Auf dem Bild ist ein Hund zu sehen, der Durchfall hat.
12. Oktober 2026

Durchfall Hund: Ursachen & Was tun

Akuter Durchfall beim Hund hat viele mögliche Ursachen und ist bei vielen Fellnasen die Folge einer Magen-Darm-Infektion, von Parasiten oder einer zu schnellen Futterumstellung.

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Bei einem Hund mit Durchfall sollte man vor allem eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sicherstellen und gegebenenfalls bis zu 24 Stunden lang auf die Gabe von Futter verzichten. Bei länger anhaltendem oder wiederkehrendem Durchfall sowie bei sehr schwerem und gegebenenfalls blutigen Durchfall mit weiteren Symptomen wie Fieber, Zittern oder Erbrechen sollte man den Hund sofort tierärztlich untersuchen lassen. 

Durchfall lässt sich bei Hunden unter anderem mit einer hochwertigen Ernährung verhindern. Barfen ist eine hochwertige Ernährungsart, für die wir in unserem Onlineshop von Meisterbarf alle notwendigen Zutaten wie Barf Fleisch, Gemüse, Obst und natürliche Zusätze anbieten.

Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und stellen ausdrücklich keine tiermedizinische Beratung dar. Der Artikel ersetzt keine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch einen Tierarzt.

Nachfolgend stellen wir im Detail die häufigsten Ursachen von Durchfall beim Hund dar.

Was sind Ursachen für Durchfall beim Hund?

Die häufigsten Ursachen für Durchfall beim Hund sind Magen-Darm-Infekte durch Viren oder Bakterien, Parasiten sowie die Aufnahme von verdorbenen Futter- oder Speiseresten. Bei vielen Hunden verursachen plötzliche Futterumstellungen, Fehler bei der Fütterung oder minderwertiges Hundefutter Durchfall. 

In der folgenden Liste erklären wir 16 der häufigsten Ursachen für Durchfall beim Hund.

  1. Akuter Magen-Darm-Infekt durch Viren oder Bakterien: Infektionen mit Magen-Darm-Erregern wie Viren oder Bakterien sind eine der häufigsten Ursachen für Durchfall beim Hund. Viren und Bakterien greifen die Verdauung des Hundes direkt an und bringen sie durcheinander, sodass Durchfall und gegebenenfalls Erbrechen eine Reaktion des Hundekörpers sind. Viren und Bakterien nimmt der Hund durch die Umwelt oder über andere Vierbeiner auf.

  2. Parasiten: Parasiten wie zum Beispiel Band- oder Spulwürmer sind bei Hunden ein häufiger Auslöser von Durchfall, da Parasiten bei den Vierbeinern den Magen-Darm-Trakt reizen und schädigen. Manche Parasiten stören bei Hunden die Nährstoffaufnahme oder zerstören aktiv die Darmzellen.

  3. Aufnahme von verdorbenen Futter- oder Speiseresten: Manche Hunde nehmen verdorbene Futter- oder Speisereste zu sich und bekommen daraufhin Durchfall. Über das verdorbene Essen gelangen Giftstoffe in den Hundemagen und -darm und greifen dort die Schleimhäute und die allgemeine Verdauung an, sodass Durchfall entsteht.

  4. Plötzliches neues Futter: Plötzlich neues Futter verursacht bei vielen Hunden Durchfall, da eine zu schnelle Futterumstellung den Verdauungstrakt des Vierbeiners überfordert. Der Verdauungstrakt des Hundes ist bei einer zu schnellen Futterumstellung überfordert, weil die Darmflora an andere Nährstoffe gewöhnt ist und nicht auf die Verarbeitung der neuen Nährstoffzusammensetzung ausgerichtet ist. Wie empfindlich ein Hund auf eine plötzliche Futterumstellung reagiert, ist von Vierbeiner zu Vierbeiner unterschiedlich.

  5. Fehler bei der Fütterung: Fehler bei der Fütterung sind häufige Ursachen für Durchfall bei Hunden. Falsche Nährstoffzusammensetzungen, ungeeignete Zutaten oder zu große Mengen sind zum Beispiel Fehler, die bei vielen Hunden zu Durchfall führen.

