Gastritis beim Hund: Symptome, Ursachen & Behandlung
Eine Gastritis beim Hund (auch als Magenschleimhautentzündung bekannt) ist eine Entzündung des Magens und eine tückische Erkrankung, die sich jedoch bei frühzeitiger Erkennung relativ einfach behandeln lässt.
Häufige Ursachen für eine Gastritis beim Hund sind unter anderem verdorbenes Futter, Fremdkörper im Magen und eine falsche Ernährung. Eine Gastritis führt bei vielen Hunden unter anderem zu Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Manche Hunde mit einer Magenschleimhautentzündung verweigern die Nahrungsaufnahme.
Bei Verdacht auf eine Gastritis beim Hund sollte man den Tierarzt kontaktieren und den Vierbeiner von ihm untersuchen lassen. Je nach Schwere der Magenschleimhautentzündung bietet es sich an, dem Hund einige Stunden lang kein Futter mehr zu geben oder auf Schonkost umzustellen. Gegebenenfalls verschreibt der Tierarzt Medikamente, um die Gastritis beim Hund zu behandeln.
In Notfällen, zum Beispiel weil der Hund Blut erbricht oder kollabiert ist, sollte man sofort beim Tierarzt anrufen und seinen Anweisungen folgen. Gegebenenfalls besteht beim Hund nicht nur eine Gastritis, sondern ein lebensbedrohlicher Zwischenfall wie zum Beispiel eine Magendrehung oder eine akute Vergiftung.
Bei einem Notfall im Zusammenhang mit einer Gastritis beim Hund sollte man sofort eine Futterpause einlegen und dem Vierbeiner gegebenenfalls etwas frisches Wasser anbieten. Auf keinen Fall sollte man dem Hund bei einem Notfall auf eigene Faust Medikamente geben. Die wichtigste Maßnahme, um dem Hund bei einem Notfall das Leben zu retten, ist die Kontaktaufnahme zu einem Tierarzt.
Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und stellen keine tiermedizinische Beratung dar. Der Beitrag ersetzt keine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch einen Tierarzt.
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Nachfolgend gehen wir genauer auf die Ursachen von Gastritis beim Hund ein.
Was sind die Ursachen für Gastritis bei Hunden?
Die häufigsten Ursachen für Gastritis bei Hunden sind verdorbenes Futter, Fremdkörper im Magen und eine falsche Ernährung von Hunden mit Allergien und Unverträglichkeiten. Bei vielen Hunden entsteht eine Gastritis durch minderwertige Zutaten oder schwer verdauliche Lebensmittel sowie durch einen plötzlichen Futterwechsel.
Es ist wichtig, die Ursachen einer Gastritis beim Hund mit dem Tierarzt abzuklären, um Schlimmeres zu verhindern.
In der folgenden Liste fassen wir die am meisten vorkommenden Ursachen für Gastritis bei Hunden übersichtlich zusammen.
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Verdorbenes Futter: Eine häufige Ursache von Gastritis beim Hund ist verdorbenes Futter. Schlechte Lebensmittel führen Bakterien und Giftstoffe in das Verdauungssystem des Hundes ein und reizen dort die Magenschleimhaut so sehr, dass sie sich entzündet.
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Fremdkörper im Magen: Das Verschlucken von Fremdkörpern führt bei manchen Hunden zu einer Gastritis, da der Fremdkörper die Magenschleimhaut reizt und die Verdauung durcheinander bringt. Fremdkörper, die Hunde verschlucken, umfassen zum Beispiel Knochenteile bzw. -splitter, Teile von Spielzeugen und Holz.
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Falsche Ernährung von Hunden mit Allergien und Unverträglichkeiten: Eine falsche Ernährung führt bei vielen Hunden mit Allergien oder Unverträglichkeiten zu einer Gastritis, da der Magen solcher Tiere sehr empfindlich auf die falsch gewählten Lebensmittel reagiert. Man sollte auf die Vermeidung von fettreicher oder ungeeigneter Nahrung achten, wenn man einen Hund mit Allergien oder Unverträglichkeiten hat, um eine Magenschleimhautentzündung zu verhindern.
