Auf dem Bild ist ein Hund mit Nierensteinen zu sehen.
27. Oktober 2026

Nierensteine beim Hund: Symptome und was du tun kannst

Nierensteine beim Hund bilden sich in den Nieren oder im Nierenbecken des Vierbeiners und führen unbehandelt zu Entzündungen im Harntrakt. Erste Symptome für Nierensteine beim Hund sind vermehrter Harndrang, Blut im Urin und Appetitlosigkeit. Die meisten Nierensteine verursachen Schmerzen bei Hunden.

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Bei Nierensteinen ist es wichtig, in erster Linie eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen und eine Umstellung in der Ernährung sowie Haltung zu gewährleisten, um Symptome zu lindern. Das ging aus der Studie „Nephrolithiasis and uricosuria diagnostics in dogs“ von Y. V. Mukiy et al. hervor, die 2023 in der Publikationsreihe „BIO Web of Conferences“ erschien.

Das Meisterbarf Futter in unserem Onlineshop weist einen hohen Flüssigkeitsgehalt auf, was für die Vorbeugung von Nierensteinen wichtig ist. Harnsteine beim Hund werden als Nephrolithiasis bezeichnet, wobei sich Mineralien sowie andere im Urin enthaltene Stoffe zu Kristallen zusammenlagern und zu Steinen heranwachsen. Verschiedene Nierensteine beim Hund sind unterschiedlich groß. Die Art des Nierensteins hängt unter anderem von der Zusammensetzung des Urins, dessen pH-Wert und verschiedenen Faktoren im Hundealltag ab.

Zu den häufigsten Nierensteinarten bei Hunden gehören Struvit-, Calciumoxalat- und Uratsteine, die sich durch einen Überschuss bestimmter Substanzen im Urin, wie Calcium, Urat, Phosphat oder Oxalat, bilden. Nicht jeder Nierenstein verursacht unmittelbar Beschwerden, denn kleine oder inaktive Steine bleiben oft lange unbemerkt. Bleiben große Nierensteine bei Hunden unerkannt oder unbehandelt, sind für den Hund lebensbedrohliche Folgen möglich.

Die bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung. Eine individuelle tierärztliche Untersuchung, Diagnosestellung oder Behandlung wird durch diesen Artikel nicht ersetzt.

Woran erkennt man Nierensteine beim Hund?

Man erkennt Nierensteine beim Hund zum Beispiel an den Schwierigkeiten beim Urinieren, am veränderten Harndrang und am blutigen Urin. Die Symptome von Nierensteinen beim Hund unterscheiden sich je nach Art, Größe und Lage der Steine. Manche Nierensteine bleiben zunächst symptomfrei und verursachen keine sichtbaren Beschwerden.

Schmerzen, Unruhe und weitere Krankheitsanzeichen treten beim Hund auf, wenn ein Nierenstein in den Harnleiter gelangt oder den Harnabfluss beeinträchtigt. Bei einer akuten vollständigen Harnabflussblockade entstehen beim Hund starke Schmerzen und eine Verschlechterung des Allgemeinzustands ist erkennbar.

Woran man Nierensteine beim Hund genau erkennt, erklären wir nachstehend im Detail.

Gewichtsabnahme

Eine unerklärliche Gewichtsabnahme ist bei vielen Hunden ein Warnsignal und kann auf Nierensteine hinweisen. Eine Gewichtsabnahme alleine ist kein eindeutiger Hinweis auf Nierensteine, da viele andere Erkrankungen dahinter stecken können. Die Gewichtsabnahme in Verbindung mit einem veränderten Verhalten beim Urinieren muss in jedem Fall tierärztlich abgeklärt werden, um mögliche Nierensteine frühestmöglich zu erkennen und zu behandeln.

Schwierigkeiten beim Urinieren

Schwierigkeiten beim Urinieren wie Schmerzen oder Unruhe zeigen viele Hunde mit Nierensteinen. Hunde mit Nierensteinen versuchen wiederholt, Urin abzusetzen, pressen dabei und winseln beim Wasserlassen. Besonders Hunde, die wiederholt pressen und dabei kaum oder gar keinen Urin absetzen, sollten sofort tierärztlich untersucht werden, denn eine Harnröhrenverstopfung ist ein akuter Notfall.