  6. Minderwertiges Hundefutter: Minderwertiges Hundefutter ist bei vielen Fellnasen für Durchfall verantwortlich, da es wenig Nährstoffe und gleichzeitig viele schädliche Zusätze wie Zucker enthält sowie allgemein nicht gut für die Verdauung des Hundes ist.

  7. Ungeeignetes Futter: Ungeeignetes Futter sorgt bei vielen Hunden für Durchfall, wenn es sich beispielsweise um zu fettiges oder zu stark gewürztes Futter handelt. Futter sollte immer genau auf die Bedürfnisse des Hundes zugeschnitten sein.

  8. Überfressen: Bei manchen Hunden entsteht Durchfall, wenn sie sich überfressen. Hunde überfressen sich zum Beispiel, wenn ihre Besitzer ihnen zu große Portionen servieren oder wenn die Fellnasen eigenständig an ihr Futter gelangen.

  9. Aufnahme von Müll: Die Aufnahme von Müll führt bei manchen Hunden zu Durchfall, weil sich im Müll Giftstoffe und gegebenenfalls Fremdkörper befinden, die im Hundemagen nichts zu suchen haben. Giftstoffe und Fremdkörper reizen und schädigen den Magen und den Darm und bringen die Verdauung maßgeblich durcheinander.

  10. Futterunverträglichkeiten: Bei vielen Hunden sind Futterunverträglichkeiten die Ursache für Durchfall. Viele unterschiedliche Futtermittelunverträglichkeiten sind bei Hunden möglich und richten sich immer gegen bestimmte Nahrungsbestandteile wie zum Beispiel bestimmte Proteine (beispielsweise Rind oder Lamm). Bei einer Futtermittelunverträglichkeit beim Hund sollte man das Futter umstellen.

  11. Vergiftungen: Manche Hunde werden vergiftet und erleiden dadurch Durchfall. Vergiftungen entstehen bei Hunden, indem sie ungeeignete Substanzen aufnehmen, die Giftstoffe enthalten. Je nach Art der Vergiftung zeigt der Hund noch ganz andere Symptome als Durchfall. Bei Verdacht auf eine Vergiftung des Hundes sollte man auf der Stelle einen Tierarzt kontaktieren.

  12. Diabetes mellitus: Manche Hunde mit Diabetes bekommen zusätzlich Durchfall, wenn zum Beispiel Schwankungen im Blutzucker die Verdauung beeinträchtigen oder gleichzeitig eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vorliegt. Durchfall sollte man bei Hunden mit Diabetes sehr ernst nehmen.

  13. Stress: Stress ist bei Hunden eine häufige Ursache von Durchfall, weil der Darm und das Gehirn eng zusammenhängen. Das Gehirn des Hundes sendet Stresshormone aus, die die Verdauung beeinflussen, sodass sich die Darmbewegung und die Darmflora vorübergehend verändern. Stress entsteht bei Hunden zum Beispiel durch eine hektische Umgebung oder zu viel sportliche Belastung.

  14. Organerkrankungen: Organerkrankungen führen bei manchen Hunden zu Durchfall, da alle Organe im Hundekörper eng miteinander verbunden sind. Vor allem Erkrankungen der Leber oder der Nieren kommen als Ursache für Durchfall beim Hund in Frage. 

  15. Hormonelle Erkrankungen: Manche Hunde bekommen Durchfall, weil sie an einer hormonellen Erkrankung leiden. Hormonelle Erkrankungen verursachen bei manchen Hunden Durchfall, weil Hormone maßgeblichen Einfluss auf das Magen-Darm-System des Hundes haben und zum Beispiel am Stoffwechsel und an der Darmbewegung beteiligt sind.

  16. Bauchspeicheldrüsenentzündung: Bei manchen Hunden ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung die Ursache für Durchfall, weil die Bauchspeicheldrüse erheblichen Einfluss auf die Verdauung hat.

Bei einem Hund mit Durchfall bieten sich bestimmte Handlungsmaßnahmen an, um dem Vierbeiner zu helfen. Was man tun sollte, wenn der Hund Durchfall hat, erklären wir im folgenden Abschnitt.

