Übersäuerung beim Hund: Ursachen, Symptome & Was tun?
Eine Übersäuerung beim Hund ist ein Zustand, in dem der Hundemagen übermäßig viel Magensäure produziert, die wiederum die Magenschleimhaut reizt. In manchen Fällen von Übersäuerung beim Hund fließt die Magensäure bis in die Speiseröhre zurück, verursacht also Reflux bzw. Sodbrennen.
Häufige Ursachen für eine Magenübersäuerung beim Hund sind eine falsche Ernährung und minderwertiges Futter. Zu den häufigsten Symptomen einer Magenübersäuerung beim Hund zählen unter anderem nächtliche Unruhe und Schmatzen. Gegen eine Übersäuerung beim Hund helfen nicht zuletzt weniger Fleisch sowie gut verdauliches Gemüse.
Wir von Meisterbarf bieten in unserem Onlineshop hochwertige Barf Waren an, die Hunden zu einer ausgewogenen Ernährung verhelfen und dadurch einer Übersäuerung vorbeugen können. Besteht bereits eine Magenübersäuerung, können zum Beispiel unsere reichhaltigen und gut verdaulichen Gemüse-Mixe, sowie das schonend Sous-vide gegarte Brühbar unterstützen, den Hundemagen zu beruhigen.
Eine spezielle Form von Übersäuerung ist Azidose, bei der nicht nur der Magen, sondern der gesamte Hundekörper übersäuert wird. Bei einer Azidose gerät der Säure-Basen-Haushalt des Hundes aus dem Gleichgewicht, sodass der pH-Wert im Blut sinkt. Eine Azidose entsteht, wenn die im Hundekörper stetig neu produzierten Säuren nicht mehr richtig abgebaut werden.
Im Normalfall haben Hunde im Blut einen pH-Wert von etwa 7,36 bis 7,44. Sinkt der Blut-pH-Wert des Hundes unter 7,36, besteht eine Azidose. Spätestens wenn der Blut-pH-Wert des Hundes 7,3 unterschreitet, handelt es sich um einen akuten medizinischen Notfall, bei dem für das Tier Lebensgefahr besteht. Eine Azidose beim Hund erfordert eine sofortige Notfallbehandlung beim Tierarzt.
Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Der Beitrag stellt keine tiermedizinische Beratung dar und ersetzt weder eine individuelle tierärztliche Untersuchung noch eine fachgerechte Diagnose oder Behandlung.
Im Folgenden gehen wir genauer auf die Ursachen einer Magenübersäuerung beim Hund ein.
Was sind Ursachen für Übersäuerung beim Hund?
Die häufigsten Ursachen für Übersäuerung beim Hund sind eine falsche Ernährung, minderwertiges Futter und Futtermittelunverträglichkeiten. Lange Fresspausen und zu häufige Fütterungen begünstigen eine Übersäuerung beim Hund gleichermaßen. Bei manchen Hunden sind Stress, mangelnde Bewegung oder ein geschwächter Schließmuskel am Mageneingang die Ursache für eine Übersäuerung.
In der folgenden Liste sind die wichtigsten Ursachen für Übersäuerung beim Hund zusammengefasst.
-
Falsche Ernährung: Eine falsche Ernährung in Form von beispielsweise schwer verdaulichem oder sehr fettreichem Futter ist eine häufige Ursache für Übersäuerung beim Hund. Eine ungeeignete Fütterung führt bei vielen Hunden zu Nährstoffdefiziten, die wiederum die Magenfunktion und vor allem die Magenschleimhaut beeinträchtigen. Die Magenschleimhaut im Hundemagen fungiert als Schutz gegen die Magensäure, sodass eine Beeinträchtigung der Magenschleimhaut durch Nährstoffdefizite zu einer schnelleren und einfacheren Reizung und Übersäuerung führen kann. Zum Beispiel führt eine Mahlzeit mit zu vielen Proteinen und zu wenig Kohlenhydraten bei vielen Hunden zu einer vermehrten Bildung von Magensäure, sodass eine Übersäuerung begünstigt wird. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend, um eine Magenübersäuerung beim Hund zu vermeiden.