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Minderwertige Zutaten oder schwer verdauliche Lebensmittel: Bei vielen Hunden sind minderwertige Zutaten oder schwer verdauliche Lebensmittel die Ursache für eine Gastritis, da solch ungeeignetes Futter den Magen zu sehr reizt. Man sollte darauf achten, dass man seinem Hund ausschließlich hochwertige und gut verdauliche Nahrungsmittel gibt, um eine Magenschleimhautentzündung zu vermeiden.
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Ein plötzlicher Futterwechsel: Bei manchen Hunden verursacht ein Futterwechsel eine Gastritis, vor allem wenn er plötzlich kommt. Bei einem Futterwechsel müssen sich der Magen und die gesamte Verdauung des Hundes auf neue Nahrungsmittel einstellen, was zu Veränderungen im Verdauungsprozess führt. Die neuen Lebensmittel reizen die Magenschleimhaut, sodass es zu einer Entzündung kommt.
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Stress: Übermäßiger oder dauerhafter Stress verursacht bei manchen Hunden eine Magenschleimhautentzündung, da das Gehirn und der Magen des Hundes eng miteinander verbunden sind und Stresssignale aus dem Gehirn die Funktion des magens beeinträchtigen können. Durch Stresssignale aus dem Gehirn wird zum Beispiel bei manchen Hunden die Produktion von Magensäure erhöht, die wiederum verstärkt die Magenschleimhaut angreift und dort zu einer Entzündung führt. Stress entsteht bei Hunden zum Beispiel durch Reisen, durch neue Hunde oder andere Haustiere im Haushalt oder durch übermäßige sportliche Belastung.
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Parasitärer Befall: Bei manchen Hunden ist parasitärer Befall die Ursache für eine Gastritis. Parasiten befallen bei manchen Hunden die Magenschleimhaut und greifen diese an, indem sie zum Beispiel das Gewebe auffressen.
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Infektionen mit Bakterien oder Viren: Infektionen mit Bakterien oder Viren führen bei vielen Hunden zu Gastritis, da dadurch die Infektion die Magenschleimhaut direkt oder indirekt angegriffen wird. Besonders häufig im Hundemagen vorkommende Bakterien sind zum Beispiel Helicobacter, die sich in der Magenschleimhaut festsetzen und sie reizen.
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Erkrankungen der Leber: Bei manchen Hunden sind Erkrankungen der Leber die zugrunde liegende Ursache für eine Gastritis. Bei einer Lebererkrankung ist es möglich, dass bestimmte Giftstoffe im Hundekörper nicht mehr richtig abgebaut werden, sodass die Magentätigkeit beeinträchtigt wird. Lebererkrankungen sorgen bei manchen Hunden indirekt für eine Reizung der Magenschleimhaut.
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Nierenschäden: Nierenschäden führen bei manchen Hunden zu Gastritis, weil die Nieren Giftstoffe nicht mehr ausreichend filtern. Die ungefilterten Giftstoffe sammeln sich im Blut an und schädigen den Magen bzw. die Magenschleimhaut.
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Pankreatitis: Manche Hunde mit Pankreatitis erleiden eine Gastritis, weil die Bauchspeicheldrüse in unmittelbarer Nähe zum Magen liegt und bei einer Pankreatitis Entzündungsstoffe aussendet, die unter anderem in den Magen wandern und dort die Magenschleimhaut angreifen.
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Hormonelle Erkrankungen: Bei manchen Hunden verursachen hormonelle Erkrankungen eine Gastritis, weil Hormone zahlreiche Körperfunktionen steuern, darunter die Regeneration der Magenwand und die Produktion von Magensäure. Bei einer hormonellen Erkrankung steigt bei manchen Hunden die Produktion der Magensäure, die im Übermaß die Magenschleimhaut angreift und entzündet.
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Medikamente: Manche Medikamente enthalten Wirkstoffe, die bei Hunden die Magenschleimhaut attackieren und dadurch eine Gastritis auslösen. Bestimmte Antibiotika lösen im Hundemagen eine mechanische Reizung der Magenschleimhaut aus, vor allem wenn der Hund diese Medikamente auf nüchternen Magen einnimmt.
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Vergiftungen: Vergiftungen sind bei manchen Hunden die Ursache für eine Gastritis, da giftige Stoffe direkt den Magen und die Magenschleimhaut angreifen. Manche Giftstoffe greifen die Leber oder die Nieren ein, deren beeinträchtigte Funktion indirekt zu einer Magenschleimhautentzündung beim Hund führen kann.