Was tun, wenn der Hund Durchfall hat?

Als erste Hilfe sollte man eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sicherstellen, wenn der Hund Durchfall hat, da der Vierbeiner durch den Durchfall viel Flüssigkeit verliert. Bei Durchfall sollte man den Hund mit Ruhe und einer leicht verdaulichen Fütterung unterstützen. Bei schwerem Durchfall bietet es sich an, den Hund fasten zu lassen und ihm 12 bis 24 Stunden lang nichts zu fressen zu geben.

Als Schonkost für Hunde mit Durchfall eignen sich zum Beispiel gekochter Reisschleim, gekochte Kartoffeln und Karottensuppe. Die Umstellung auf hoch verdauliche Schonkost ist bei einem Hund mit Durchfall sehr wichtig, damit die Verdauung nach und nach beruhigt wird. Schonkost sollte man dem Hund bei Durchfall in kleinen Portionen servieren. Bei Bedarf lässt sich die Flüssigkeitsaufnahme des Hundes mit Elektrolyten ergänzen, damit der Vierbeiner genügend Mineralstoffe erhält.

Durchfall beim Hund sollte beobachtet und gegebenenfalls mit dem Tierarzt abgeklärt werden. Gerade bei schwerem Durchfall sollte mit dem Hund unbedingt zum Tierarzt gehen. Wann man mit dem Hund zum Tierarzt gehen sollte, wenn der Vierbeiner Durchfall hat, zeigen wir im folgenden Abschnitt.

Wann sollte man zum Tierarzt, wenn der Hund Durchfall hat?

Wenn der Hund Durchfall hat, sollte man zum Tierarzt, sobald der Durchfall länger als 1 bis 2 Tage anhält. Bei länger anhaltendem Durchfall beim Hund sollte die Ursache unbedingt mit einem Tierarzt abgeklärt werden, da womöglich eine schwerere Erkrankung vorliegt. Zusätzlich zur Dauer des Durchfalls ist seine häufige Wiederkehr ein Grund für den Tierarztbesuch, wenn der Hund immer wieder ohne ersichtlichen Grund unter Durchfall leidet.

Man sollte sofort mit dem Hund zum Tierarzt gehen, wenn der Durchfall blutig ist oder schwarzer Kot ausgeschieden wird. Ein sofortiger Gang zum Tierarzt ist außerdem notwendig, wenn beim Hund zum Durchfall noch weitere Symptome wie Fieber, Apathie, Zittern oder Erbrechen auftreten.

Ein Besuch beim Tierarzt steht grundsätzlich immer an, wenn der Hund Durchfall hat und man sich nicht sicher ist, was die Ursache ist. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, direkt eine Kot- oder Urinprobe mit zum Tierarzt zu nehmen, um den Diagnoseprozess zu beschleunigen.

Was kann ich meinem Hund bei Durchfall geben? 

Bevor du deinem Hund Aktivkohle-Tableten gibst, ist eine Absprache mit dem Tierarzt unerlässlich, da dieser am besten einschätzen kann, ob und in welcher Dosierung die Gabe von Aktivkohle-Tabletten angebracht ist. Aktivkohle-Tabletten binden, die Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt und unterstützen dabei, sie schneller abzutransportieren. Als Faustregel sollte ein Hund bei Durchfall 1 g Kohle in Form von Aktivkohle-Tabletten pro 1 kg Körpergewicht bekommen.

Zur Beruhigung des Hundemagens nach dem Durchfall bietet sich die Gabe von Haferflocken oder Hüttenkäse an. Haferflocken serviert man dem Hund am besten in Form von Haferschleim, da dieser besonders leicht verdaulich ist und eine positive Wirkung auf die Verdauung hat.

Wenn man sich nicht sicher ist, was man dem Hund bei Durchfall geben kann, sollte man beim Tierarzt anrufen. Der Tierarzt klärt über mögliche Hilfsmittel für Hunde mit Durchfall auf.

Das Beste ist es, wenn man Durchfall beim Hund von vornherein verhindert. Wie sich Durchfall beim Hund am effektivsten verhindern lässt, besprechen wir im folgenden Abschnitt.

Wie kann man Durchfall beim Hund verhindern? 