-
Minderwertiges Futter: Bei vielen Hunden mit Übersäuerung ist minderwertiges Futter die Ursache, da für die Verdauung von minderwertigem Futter mehr Magensäure entsteht. Minderwertiges Futter enthält zum Beispiel viel Getreide und andere Füllstoffe sowie künstliche Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Minderwertiges Futter fördert die Bildung von Magensäure, sodass es beim Hund schnell zu einer Übersäuerung kommt.
-
Futtermittelunverträglichkeiten: Futtermittelunverträglichkeiten sind bei vielen Hunden die Ursache für eine Übersäuerung, da bei einer Unverträglichkeit die Magenschleimhaut und die Magenwände gereizt und entzündet werden. Durch die Reizung der Schleimhäute gerät die Verdauung des Hundes durcheinander, sodass ein Überschuss an Magensäure produziert wird. Durch den Überschuss an Magensäure entsteht Sodbrennen, wodurch der Hund weniger frisst. Durch die reduzierte Nahrungsaufnahme bleibt der Magen länger leer, was wiederum die weitere Überproduktion von Magensäure begünstigt.
-
Lange Fresspausen: Lange Fresspausen begünstigen bei vielen Hunden eine Magenübersäuerung, da Magensäure stetig produziert wird, auch wenn sich kein Futter im Magen befindet. Ohne Nahrung im Hundemagen gibt es nichts, was die Magensäure bindet, sodass diese die Magenwände angreift und reizt. Die Produktion von Magensäure ist besonders stark, wenn der Hund aufgrund einer eingespielten Routine zu einer bestimmten Uhrzeit Futter erwartet. Wenn dann das Futter zu der erwarteten Zeit ausbleibt, begünstigt das die Übersäuerung des Magens umso mehr.
-
Zu häufige Fütterung: Bei manchen Hunden führt eine zu häufige Fütterung zu Übersäuerung, weil der Magen niemals zur Ruhe kommt. Durch die Gabe von vielen kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt wird beim Hund immer wieder die Produktion von Magensäure angeregt, sodass eine Übersäuerung begünstigt wird. Die Produktion von Magensäure wird im Magen jedes Mal angeregt und verstärkt, wenn der Hund Futter riecht oder vermutet, dass es etwas zu fressen geben könnte, da sich der Körper bei diesen Signalen sofort auf die Nahrungsaufnahme einstellt.
-
Stress: Stress ist eine häufige Ursache für eine Übersäuerung beim Hund, da Stresshormone den Stoffwechsel anregen und dadurch die Produktion von Magensäure begünstigen. Stress kann bei Hunden zum Beispiel durch zu viel und ständige Belastung, Angst sowie andere Tiere entstehen.
-
Mangelnde Bewegung: Bei manchen Hunden führt zu wenig Bewegung zu einer Magenübersäuerung, da es bei nicht ausreichender Aktivität beim Vierbeiner zu einer verlangsamten Magen-Darm-Motilität kommt, sodass Futter länger im Magen bleibt. Durch das länger im Hundemagen verbleibende Futter wird die Produktion von Magensäure konstant stärker angeregt, was eine Übersäuerung begünstigt.
-
Geschwächter Schließmuskel am Mageneingang: Ein geschwächter Schließmuskel am Mageneingang erhöht bei Hunden nicht die Produktion von Magensäure, begünstigt aber den Rückfluss von Magensäure und Nahrungsbrei in die Speiseröhre, wodurch es zu Sodbrennen kommt. Der Schließmuskel am Mageneingang des Hundes wird Sphinkter genannt und ist bei manchen Hunden in seiner Funktion beeinträchtigt.
-
Medikamenteneinnahme: Bei manchen Hunden bewirkt die Einnahme von Medikamenten eine Übersäuerung, da manche Medikamente die Magenschleimhaut reizen oder die Regulation der Magensäureproduktion stören. Vor allem Antibiotika, Schmerzmittel und Entzündungshemmer sind bekannt dafür, bei Hunden eine Magenübersäuerung auslösen zu können.
-
Umweltgifte: Bei manchen Hunden sind Umweltgifte die Ursache, wenn sie unter einer Magenübersäuerung leiden. Umweltgifte, die Hunden gefährlich werden können, sind zum Beispiel Pestizide, Streusalz, Düngemittel und Giftpflanzen. Umweltgifte greifen stark die Magenschleimhaut an, sodass diese stärker von der Magensäure gereizt wird.
