Futtermittelallergie bei Hunden: Symptome, Test und was füttern?
Futtermittelallergien führen bei Hunden zu dauerndem Juckreiz, Hautentzündungen oder Durchfall. Bei vielen Hunden mit einer Futtermittelallergie werden Kratzen, offene Hautstellen und Blähungen beobachtet. Futtermittelallergien kommen bei ungefähr 1 bis 7 % aller Hunde vor und sind grundsätzlich nicht heilbar.
Symptome einer Futtermittelallergie zeigen sich bei den meisten Hunden nach einigen Stunden oder nach einigen Tagen. Mit einer Ausschlussdiät lässt sich testen, ob der Hund gegen bestimmte Nahrungsbestandteile allergisch ist. Häufige Auslöser für eine Futtermittelallergie beim Hund sind vor allem Rindfleisch und Hühnerfleisch.
Für Hunde mit einer Futtermittelallergie eignen sich hauptsächlich seltene Fleischsorten wie Känguru, Strauß und Pferd, die sich zum Beispiel in dem Onlineshop von Meisterbarf in hoher Qualität und günstig kaufen lassen.
Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine tiermedizinische Beratung. Nachfolgend beschreiben wir die häufigsten Symptome bei Hunden mit einer Futtermittelallergie.
Was sind Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund?
Die häufigsten Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund sind schleimiger und ungewöhnlich weicher Kot, Durchfall, Erbrechen sowie Blähungen. Wiederkehrende Hautinfektionen in Form von Juckreiz, Rötungen oder entzündeten Hautstellen sind oft beobachtete Symptome bei Hunden mit einer Futtermittelallergie.
Die Symptome deuten zwar auf eine Futtermittelallergie hin, sind aber kein Beweis. Symptome wie Durchfall oder Juckreiz können andere Ursachen als eine Futtermittelallergie haben und sollten auf jeden Fall mit dem Tierarzt abgeklärt werden. Gerade bei über mehrere Tage anhaltenden Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen ist unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Nur der Tierarzt ist in der Lage, die wahre Ursache für die Symptome festzustellen.
Die am meisten vorkommenden Symptome von Hunden mit einer Futtermittelallergie haben wir im Folgenden aufgelistet.
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Schleimiger oder ungewöhnlich weicher Kot: Eines der häufigsten Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund ist schleimiger oder ungewöhnlich weicher Kot. Am besten achtet man beim Spazierengehen auf die Beschaffenheit des Kots des Hundes, um eine Futtermittelallergie frühzeitig zu erkennen.
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Durchfall: Ein oft zu beobachtendes Symptom bei Hunden mit einer Futtermittelallergie ist Durchfall. Man sollte beim Spazierengehen darauf achten, ob der Hund Durchfall entwickelt, damit eine mögliche Allergie frühzeitig erkannt wird. Verdauungsprobleme bzw. Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall entstehen bei Hunden mit Futtermittelallergie, weil der Verdauungsapparat des Vierbeiners mit einem Stoff konfrontiert ist, den der Körper abweist.
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Erbrechen: Erbrechen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hund entweder etwas zu sich genommen hat, was er nicht verträgt, oder krank ist. Magen-Darm-Probleme wie Erbrechen sollte man ernst nehmen und gegebenenfalls dem Tierarzt schildern, damit dieser Handlungsempfehlungen aussprechen kann.
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Blähungen: Blähungen sind ein Symptom einer Futtermittelallergie, das bei vielen Hunden beobachtet wird. Treten Blähungen wiederholt auf, sollte man sich fragen, ob der Hund allergisch gegen einen wiederkehrenden Nahrungsbestandteil ist.
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Juckreiz: Juckreiz ist ein häufiges Symptom einer Futtermittelallergie bei Hunden, das vor allem an den Pfoten, dem Kopf, den Ohren, in der Leistenregion und am Bauch auftritt. Häufiges Kratzen und Lecken sind die Folge von Juckreiz, wodurch das Problem bei vielen Hunden verschlimmert wird. Kratzen sollte man beim Hund möglichst unterbinden, zum Beispiel indem man ihm für die Nacht ein T-Shirt überstreift. In extremen Fällen hilft bei starkem Juckreiz nur noch ein Leckschutzkragen, um den Hund zumindest am Lecken zu hindern.
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Rötungen: Rötungen sind ein bei Hunden weit verbreitetes Symptom von Futtermittelallergien. Rötungen am Hundekörper sollte man als Hundebesitzer im Auge behalten und dabei darauf achten, dass der Hund nicht daran kratzt oder leckt.