Man kann Durchfall beim Hund verhindern, indem man ihm keine zu großen Futtermengen gibt, hochwertige Eiweiße im Hundefutter verwendet und ihm leicht verdauliche Abendmahlzeiten gewährt. Hunde sollten regelmäßige Fütterungszeiten haben, Futterumstellungen sollten langsam durchgeführt werden und die Vierbeiner sollten kein verdorbenes Futter bekommen, um Durchfall zu verhindern.

In der folgenden Liste haben wir die 9 wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst, mit denen man Durchfall beim Hund vermeiden kann.

  1. Keine zu großen Futtermengen: Man sollte dem Hund keine zu großen Futtermengen geben, um Durchfall zu verhindern. Zu große Futtermengen überfordern bei vielen Hunden das Verdauungssystem und begünstigen daher Durchfall.

  2. Hochwertige Eiweiße im Hundefutter: Man sollte auf hochwertige Eiweiße im Hundefutter achten, um Durchfall beim Vierbeiner zu verhindern. Hochwertige Eiweiße erhalten Hunde zum Beispiel durch Rindfleisch, Hühnerfleisch oder Lammfleisch.

  3. Leicht verdauliche Abendmahlzeiten: Abendmahlzeiten sollten für Hunde leicht verdaulich sein, um die Verdauung zu schonen, vor allem nachts. Die Schonung der Verdauung hilft dabei, Durchfall beim Hund zu vermeiden.

  4. Regelmäßige Fütterungszeiten: Regelmäßige Fütterungszeiten und eine allgemein gleichmäßige Fütterung sind wichtige Maßnahmen, um Durchfall beim Hund zu vermeiden. Regelmäßige Fütterungszeiten helfen dem Verdauungssystem des Hundes dabei, sich ideal auf die Nahrung einzustellen und sie effektiv zu verdauen, sodass Durchfall vermieden wird.

  5. Futterumstellungen langsam durchführen: Futterumstellungen sollte man langsam und Schritt für Schritt durchführen, um Durchfall beim Hund zu vermeiden. Zu plötzliche und umfassende Futterumstellungen überfordern das Verdauungssystem vieler Hunde. Eine Futterumstellung ist zum Beispiel notwendig, wenn eine Futtermittelallergie gegen ein bestimmtes Protein festgestellt wird (z. B. Rind). 

  6. Kein verdorbenes Futter: Auf keinen Fall sollte man dem Hund verdorbenes Futter geben. Abgelaufenes oder fragwürdig riechendes Futter sollte man entsorgen und dem Hund dafür frisches Futter geben, um Durchfall zu verhindern.

  7. Hund regelmäßig entwurmen: Man sollte den Hund regelmäßig entwurmen, um Durchfall zu vermeiden, da Parasiten eine häufige Ursache für Durchfall und andere Verdauungsstörungen sind.

  8. Konsequente Hygiene: Konsequente Hygiene ist wichtig, um Durchfall beim Hund zu vermeiden. Hygiene ist vor allem beim Umgang mit Futter wichtig und insbesondere, wenn man den Vierbeiner barft. Beim Barfen ist die Kontamination mit Keimen und Bakterien eine ernsthafte Gefahr für Tier und Mensch, sodass die Durchsetzung strenger Hygieneregeln notwendig ist (z. B. sofortiges Reinigen von Näpfen und Oberflächen, die mit rohem Fleisch in Kontakt gekommen sind).

  9. Stress vermeiden: Man sollte beim Hund Stress vermeiden, um Durchfall zu verhindern, da Stress ein häufiger Auslöser des Magen-Darm-Symptoms ist. Zur Vermeidung von Stress sollte man für den Hund unter anderem ein ruhiges Umfeld schaffen und ihm ausreichend Ruhepausen gönnen.

Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Nahrungsbestandteilen ist die Grundlage für das Verhindern von Durchfall beim Hund. Wenn du auf der Suche nach wertvollen Barf Zutaten für die Ernährung deines Hundes bist, wirst du bei Meisterbarf fündig. Wir bieten unter anderem Barf Fleisch und Gemüse in hoher Qualität an, die dabei helfen, Durchfall beim Hund zu vermeiden.

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