-
Chronische Erkrankungen: Chronische Erkrankungen begünstigen bei manchen Hunden eine Übersäuerung, wenn zum Beispiel diverse Gift- und Abfallstoffe nicht mehr richtig abgebaut werden und diese dann die Magenschleimhaut angreifen. Durch den Angriff lässt sich die Magenschleimhaut von der Magensäure stärker reizen. Chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Nierenerkrankungen begünstigen bei Hunden vor allem eine Azidose, bei der der Blut-pH-Wert absinkt.
-
Schneefressen: Bei manchen Hunden ist Schneefressen die Ursache für eine Übersäuerung, da Schnee durch die Kälte die Magenschleimhaut strapaziert. Zusätzlich zur Kälte besteht bei Schneefressen die Gefahr einer Aufnahme von Giftstoffen wie Streusalz oder Frostschutzmitteln, die sich negativ auf die Magenfunktion auswirken und dadurch eine Übersäuerung begünstigen.
-
Darmschleimhaut ist geschädigt oder zu schwach: Bei einer Übersäuerung in Form einer Azidose ist zum Beispiel eine geschädigte oder zu schwache Darmwand bei manchen Hunden die Ursache. Bei einer zu schwachen Darmwand gelangen eigentlich abgebaute Säuren ins Blut des Hundes und lagern sich dort ab, sodass es zu einer Senkung des Blut-pH-Werts kommt.
Je nachdem ob eine Magenübersäuerung oder eine Azidose vorliegt, entstehen beim Hund unterschiedliche Symptome, die wir im nächsten Abschnitt vorstellen.
Was sind Symptome einer Übersäuerung beim Hund?
Die häufigsten Symptome einer Übersäuerung beim Hund sind stetige nächtliche Unruhe, Schmatzen und Maulschlecken sowie Aufstoßen. Viele Hunde mit einer Übersäuerung haben sauren Mundgeruch sowie Schluckauf und erbrechen sich nüchtern.Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit sind häufig vorkommende Symptome bei Hunden mit Übersäuerung.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome nicht notwendigerweise speziell auf eine Magenübersäuerung beim Hund hindeuten. Es gibt noch viele andere Erkrankungen, die Symptome wie beispielsweise Unruhe, Aufstoßen oder Erbrechen auslösen können. Wenn der Hund Symptome zeigt, sollte man mit ihm zum Tierarzt gehen, damit dieser die tatsächliche Ursache herausfindet und eine entsprechende Behandlung einleitet.
In der folgenden Liste erklären wir die am meisten vorkommenden Symptome einer Übersäuerung beim Hund im Detail
-
Stetige nächtliche Unruhe: Viele Hunde mit einer Übersäuerung sind nachts unruhig. Unruhe und zielloses Umherwandern, besonders nachts, lassen sich bei vielen Hunden mit Übersäuerung beobachten, da der Vierbeiner nachts nicht gefüttert wird, der Magen aber trotzdem Magensäure produziert und daher Unbehagen verursacht.
-
Schmatzen und Maulschlecken: Ein häufiges Symptom von Hunden mit einer Übersäuerung ist Schmatzen in Verbindung mit Maulschlecken. Viele Hunde mit einer Übersäuerung schmatzen und lecken sich über das Maul oder die Lefzen, da der Speichelfluss erhöht ist. Starkes Speicheln und häufiges Lecken sind bei vielen Hunden mit Übersäuerung zu beobachten. Mit dem starken Speicheln geht beim Hund auch häufiges Schlucken einher.
-
Aufstoßen: Aufstoßen ist ein sehr häufiges Symptom von Hunden mit einer Übersäuerung. Der Hund muss aufstoßen, weil die vermehrt produzierte Magensäure die Entstehung von Gasen begünstigt und diese Gase sodann durch die Speiseröhre nach oben entweichen.
-
Saurer Mundgeruch: Manche Hunde mit einer Magenübersäuerung haben sauren Mundgeruch, weil die Magensäure und andere Teile des Mageninhalts zurück in die Speiseröhre fließen und dort für Sodbrennen sorgen. Durch das Sodbrennen kommt es zum Aufstoßen, wodurch wiederum der Atem des Hundes sauer wird.
-
Schluckauf: Ein manchmal zu beobachtendes Symptom bei Hunden mit einer Übersäuerung ist Schluckauf, da die im Magen durch die Magensäure entstehenden Gase den Zwerchfellnerv reizen. Durch die Reizung des Zwerchfellnervs kommt es beim Hund zu unwillkürlichen Zuckungen.