Veränderter Harndrang

Ein veränderter Harndrang, zum Beispiel, dass der Hund öfter nach draußen möchte und dabei jeweils nur kleine Mengen Urin absetzt, ist ein Anzeichen für Nierensteine. In bestimmten Situationen oder bei sehr großen Nierensteinen kommt es beim Hund zu gar keinem Urinieren. Der vermehrte Drang, spazieren zu gehen ohne Urinabsatz, kommt bei vielen Harnwegsverschlüssen bei Hunden vor und ist ein dringendes Warnzeichen.

Blut im Urin

Blut im Urin ist oft ein Zeichen für Nierensteine beim Hund, da die Steine die Schleimhaut der Nierenbecken, Harnleiter oder Harnröhre reizen, dabei kleine Verletzungen verursachen und es dadurch zu Blutungen kommt. Blut im Urin beim Hund, auch Hämaturie genannt, muss grundsätzlich immer tierärztlich abgeklärt werden, da auch Infektionen und andere Erkrankungen dafür verantwortlich sein können.

Vermehrtes Trinken

Bei plötzlich vermehrtem Trinken sollte man den Hund zunächst beobachten und bei anhaltender Veränderung sollte der Tierarzt kontaktiert werden. Vermehrtes Trinken tritt bei vielen Hunden im Zusammenhang mit Erkrankungen der Nieren oder des Harntrakts auf. Es ist zu beachten, dass vermehrtes Trinken kein ausschließliches Symptom für Nierensteine ist und zum Beispiel auch hohe Temperaturen oder eine Futterumstellung mögliche Ursachen sind.

Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit ist bei einigen Hunden ein erstes Merkmal von Nierensteinen, weil die Vierbeiner bei Schmerzen oder einem beeinträchtigten Allgemeinzustand weniger bis gar nichts fressen. Appetitlosigkeit ist bei den meisten Hunden mit fortgeschrittenen Nierensteinen ein Begleitsymptom, ist allein aber kein typisches Anzeichen für Nierensteine. Hunde mit anhaltender Appetitlosigkeit sollten vom Tierarzt untersucht werden.

Bauchschmerzen

Vor allem wenn ein Nierenstein in den Harnleiter gelangt und den Harnabfluss behindert, verursachen die Steine Bauchschmerzen beim Hund. Je nach Ausmaß der Nierensteine reagieren viele Hunde empfindlich auf Berührungen am Bauch, werden unruhig oder nehmen eine ungewöhnliche Körperhaltung ein. Bei einer akuten Harnleiterverstopfung durch Nierensteine haben Hunde Flanken- und Nierenschmerzen.

Unsauberkeit

Unsauberkeit, besonders wenn der Vierbeiner eigentlich stubenrein ist und Urin verliert, ist bei vielen Hunden ein Zeichen für Nierensteine. Reizungen der Blase und Harnwege führen dazu, dass Hunde sehr häufig urinieren müssen und es nicht mehr rechtzeitig nach draußen schaffen. Eine plötzliche Inkontinenz beim Hund lässt sich nicht allein auf Nierensteine zurückführen und sollte unbedingt beim Tierarzt untersucht werden.

Wie verhalten sich Hunde, wenn sie Nierensteine haben?

Wenn sie Nierensteine haben, verhalten sich Hunde unruhig, zeigen Schmerzen, trinken mehr und müssen häufiger urinieren. Die meisten Hunde mit Nierensteinen wirken schlapp, fühlen sich unwohl und sind appetitlos. Einige Hunde winseln beim Urinieren und nehmen eine gekrümmte Haltung ein, wenn sie Nierensteine haben. Ein Zusammenzucken bei Berührung am Bauch auf Höhe der Nieren ist ein Zeichen für Nierensteine. Bei inaktiven oder kleinen Nierensteinen ist es möglich, dass der Hund keine sichtbaren Symptome zeigt.

Was tun, wenn der Hund Nierensteine hat?

Wenn der Hund Nierensteine hat, sollte der Hund zum Tierarzt gebracht werden, um schwere Komplikationen, Harnprobleme wie Infektionen oder die Blockade des Harnwegs zu vermeiden. Dem Tierarzt sollte man alle bisher aufgetretenen Symptome beim Hund nennen sowie die aktuelle Futtersorte und das Trinkverhalten.

Für die Diagnose der Nierensteine werden beim Tierarzt zum Beispiel eine Urinuntersuchung, Blutuntersuchung sowie Röntgen oder Ultraschall eingesetzt. Eine Urinuntersuchung liefert beispielsweise Hinweise auf den pH-Wert, die Konzentration des Urins, Kristalle oder eine begleitende bakterielle Infektion beim Hund.