Es gibt ganz unterschiedliche Symptome, die Hunde mit Gastritis zeigen. Über die Symptome von Hunden mit einer Magenschleimhautentzündung sprechen wir im folgenden Abschnitt.
Was sind die Symptome von Gastritis beim Hund?
Die häufigsten Symptome von Gastritis beim Hund sind Schlappheit Bewegungsunwille, Erbrechen sowie Bauchschmerzen. Viele Hunde mit Gastritis leiden unter Appetitlosigkeit, Abmagerung und Übelkeit. Bei manchen Hunden mit einer Magenschleimhaut lassen sich stumpfes Fell, blasse Schleimhäute oder Schmatzen feststellen.
Die Symptome und Anzeichen einer Gastritis lassen sich nicht eindeutig einer Magenschleimhautentzündung zuordnen und können auch bei anderen Krankheiten auftreten. Sobald man Symptome einer Gastritis beim Hund erkennt, sollte man ihn von einem Tierarzt untersuchen lassen. Die Untersuchung beim Tierarzt ist wichtig, um dem Hund bestmöglich zu helfen und um andere Krankheiten auszuschließen.
Nachfolgend erklären wir die prägnantesten Symptome von Gastritis beim Hund in einer Liste.
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Viele Hunde mit Gastritis sind schlapp und bewegen sich ungern: Viele Hunde mit einer Magenschleimhautentzündung zeigen Schlappheit sowie einen Unwillen, sich zu bewegen, da ihr gesamter Körper durch die Krankheit geschwächt ist. Eine besonders starke Schlappheit des Hundes sollte man sofort tierärztlich untersuchen lassen, da ein Notfall bestehen könnte (zum Beispiel eine Magendrehung).
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Erbrechen: Viele Hunde mit einer Gastritis leiden unter plötzlich auftretendem und unregelmäßigem Erbrechen. Bei manchen Hunden mit einer Magenschleimhautentzündung ist das Erbrochene blutig (rot oder kaffeesatzartig dunkelbraun) oder mit Galle oder gelbem Schleim versetzt. Spätestens wenn man Blut im Erbrochenen des Hundes feststellt oder wenn das Erbrechen länger anhält, sollte man dringend einen Tierarzt mit dem Vierbeiner aufsuchen.
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Bauchschmerzen: Bauchschmerzen sind ein häufiges Symptom bei Hunden mit einer Gastritis. Der Hund zeigt Schmerzen im Bauchbereich zum Beispiel durch gequälte Laute oder Zähneknirschen an.
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Appetitlosigkeit: Bei vielen Hunden mit einer Magenschleimhautentzündung lässt sich Appetitlosigkeit beobachten. Manche Hunde mit Gastritis leiden so sehr an Appetitlosigkeit, dass sie die Nahrungsaufnahme verweigern. Durch den Appetitmangel frisst der Hund generell schlecht und magert nach und nach ab.
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Abmagerung: Viele Hunde mit Gastritis magern nach und nach ab, weil sie nicht mehr genug fressen und dadurch nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Eine Abmagerung beim Hund ist eine ernstzunehmende Konsequenz, die durch eine Magenschleimhautentzündung entsteht und für deren Bekämpfung man tierärztliche Beratung in Anspruch nehmen sollte.
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Häufige morgendliche Übelkeit: Viele Hunde mit einer Magenschleimhautentzündung leiden unter Übelkeit, vor allem in den Morgenstunden. Die Übelkeit führt bei vielen Hunden zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme und zu Trägheit.
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Stumpfes Fell: Stumpfes Fell lässt sich bei manchen Hunden mit einer Gastritis beobachten und ist leicht zu überprüfen, indem man den Vierbeiner streichelt.Bei vielen Hunden deutet stumpfes Fell allgemein darauf hin, dass sie sich nicht wohl fühlen.