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Entzündete Hautstellen: Hautentzündungen sind ein schmerzhaftes und sehr störendes Symptom von Futtermittelallergien bei Hunden. Hunde mit Hautentzündungen durch Futtermittelallergien leiden an brennendem Schmerz und starkem Juckreiz. Entzündete Hautstellen können eitrig werden und sich ausbreiten. Auf jeden Fall sollte man Hunde mit entzündeter und wunder Haut am Kratzen und Lecken hindern. Bei manchen Hunden mit Hautproblemen helfen bestimmte Salben wie zum Beispiel Jod Salbe für etwas Linderung.
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Kahle Stellen: Bei manchen Hunden treten kahle Stellen am Körper auf, wenn sie eine Futtermittelallergie haben. Bei vielen Hunden entwickeln sich kahle Stellen in Verbindung mit Juckreiz, weil das viele Kratzen den Haarausfall beschleunigt.
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Hautausschläge: Haut- und Fellprobleme wie Ausschlag sind ein oft zu beobachtendes Symptom bei Hunden mit einer Futtermittelallergie. Hautausschläge jucken und stören den Hund und sollten vom Hundehalter möglichst frühzeitig entdeckt werden, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
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Ohrenentzündungen: Bei manchen Hunden mit einer Futtermittelallergie sind Ohrenentzündungen zu beobachten. Auf eine Ohrenentzündung beim Hund deuten unter anderem häufiges Kratzen am Ohr sowie häufiges Kopfschütteln hin.
Die Symptome einer Futtermittelallergie treten je nach Hund unterschiedlich schnell auf, wie wir im folgenden Abschnitt zeigen.
Wie schnell zeigt sich eine Futtermittelallergie beim Hund?
Eine Futtermittelallergie zeigt sich bei den meisten Hunden innerhalb einiger Stunden bis zu einigen Tagen. Bei manchen Hunden dauert es Jahre, bis sie plötzlich eine Allergie auf einen Nahrungsbestandteil entwickeln, den sie zuvor gut vertragen haben.
Aufgrund der Verzögerung ist es bei vielen Hunden schwierig, festzustellen, was genau die Ursache für die Symptome der Futtermittelallergie ist.
Eine Besserung der Symptome einer Futtermittelallergie tritt bei vielen Hunden nach 2 bis 3 Wochen ein, wenn der die Symptome verursachende Nahrungsbestandteil nicht mehr gefüttert wird. Besonders Magen-Darm-Probleme wie Durchfall und Blähungen legen sich bei vielen allergischen Hunden relativ schnell. Hautprobleme wie Juckreiz und Entzündungen als Folge einer Allergie sind bei vielen Hunden deutlich hartnäckiger und brauchen ungefähr 4 bis 12 Wochen, um vollständig zu verschwinden.
Im Folgenden erklären wir im Detail, wie man einen Hund auf eine Futtermittelallergie testet.
Wie kann man testen, ob der Hund eine Futtermittelallergie hat?
Man kann testen, ob der Hund eine Futtermittelallergie hat, indem man eine Ausschlussdiät bzw. Eliminationsdiät durchführt. Es gibt keinen Schnelltest, mit dem sich beim Hund eine Futtermittelallergie sicher nachweisen lässt. Zwar zeigt sich eine Futtermittelallergie bei vielen Hunden durch juckendes Fell, doch das allein ist kein ausreichendes Indiz für eine Allergie.
Bei einer Ausschlussdiät verbannt man konsequent sämtliche Nahrungsbestandteile aus der Ernährung des Hundes, von denen man vermutet, dass sie die Futtermittelallergie verursachen. Besteht beim Hund tatsächlich eine Allergie gegen die verbannten Nahrungsbestandteile, tritt nach einigen Wochen eine Verbesserung der Symptome ein.
Das Verschwinden der Symptome allein ist nicht ausreichend für die Feststellung einer Futtermittelallergie beim Hund. Bei einer richtigen Ausschlussdiät erfolgt nach dem Verschwinden der Symptome die schrittweise Wiedereinführung der verbannten Nahrungsbestandteile, um herauszufinden, gegen welche von ihnen der Hund allergisch ist. Man kann sich sicher sein, dass beim Hund eine Futtermittelallergie vorliegt, wenn nach Wiedereinführung der verbannten Nahrungsbestandteile erneut Symptome auftreten.
Gegebenenfalls sollte man bereits vor der Ausschlussdiät andere Ursachen für das Leiden des Hundes wie Parasitenbefall, hormonelle Störungen oder bakterielle Infektionen ausschließen, indem man vom Tierarzt entsprechende Tests durchführen lässt. Mittels Bluttest lässt sich der Hund auf Umweltallergene prüfen. Die Allergieabklärung ist sehr wichtig, um das Leiden des Hundes zu lindern.