Je nach Art, Größe, Position und Zusammensetzung der Nierensteine werden vom Tierarzt die passenden Maßnahmen ergriffen und der Hund behandelt. Viele Nierensteine werden mit entsprechenden Medikamenten und einer angepassten Ernährung aufgelöst. Es ist wichtig, dass die spezielle Diät für den Hund auf die Art der Nierensteine und den pH-Wert im Urin angepasst ist.

Kleine Nierensteine, die keine Beschwerden beim Hund verursachen, müssen nicht in jedem Fall sofort entfernt werden. Unter tierärztlicher Überwachung ist es bei Hunden mit kleinen Nierensteinen ohne Symptome möglich, sie zunächst zu beobachten und regelmäßig zu kontrollieren. Kommt es durch die Größe der Nierensteine beim Hund zu einer Harnwegsverstopfung, ist eine Operation unter Vollnarkose notwendig.

Was kostet eine Nierenstein OP beim Hund?

Eine Nierenstein OP beim Hund kostet in den meisten Fällen zwischen 200 und 1000 Euro. Die genauen Kosten für eine Nierenstein OP beim Hund richten sich nach der Größe des Hundes und der Art der Nierensteine. Vor allem bei einem Hund mit wiederkehrenden Harnwegsproblemen oder bei einer genetisch vorbelasteten Hunderasse ist eine passende Krankenversicherung wichtig, damit die Nierenstein OP Kosten teilweise oder vollständig übernommen werden.

Was sind die Ursachen für Nierensteine beim Hund?

Die Ursachen für Nierensteine beim Hund sind in den meisten Fällen auf die Flüssigkeitsaufnahme, Ernährung, Gesundheit und Genetik des Vierbeiners zurückzuführen. Neben den Gewohnheiten des Hundes zählt auch ein abnormer Urin-pH-Wert zu den Ursachen für Nierensteine beim Vierbeiner.

Was die Ursachen für Nierensteine beim Hund sind, stellen wir im Folgenden detailliert vor.

Zu geringe Wasseraufnahme

Eine zu geringe Wasseraufnahme führt bei Hunden zu einer niedrigeren Produktion von verdünntem Urin. Trinkt der Hund zu wenig, nehmen die Nieren das Wasser aus dem Urin zurück und bestimmte steinbildende Bestandteile konzentrieren sich stärker im Urin. Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine entsprechend höhere Urinmenge tragen dazu bei, die Konzentration der steinbildenden Stoffe zu verringern.

Falsche Ernährung

Eine falsche Ernährung ist oft die Ursache für Nierensteine bei Hunden, weil sich zum Beispiel durch einen Überschuss an Mineralien die Konzentration bestimmter Kristalle im Urin erhöht. Erhält der Hund zum Beispiel zu viel Calcium, Phosphor oder Magnesium, begünstigt dies die Bildung von Nierensteinen. Zu viele Purine oder oxalsäurehaltige Lebensmittel im Futter schädigen die Nieren des Hundes.

Regelmäßige Harnwegsinfektionen

Regelmäßige Harnwegsinfektionen fördern vor allem bei Hündinnen die Bildung von Struvitsteinen. Bei Hunden entstehen Struvitsteine als Nierensteine in den meisten Fällen im Zusammenhang mit Infektionen durch bestimmte Urease bildende Bakterien. Eine konsequente Behandlung und Kontrolle wiederkehrender Harnwegsinfektionen bei Hunden ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbeugung von Nierensteinen.

Zu wenig Bewegung

Zu wenig Bewegung trägt beim Hund zu Übergewicht bei, was wiederum die Wahrscheinlichkeit für Nierenprobleme erhöht. Erhält der Hund zu wenig Möglichkeiten zum Urinieren, muss der Hund seinen Urin unnötig zurückhalten, was die Verweildauer von Kristallen und steinbildenden Substanzen im Harntrakt verlängert. Ausreichende Bewegung vermeidet Übergewicht, fördert die Gesundheit des Hundes und trägt zum Wohlbefinden bei.

Entwässernde Medikamente

Einige entwässernde Medikamente beeinflussen beim Hund die Zusammensetzung oder Menge des Urins, was das Risiko für Nierensteine erhöht. Furosemid als Medikament bei Herz- oder Leberkrankheiten zum Beispiel erhöht die Ausscheidung von Wasser und Elektrolyten, was den Hund dehydriert und die Nierenfunktion verschlechtert. Diuretika bei Bluthochdruck oder Herzschwäche können zu einem Flüssigkeitsmangel bei Hunden führen.