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Blasse Schleimhäute: Bei manchen Hunden mit Gastritis lassen sich blasse Schleimhäute beobachten, zum Beispiel am Zahnfleisch oder an den Augen. Blasse Schleimhäute beim Hund sollten sehr ernst genommen werden, weil sie auf Schwäche, Kreislaufstörungen, Schock und Magenblutungen hindeuten können. Kontaktiere sofort einen Tierarzt, wenn du bei deinem Hund blasse Schleimhäute bemerkst.
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Schmatzen: Manche Hunde mit einer Magenschleimhautentzündung schmatzen vermehrt, weil die Speichelproduktion gesteigert ist.
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Häufiges Gähnen: Bei manchen Hunden mit einer Magenschleimhautentzündung treten häufiges Gähnen und Stöhnen auf, weil die Vierbeiner sich unwohl fühlen, Schmerzen haben oder schlapp sind.
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Häufiges Aufstoßen: Viele Hunde mit Gastritis stoßen häufiger auf, weil sie vermehrt Luft schlucken. Hunde mit Gastritis schlucken vermehrt Luft, weil durch die Magenschleimhautentzündung mehr Magensäure produziert wird, die rückwärts in die Speiseröhre fließt. Durch das Schlucken von Luft drücken die Hunde die Magensäure nach unten.
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Blähungen: Manche Hunde mit Gastritis leiden verstärkt unter Blähungen, weil die Magenschleimhautentzündung die Bildung von Gasen im Hundekörper begünstigt. Eine Gastritis wirkt sich beim Hund nicht zuletzt auf den Darm aus, der seinerseits schwerer arbeiten muss und dadurch mehr Gase produziert.
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Durchfall: Ein häufiges Symptom einer Gastritis beim Hund ist Durchfall. Durchfall entsteht bei Hunden mit einer Magenschleimhautentzündung, weil die Krankheit Einfluss auf den Darm hat. Bei vielen Hunden mit Gastritis ist nicht nur der Magen entzündet, sondern auch der Darm, sodass man von einer Gastroenteritis spricht.
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Mundgeruch: Mundgeruch entsteht bei manchen Hunden mit einer Gastritis, weil zum Beispiel Magensäure aufsteigt oder weil vermehrt Gase und Mageninhalte durch die Speiseröhre nach oben in die Maulhöhle gewürgt werden.
Zwar geben die Symptome darüber Aufschluss, dass der Hund potentiell an einer Gastritis leidet, doch es ist der Tierarzt, der die Krankheit definitiv feststellt und anschließend behandelt. Die Behandlung von Gastritis beim Hund stellen wir im folgenden Abschnitt dar.
Wie läuft die Behandlung von Gastritis bei Hunden ab?
Die Behandlung von Gastritis läuft bei Hunden ab, indem zunächst eine Diagnose erstellt wird und der Hund anschließend eine Nahrungskarenz sowie Schonkost erhält. In schwereren Fällen erhalten Hunde mit Gastritis schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente sowie Magensäurehemmer und Präparate für den Schleimhautschutz.
Im Folgenden zeigen wir 10 Behandlungsmöglichkeiten von Hunden mit Gastritis.
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Erstellung der Diagnose: Zuerst stellt der Tierarzt beim Hund die Diagnose einer Gastritis. Für die Diagnose nutzt der Tierarzt Untersuchungsmethoden wie Ultraschall oder eine Magenspiegelung. Per Ultraschall lässt sich zum Beispiel einsehen, ob die Magenschleimhaut des Hundes verdickt ist. Eine Verdickung der Magenschleimhaut beim Hund deutet auf eine Gastritis hin. Bei einer Magenspiegelung lässt sich die Magenschleimhaut genauer untersuchen. Gewebeproben aus dem Inneren des Hundemagens geben genaueren Aufschluss über die Beschaffenheit der Magenschleimhaut.
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Nahrungskarenz: Bei der Feststellung einer Gastritis beim Hund ist zunächst eine Nahrungskarenz angebracht, damit sich der Magen des Vierbeiners beruhigt und das Erbrechen aufhört. Der Hunde sollte zumindest einige Stunden lang auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichten und höchstens vereinzelt etwas frisches Wasser trinken.
