist roher Rosenkohl nicht gut bekömmlich und schwerer zu verdauen, weshalb für sie rohes Gemüse nicht ideal ist. Möchtest du Rosenkohl roh an deinen Hund verfüttern, solltest du dies zunächst mit einem pürierten Röschen testen und beobachten, ob dein Vierbeiner es optimal verträgt. Empfindliche Hunde sollten die Kohlsprossen ausschließlich erhitzt erhalten, um die problemlose Verdauung zu gewährleisten und schwerwiegende Nebenwirkungen zu verhindern.

Dürfen Hunde Rosenkohl gekocht essen?

Ja, Hunde dürfen Rosenkohl gekocht essen, da der Vierbeiner das Gemüse in dieser Form am besten verträgt. Für den besseren Geschmack ist es möglich, den Rosenkohl in Gemüse- oder Fleischbrühe zu kochen. Rosenkohl wird für Hunde etwa 5 Minuten gekocht. Als Alternative zum Kochen wird der Rosenkohl gedämpft, denn Dämpfen ist die schonendste Zubereitungsart, bei der alle essenziellen Nährstoffe für den Hund erhalten bleiben. Verwende beim Kochen oder Dämpfen des Rosenkohls kein Salz oder andere Gewürze, da diese im Übermaß für Hunde giftig sind.

Dürfen Welpen Rosenkohl essen?

Nein, Welpen dürfen Rosenkohl nicht essen, da Welpen und Junghunde ein noch nicht vollständig entwickeltes Magen-Darm-System haben und deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit empfindlich auf den Kohl reagieren. Hunde dürfen ab dem Erwachsenenalter, also ungefähr ab 12 bis 18 Monaten, Rosenkohl essen.

Rosenkohl enthält viele Ballaststoffe und komplexe Pflanzenstoffe, die für Welpen nicht giftig sind, aber schnell zu Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall führen. Ganze oder große Röschen des Kreuzblütler-Gemüses stellen bei Welpen eine Erstickungsgefahr dar. Welpen sollten, bis sie ausgewachsen sind, nur auf sie abgestimmtes Welpenfutter fressen. Die Kohlsprossen bringen ihnen keine ernährungsphysiologischen Vorteile.

Alternative Gemüsesorten zu Rosenkohl für Hunde

Alternative Gemüsesorten zu Rosenkohl für Hunde sind unter anderem Karotten, Zucchini, Gurken, Rote Beete, Erbsen, Bohnen, Salat, Pastinake und Kürbis. Neben Rosenkohl dürfen Hunde Kohlsorten wie zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi und Chinakohl essen. Die Gemüsesorte ist individuell an den Hund anzupassen.

Bei der Fütterung von Hunden mit Gemüse- oder Kohlsorten ist zu beachten, dass bei der Zubereitung keine Gewürze, kein Öl und kein Salz verwendet werden dürfen, da Gewürze und zusätzliche Kalorien für Hunde schädlich sind. Integriere Kohlarten nur gelegentlich in die Hundeernährung, um Nebenwirkungen wie Blähungen zu vermeiden.

Bedenke, dass Hunde zwar Rosenkohl essen dürfen, sie daneben in ihrer Ernährung aber vor allem tierische Komponenten wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen benötigen. In unserem Barf Shop von Meisterbarf verkaufen wir hochwertige Barf Produkte wie Barf Fleisch und Barf Snacks, um eine ausgewogene Ernährung für deinen Hund sicherzustellen.