Dieses Bild zeigt Weintrauben, die Hunde nicht essen dürfen.
21. September 2026


Dürfen Hunde Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen keine Weintrauben essen, weil Weintrauben jeder Art für Hunde giftig sind. Hunde dürfen weder Weintrauben, Rosinen oder Sultaninen noch rote, grüne oder dunkle Trauben fressen. Bereits kleine Mengen Weintrauben können giftig und lebensgefährlich für Hunde sein.

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Eine vorliegende Rosinen- und Weintraubenvergiftung bei Hunden führt zu schwerem akutem Nierenversagen. Das zeigte die Studie „Toxicosis with grapes or raisins causing acute kidney injury and neurological signs in dogs“ von A. Schweighauser et al., die 2020 in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Journal of Veterinary Internal Medicine“ veröffentlicht wurde.

Statt giftiger Weintrauben verkaufen wir in unserem Onlineshop von Meisterbarf ausschließlich sichere Zutaten für die ausgewogene Hundeernährung. Hunde dürfen keine frischen, keine getrockneten und keine verarbeiteten Trauben oder Rosinen essen. Zwar werden nicht alle Hunde von Weintrauben automatisch vergiftet, aber es lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen, welcher Vierbeiner auf die Traube reagiert. Man sollte kein Risiko eingehen und Weintrauben grundsätzlich nicht an Hunde verfüttern.

Warum dürfen Hunde keine Weintrauben essen?

Hunde dürfen keine Weintrauben essen, weil sie für die Vierbeiner giftig und ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko sind. Hunde sollten Weintrauben und Rosinen nicht essen, weil die Trauben bei den meisten Hunden zu Nierenversagen und zum Tod führen. Auch wenn ein Hund nach dem Verzehr von Weintrauben zunächst keine Symptome zeigt, sollte man nicht abwarten, sondern den Tierarzt kontaktieren.

Die Ursache für die Giftigkeit von Weintrauben bei Hunden ist noch nicht eindeutig geklärt, aber es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Weinsäure, die die Vierbeiner nicht gut verarbeiten können. Das ergab die Studie „Acute kidney injury in dogs following ingestion of cream of tartar and tamarinds and the connection to tartaric acid as the proposed toxic principle in grapes and raisins“ von C. A. Wegenast et al., die 2022 in der Zeitschrift „Journal of Veterinary Emergency and Critical Care“ erschien. 

Hunde scheiden die organische Weinsäure schlechter über die Nieren aus als Menschen, weshalb sich die Säure in den Nieren anreichert und diese schädigt. Erste Symptome einer Weintraubenvergiftung bei Hunden sind Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, hoher Durst und Bauchschmerzen. Im weiteren Verlauf der Weintraubenvergiftung bei Hunden kommt es zu Symptomen wie Benommenheit, Desorientierung, Schwäche, Bewegungsstörungen und Zittern.

In schweren Fällen einer Weintraubenvergiftung produzieren die Hundenieren immer weniger Urin, was auf Nierenversagen hindeutet. Ein akutes Nierenversagen mit ausbleibendem Urinieren ist bei Hunden lebensbedrohlich und endet tödlich, wenn die Vierbeiner nicht frühzeitig vor dem Erstauftreten von Symptomen behandelt werden.

Diese Abbildung zeigt zwei Hunde, die keine Weintrauben essen sollten.

 

Welche Weintrauben dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen keine Art von Weintrauben essen. Der Traubenverzehr bei Hunden ist weder mit roten, grünen noch dunklen Weintrauben erlaubt. Hunde dürfen keine gekochten oder gefrorenen Weintrauben essen, weil die Trauben durch starke Hitze oder starke Kälte nicht sicher gemacht werden. Verarbeitete Weintrauben wie Rosinenbrötchen, Stollen, Rosinenkuchen oder Müsli-Mix mit Trauben sind für Hunde tabu.

Warum Hunde verschiedene Weintrauben nicht essen dürfen, erklären wir nachfolgend im Detail.

Dürfen Hunde rote Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen rote Weintrauben nicht essen. Die rote Farbe macht die Weintraube für Hunde nicht automatisch sicher. Bei Hunden wurden bereits Vergiftungen durch grüne und rote Trauben beobachtet, da alle Traubensorten toxische Weinsäure enthalten, die für die meisten Hunde im Übermaß giftig ist.

Dürfen Hunde grüne Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen grüne Weintrauben nicht essen, da die Farbe der Weintraube keine Rolle bei der Toxizität der Traube für die Vierbeiner spielt. Sowohl rote als auch grüne Trauben enthalten die gefährlichen Giftstoffe, die bei vielen Hunden zu Nierenversagen oder anderen Vergiftungssymptomen führen.

Dürfen Hunde dunkle Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen dunkle Weintrauben nicht essen. Schwarze, dunkelblaue und lila Trauben sind für Hunde giftig. Die dunkle Farbe der Weintrauben ist kein Kriterium für das Ausmaß der Vergiftung bei Hunden, denn die Giftigkeit lässt sich nicht an der Farbe, Sorte, Größe oder am Reifegrad der Traube erkennen.

Dürfen Hunde kernlose Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen kernlose Weintrauben nicht essen. Die Weintraubenkerne sind nicht der Grund für die Giftigkeit der Traube bei Hunden, sondern das Fruchtfleisch mit der enthaltenen Weinsäure. Weintrauben ohne Kerne sind genauso gefährlich für die Vierbeiner wie Trauben mit Kernen.