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Gabe von Schonkost: Nachdem sich der Hundemagen beruhigt hat und der Vierbeiner sich nicht mehr übergeben muss, ernährt man ihn mit Schonkost. Für Schonkost beim Hund eignen sich leicht verdauliche Speisen wie Reis mit durchgegartem Hähnchenfleisch. Die Nahrung des Hundes sollte man über den Tag hinweg auf mehrere kleine, gut verdauliche Mahlzeiten verteilen, damit der Hundemagen nicht mit einer einzelnen großen Mahlzeit überfordert wird.
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Einsatz von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten: Bei Bedarf verschreibt der Tierarzt dem Hund schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, um die Auswirkungen der Gastritis zu bekämpfen und das Leiden des Tieres zu lindern.
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Verwendung von Magensäurehemmern und Präparaten zum Schleimhautschutz: Gegebenenfalls bietet sich bei Hunden mit Gastritis die Verwendung von Magensäurehemmern und Präparaten zum Schleimhautschutz an. Magensäurehemmer reduzieren die Produktion von Magensäure, die bei vielen Hunden mit Gastritis erhöht ist. Durch eine reduzierte Magensäureproduktion wird die Magenschleimhaut weniger angegriffen. Präparate zum Schleimhautschutz machen die Magenschleimhaut der Hunde widerstandsfähiger.
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Einsatz von Antiemetika: Der Einsatz von Antiemetika ist sinnvoll bei Hunden mit Gastritis, wenn diese akut unter Übelkeit und Erbrechen leiden. Antiemetika lindern das Gefühl von Übelkeit und stoppen beim Hund den Brechreiz.
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Verwendung von Infusionen: Infusionen sind notwendig bei Hunden mit Gastritis, wenn die Vierbeiner durch Erbrechen oder Durchfall zu viele Nährstoffe verloren haben. Durch Infusionen erhalten Hunde mit einer akuten Magenschleimhautentzündung neue Nährstoffe, die für die Aufrechterhaltung ihrer Körperfunktionen essenziell sind.
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Ursachenforschung: Wenn die eigentliche Gastritis bereits behandelt wird, ist es an der Zeit für die Ursachenforschung. Durch weitere Untersuchungen und Probenentnahmen (z. B. Kotproben oder Gewebeproben) findet der Tierarzt heraus, was genau die Magenschleimhautentzündung verursacht hat. Mögliche Ursachen einer Gastritis beim Hund sind zum Beispiel Parasiten, Bakterien oder eine falsche Ernährung. Je nach Ursache der Gastritis bieten sich andere Maßnahmen für die weitere Behandlung des Hundes an.
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Einsatz von Antibiotika: Der Einsatz von Antibiotika kommt für die Behandlung einer Gastritis in Frage, wenn sich Bakterien als die Ursache der Krankheit erweisen. Antibiotika bekämpfen Bakterien wie Helicobacter im Hundemagen effektiv und helfen bei der Heilung.
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Futterumstellung: Eine Futterumstellung lohnt sich, wenn sich bei der Ursachenforschung herausstellt, dass die Gastritis durch eine falsche Ernährung verursacht wurde. Es ist zum Beispiel möglich, dass der Hund eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen bestimmte bisherige Nahrungsbestandteile hat, sodass diese zukünftig aus der Ernährung verbannt und durch andere Zutaten ersetzt werden sollten.
Welches Futter für Hunde mit Gastritis geeignet ist, erklären wir im folgenden Abschnitt.
Welches Futter eignet sich für Hunde mit Magenschleimhautentzündung?
Für Hunde mit Magenschleimhautentzündung eignet sich hauptsächlich leicht verdauliches, fettarmes und schonendes Diätfutter, das gut bekömmliche Proteinquellen enthält. Gut bekömmliche Proteinquellen für Hunde mit Gastritis sind vor allem fettarme Fleischsorten wie Hühner- oder Putenbrust.
Bewährtes Futter für Hunde mit Magenschleimhautentzündung ist zum Beispiel leicht gebratenes oder gekochtes Hühnerfleisch mit Reis. Das Fleisch sollte vollständig gegart und mager sein. Der Reis sollte für den Hund mit Gastritis weich gekocht sein. Als Ergänzung eignet sich für Hunde mit Gastritis gekochtes Gemüse wie Kürbis, Süßkartoffeln oder Karotten. Manche Hunde mit Magenschleimhautentzündung bekommen zwischendurch etwas Haferflocken in Form von Haferschleim serviert, weil dieser den Magen beruhigt.