Genetische Faktoren

Genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Nierensteinen, denn bei einigen Hunderassen besteht eine erhöhte Neigung zu bestimmten Harnsteinarten. Bei Dalmatinern ist beispielsweise eine genetisch bedingte Störung des Harnsäuretransports bekannt, die die Bildung von Harnsteinen begünstigt. Neben Dalmatinern neigen unter anderem viele Englische und Französische Bulldoggen, Yorkshire Terrier, Zwergpudel, Shih Tzu und Cocker Spaniel zu Nierensteinen.

Wie kann man Nierensteinen bei Hunden vorbeugen?

Man kann Nierensteinen bei Hunden in erster Linie mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr vorbeugen. Passende Medikamente, abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei, das Risiko bestimmter Harnsteine beim Hund zu reduzieren.

Wie man Nierensteinen bei Hunden vorbeugen kann, ist der folgenden Liste im Detail zu entnehmen.

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit frischem und sauberem Wasser ist bei Hunden für die Vorbeugung von Nierensteinen wichtig. Trinkfaule Hunde sollten vor allem im Sommer zum Beispiel durch einen Trinkbrunnen zum Trinken ermutigt werden. Es ist möglich, mehr Flüssigkeit in das Hundefutter zu integrieren, damit der Hund mehr Wasser aufnimmt.

  • Passende Medikamente: Passende Medikamente können bei der Vorbeugung von bestimmten Nierensteinen bei Hunden helfen. Medikamente zur Vorbeugung von Nierensteinen sollten nur dann gegeben werden, wenn der Tierarzt entsprechende Untersuchungen angestellt und Empfehlungen zur Dosierung gegeben hat.

  • Nahrungsergänzungsmittel: Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium, Phosphor, Vitamin D oder anderen Inhaltsstoffen sind bei einigen Hunden sinnvoll zur Prävention von Nierensteinen. Es ist wichtig, die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Tierarzt oder einem auf Hundeernährung spezialisierten Berater abzuklären, um eine Überversorgung zu vermeiden.

  • Ausgewogene Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung bei Hunden verhindert eine Über- oder Unterversorgung mit Mineralien. Es ist wichtig, dass die Futterzusammensetzung auf Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand abgestimmt ist, damit es nicht zu einer Fehlernährung und Nierensteinen kommt.

  • Spezielle Nierendiät: Eine spezielle Nierendiät ist besonders bei betroffenen Hunderassen sinnvoll, um Nierensteinen vorzubeugen. Bestimmte Diäten beeinflussen die Zusammensetzung des Urins gezielt und vermindern dadurch das Risiko für Nierensteine. Welche Diät geeignet ist, hängt von der Art des Nierensteins ab und sollte ausschließlich vom Tierarzt zusammengestellt werden.

  • Tierärztliche Untersuchung: Eine regelmäßige tierärztliche Untersuchung ist wichtig, um Nierensteine frühzeitig zu entdecken oder das Rückfallrisiko zu verringern. Zyklische Blut- und Urintests sowie bildgebende Untersuchungen sind vor allem bei Hunden mit einer Vorgeschichte von Nierensteinen im Abstand von 3 bis 6 Monaten essenziell.

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Hochwertiges Barf dank Tierärztin Dr. Astrid Dahl

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„Als Tierärztin mit eigener Praxis weiß ich, wie wichtig es ist, hochwertiges Hundefutter und Katzenfutter zu finden, das den Bedürfnissen unserer geliebten Vierbeiner gerecht wird.

Unsere Mahlzeiten sind nach dem Beutetierprinzip konzipiert und enthalten nur von mir auserlesene Zutaten. Meisterbarf legt großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung, die alle wichtigen Nährstoffe enthält, die dein Tier braucht, um fit und vital zu bleiben.

Unser Futter ist nicht nur nahrhaft, sondern auch praktisch. Als Tierärztin mit einem vollen Terminkalender weiß ich, wie wichtig es ist, eine einfache und zeitsparende Lösung zu haben. Mit unserem Fütterungskonzept kannst du sicher sein, dass du deinem Tier nur das Beste bietest, ohne stundenlang in der Küche stehen zu müssen.

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Dr. Astrid Dahl

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