Für eine effektive Ausschlussdiät ist es wichtig zu wissen, gegen welches Futter Hunde häufig allergisch sind.
Auf welches Futter sind Hunde häufig allergisch?
Hunde sind besonders häufig gegen tierische Proteine wie Rindfleisch und Huhn allergisch. Auch Milchprodukte, Lamm, Weizen, Soja, Mais und Hühnereier zählen zu den möglichen Auslösern einer Futtermittelallergie bei Hunden. Da Rind und Geflügel häufig verfüttert werden, spielen sie bei allergischen Reaktionen eine besondere Rolle. Milchprodukte eignen sich zudem nur eingeschränkt für Hunde, da viele von ihnen laktoseintolerant sind.
Grundsätzlich kann jedes Futter und jede Fleischsorte für den Hund zum Allergieauslöser werden, es gibt jedoch Futter, bei dem dies deutlich seltener der Fall ist, wie der folgende Abschnitt zeigt.
Was kann ich meinem Hund mit einer Futtermittelallergie füttern?
Deinem Hund mit einer Futtermittelallergie kannst du exotische Fleischsorten wie Känguru, Strauß und Pferd füttern. Hypoallergenes Hundefutter ist wichtig für Fellnasen, die viele Allergien haben. Besonders geeignet für Hunde mit einer Futtermittelallergie ist ausschließlich natürliches Futter, das ohne Gewürze und künstliche Zusatzstoffe auskommt.
Natürliches Futter für Hunde mit Allergien eignet sich besonders gut in Form der Rohfütterung. Bei der Rohfütterung bekommt der Hund ausschließlich rohe und natürliche Zutaten serviert, die sich genau an seine Bedürfnisse anpassen lassen.
Für manche Hunde mit einer Futtermittelallergie eignen sich sortenreine Fleischvarianten bzw. ein Monoprotein-Hundefutter, um die Anzahl der möglichen Allergieauslöser zu reduzieren.
Bei manchen Hunden mit Futtermittelallergien ist veganes Hundefutter eine sinnvolle Option. Veganes Hundefutter setzt unter anderem auf Soja, Karotten und Kürbis sowie klar definierte Beilagen wie Süßkartoffel.
Die meisten Hunde ziehen Fleisch einer veganen Ernährung vor, sodass man für diese Vierbeiner mindestens eine Fleischsorte finden sollte, gegen die sie nicht allergisch sind. Im folgenden Abschnitt zeigen wir, welches Fleisch sich für Hunde mit einer Futtermittelallergie eignet.
Welches Fleisch eignet sich für Hunde mit einer Futtermittelallergie?
Für Hunde mit einer Futtermittelallergie eignen sich vor allem Kängurufleisch, pures Pferdefleisch und Ente. Sehr gut geeignet für Hunde mit einer Futtermittelallergie ist Wildfleisch wie Reh und Hirsch. Strauß, Mufflon und Ziege sind beliebte Fleischsorten für Hunde mit Futtermittelallergien.
Schweinefleisch ist eine sinnvolle Alternative für viele Hunde mit einer Futtermittelallergie, vorausgesetzt das Fleisch ist durchgegart. Rohes Schweinefleisch dürfen Hunde wegen einer möglichen Infektion mit dem Aujeszky-Virus auf keinen Fall essen.
Grundsätzlich sollte der Hund nur mit Fleisch gefüttert werden, das bei ihm keine allergische Reaktion auslöst. Es gibt keine Garantie dafür, dass selbst exotische Fleischsorten wie Känguru oder Strauß beim Hund keine Allergie verursachen. Im Umkehrschluss muss ein Hund mit einer Futtermittelallergie gegen beispielsweise Huhn nicht automatisch auch allergisch gegen Rindfleisch sein, obwohl es sich dabei um ein relativ häufiges Allergen handelt. Zumindest aber ist die statistische Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion beim Hund bei allgemein selten gefütterten Fleischsorten deutlich geringer.
Wenn du einen Hund mit einer Futtermittelallergie hast und ihn mit Barf ernährst, haben wir in unserem Onlineshop von Meisterbarf alles, was du brauchst. Neben herkömmlichen Fleischsorten wie Rind und Huhn bieten wir für Fälle von Futtermittelallergien bei Hunden hochwertiges hypoallergenes Fleisch von Tieren wie Känguru, Pferd, Ente, Wild und Ziege an. Bei Meisterbarf findest du die Antwort, wenn du dich fragst, was du deinem Hund mit Futtermittelallergie füttern sollst.