Insgesamt sollten Hunde mit Magenschleimhautentzündung Schonkost erhalten, zum Beispiel in Form von speziellen Magen-Darm-Diäten. Die Mahlzeiten des Hundes soollte man bei Vorliegen einer Gastritis auf mehrere kleine Portionen über den Tag hinweg verteilen, um den Magen nicht zu überfordern.
Was können Hundehalter zur Prävention von Gastritis tun?
Hundehalter können zur Prävention von Gastritis bei ihrem Vierbeiner vor allem fettreiche oder ungeeignete Nahrung vermeiden, Futterumstellungen langsam durchführen und regelmäßige Fütterungszeiten etablieren. Hundebesitzer sollten bei ihren Hunden zur Vorbeugung von Gastritis Übergewicht vermeiden sowie die Aufnahme von verdorbenem Futter, Giftstoffen oder Fremdkörpern verhindern.
In der folgenden Liste beschreiben wir im Einzelnen, was Hundehalter zur Prävention von Gastritis tun können.
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Vermeidung von fettreicher oder ungeeigneter Nahrung: Zur Prävention von Gastritis sollten Hundehalter fettreiche und allgemein ungeeignete Nahrung für ihren Vierbeiner vermeiden. Die Bereitstellung einer ausgewogenen und hochwertigen Ernährung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Magenschleimhautentzündungen bei Hunden.
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Futterumstellungen langsam durchführen: Futterumstellungen sollten bei Hunden langsam durchgeführt werden, um den Magen nicht zu überfordern und dadurch Magenschleimhautentzündungen zu vermeiden.
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Regelmäßige Fütterungszeiten etablieren: Hundehalter sollten regelmäßige Fütterungszeiten etablieren, damit sich der Hundemagen auf die Zeiten einstellen kann. Idealerweise verteilt man die Nahrung des Hundes auf mindestens zwei Mahlzeiten am Tag, damit die Verdauung des Hundes nicht mit einer einzelnen großen Portion überfordert wird.
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Übergewicht vermeiden: Hundehalter sollten bei ihren Vierbeinern Übergewicht vermeiden und immer das Idealgewicht ihres Haustieres anpeilen, da Übergewicht Krankheiten wie Gastritis begünstigt.
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Verhindern, dass der Hund verdorbenes Futter, Giftstoffe oder Fremdkörper aufnimmt: Hundehalter sollten zur Prävention von Gastritis und für die allgemeine Gesunderhaltung ihres Haustieres unbedingt verhindern, dass es verdorbenes Futter, Giftstoffe oder Fremdkörper aufnimmt. Verdorbenes Futter, Giftstoffe und Fremdkörper greifen die Magenschleimhaut direkt an und verursachen bei Hunden gravierende Beschwerden.
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Ruhe und Stressvermeidung: Zur Vorbeugung einer Magenschleimhautentzündung sollte man für den Hund Stress vermeiden und ihm ausreichend Ruhephasen gönnen. Es ist sehr wichtig, dass der Hund sich ausreichend bewegt und auch gesitig gefordert wird, doch Ruhephasen sind ebenso notwendig, damit der Vierbeiner sich erholt.
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Regelmäßige Parasitenkontrolle: Hundehalter sollten ihre Vierbeiner regelmäßig auf Parasiten kontrollieren lassen, um einer Gastritis vorzubeugen. Tierärzte bieten Untersuchungen und Wurmkuren an, um Parasiten zu entdecken und zu beseitigen.
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Einsatz von Medikamenten mit dem Tierarzt absprechen: Wenn der Hund Medikamente benötigt, sollte man ihm diese genau nach Anweisung des Tierarztes geben und gegebenenfalls abklären, wie sich die Medikamente auf den Magen des Tieres auswirken. Manche Medikamente sollte man dem Hund nicht auf nüchternen Magen geben, weil ansonsten die Magenschleimhaut gereizt wird.
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Den Hund regelmäßig impfen lassen: Hundebesitzer sollten ihre Hunde zur Vorbeugung von Gastritis regelmäßig impfen lassen, um Infektionen mit bestimmten Viren zu vermeiden. Manche Virusinfektionen greifen den Magen an und führen zu einer Magenschleimhautentzündung.
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