Dürfen Hunde gefrorene Weintrauben essen?

Nein, Hunde dürfen gefrorene Weintrauben nicht essen. Durch die Kälte beim Einfrieren werden die Weintrauben nicht zu einem sicheren Lebensmittel für Hunde. Wer seinem Hund im Sommer einen kalten Snack anbieten möchte, sollte statt Trauben auf geeignete Obstsorten wie Himbeeren oder Erdbeeren zurückgreifen.

Dürfen Hunde Rosinen essen?

Nein, Hunde dürfen keine Rosinen essen. Rosinen sind getrocknete Weintrauben und verursachen deshalb bei vielen Hunden eine schwere Vergiftung mit akuten Nierenschäden. Beim Trocknen wird den Trauben Wasser entzogen, weshalb die Inhaltsstoffe in Rosinen stärker konzentriert und schon in viel kleineren Mengen giftig sind. Sowohl Rosinen als auch Sultaninen und Korinthen sind für Hunde gefährlich.

Was tun, wenn der Hund Weintrauben gefressen hat?

Wenn der Hund Weintrauben gefressen hat, sollte er umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Man sollte nicht abwarten, ob Symptome nach dem Verzehr von Weintrauben beim Hund auftreten und zudem keine Zeit verlieren. Je früher eine mögliche Weintraubenvergiftung behandelt wird, desto besser sind die Chancen, schwere Nierenschäden beim Hund zu verhindern.

Auch wenn der Hund sich nach dem Weintrauben-Verzehr zunächst normal verhält, besteht kein Grund zur Entwarnung. Erste Symptome wie Erbrechen und Durchfall treten in den meisten Fällen einer Weintraubenvergiftung zwar bereits innerhalb von etwa 6 bis 24 Stunden auf, eine akute Nierenschädigung entwickelt sich jedoch erst innerhalb der folgenden 24 bis 72 Stunden.

Beim Tierarzt sollte man angeben, was der Hund gefressen hat, wie viel er von den Trauben aufgenommen und wann der Verzehr stattgefunden hat. Auch wenn der Hund beispielsweise nur eine, zwei, fünf oder bis zu 20 Weintrauben gefressen hat, sollte man nicht selbst entscheiden, dass die Menge ungefährlich ist und stattdessen den Tierarzt die Situation beurteilen lassen.

Es ist wichtig, dass man den Hund nach dem Weintrauben-Verzehr nicht eigenständig zum Erbrechen bringt und keine Hausmittel anwendet, sofern der Tierarzt dies nicht ausdrücklich anweist. Der Tierarzt entscheidet, ob kontrollierte Entgiftungsmaßnahmen nach dem Weintrauben-Verzehr beim Hund sinnvoll sind und ordnet dementsprechend Infusionen oder eine Überwachung der Nierenfunktion an. Weintrauben und Rosinen sollten immer außer Reichweite des Hundes gelagert werden, um eine erneute Vergiftung zu verhindern.

Wie viele Weintrauben sind für Hunde giftig?

Für Hunde sind bereits 10 - 30 g Weintrauben pro 1 kg Körpergewicht giftig. Für einen 5 kg schweren Hund sind schon 2 bis 6 Trauben gefährlich, wenn man von einem Gewicht von 5 g pro Weintraube ausgeht. Für Rosinen gilt bei Hunden bereits eine Aufnahme von 2,6 g Rosinen pro 1 kg Körpergewicht als giftig.

Das geht aus dem Artikel „Gut gemeint? - Vergiftungen mit Lebensmitteln bei Hund und Katze“ hervor, der von C. Rückert in der Fachzeitschrift „Kleintier konkret“ veröffentlicht wurde. Schon kleine Mengen Weintrauben sind für Hunde gefährlich. Das Ausmaß der individuellen Vergiftungssymptome hängt in erster Linie von der Größe des Hundes und der von ihm aufgenommenen Menge an Trauben ab.

Dürfen kleine Hunde Weintrauben essen?

Nein, kleine Hunde dürfen Weintrauben nicht essen, denn gerade bei Hunden mit geringer Größe ist bereits eine kleine absolute Menge im Verhältnis zum Körpergewicht besonders gefährlich. Kleine Hunde wie Dackel oder Französische Bulldoggen sollten genau wie große Hunde überhaupt keine Weintrauben oder Rosinen essen.

Auch für Welpen gilt, dass Trauben und Rosinen auf keinen Fall auf den Speiseplan gehören. Bei einem Hundewelpen mit einem noch sehr empfindlichen Magen-Darm-Trakt sollte man äußerst vorsichtig sein und ihn nach einem Weintrauben-Verzehr unverzüglich in die Tierklinik bringen.

Alternativen zu Weintrauben für Hunde

Geeignete Alternativen zu Weintrauben für Hunde sind Bananen, Apfel, Birne, Wassermelone, Blaubeeren, Erdbeeren und Himbeeren. Bananen sind energiereich, Äpfel und Birnen haben ein knackiges Fruchtfleisch und Wassermelonen sowie Beeren enthalten viel Wasser.

Da Hunde keine Weintrauben essen dürfen, sollte man für ihre Ernährung unbedingt auf natürliche Obst- und Gemüse-Mixe ohne Trauben und vor allem auf tierische Komponenten zurückgreifen. In unserem Onlineshop von Meisterbarf verkaufen wir hochwertiges Barf Fleisch sowie leckere Obst- und Gemüse-Mischungen für die artgerechte Ernährung deines Hundes.

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