-
Nüchtern erbrechen: Manche Hunde mit Übersäuerung erbrechen gelben Schaum, Magensäure, Galle oder Schleim, wenn sie einen nüchternen Magen haben, also vor allem morgens. Das Erbrechen auf nüchternen Magen geschieht, weil dem Hund durch die Magenreizung, zu der es wegen der überschüssigen Magensäure kommt, übel ist. In manchen Fällen würgt der Hund nur, ohne dass etwas rauskommt. In anderen Fällen kommt beim Erbrechen gelbe Gallenflüssigkeit aus dem oberen Darm mit raus, wenn diese zuvor in den Magen zurückgeflossen ist. Manche Hunde mit Übersäuerung erbrechen nicht nur auf nüchternem Magen, sondern auch ganz kurz nach dem Fressen.
-
Durchfall: Bei manchen Hunden mit einer Magenübersäuerung kommt es zu Durchfall, da durch die überschüssige Magensäure die Verdauung gestört ist. Durch die verstörte Verdauung kommt es bei manchen Hunden neben Durchfall zum Beispiel auch zu Blähungen. Bei manchen Hunden ist Durchfall eine Begleiterscheinung einer Azidose, da der Durchfall die Azidose überhaupt erst auslöst, sofern der Durchfall sehr stark ist und dabei sehr viele Nährstoffe, vor allem Bicarbonat, verloren gehen.
-
Bauchschmerzen: Viele Hunde mit einer Übersäuerung leiden an Bauchschmerzen, weil die vermehrte Magensäure die Magenwände angreift. Hunde, die bei einer Übersäuerung Bauchschmerzen haben, reagieren sehr empfindlich, wenn man sie am Bauch berührt.
-
Appetitlosigkeit: Manche Hunde mit einer Übersäuerung leiden unter Appetitlosigkeit, weil die überschüssige Magensäure die Magenschleimhaut reizt und dadurch Übelkeit begünstigt. Bei Übelkeit neigen Hunde dazu, weniger oder gar nicht fressen zu wollen. Appetitlosigkeit kann bei manchen Hunden auch als Folge einer Azidose entstehen. Bei manchen Hunden mit Azidose ist nicht die Azidose selbst die Ursache für die Appetitlosigkeit, sondern die zugrundeliegende Krankheit, etwa eine Nierenerkrankung.
-
Wenig Energie: Manche Hunde mit einer Übersäuerung haben wenig Energie, weil sie sich durch die ständige Magenreizung nicht richtig erholen. Gerade viele Hunde, die wegen der Übersäuerung nachts unruhig sind, wirken tagsüber schlapp. Viele Hunde mit einer Azidose sind schlapp, weil ihr Körper viel Energie aufwenden muss, um die Säuren in ihrem Blut zu neutralisieren.
-
Vermehrtes Fressen von Gras und Erde: Ein zuweilen zu beobachtendes Symptom von Hunden mit einer Übersäuerung ist das Fressen von Gras und Erde. Durch das Fressen von Gras und Erde versuchen Hunde mit einer Übersäuerung, ihre Verdauung zu regulieren.
-
Aufgezogener, katzenbuckelartiger Rücken: Ein aufgezogener, katzenbuckelartiger Rücken ist bei Hunden ein klares Anzeichen für Unwohlsein und vor allem Bauchschmerzen, die wiederum in Folge einer Übersäuerung auftreten können. Mit dem krummen Rücken versuchen die Hunde, Druck vom Bauch zu nehmen und ihre Haltung so zu verändern, dass die Bauchschmerzen weniger werden.
Wenn die Symptome tatsächlich von einer Übersäuerung beim Hund stammen, lassen sich bestimmte Maßnahmen ergreifen, die dem Vierbeiner helfen. Über mögliche Maßnahmen gegen eine Magenübersäuerung beim Hund sprechen wir im nächsten Abschnitt.
Was kann man gegen eine Magenübersäuerung beim Hund tun?
Gegen eine Magenübersäuerung beim Hund kann man unter anderem weniger Fleisch und dafür mehr verträgliches Gemüse und Obst geben. Grundsätzlich sollte man einem Hund mit Magenübersäuerung leicht verdauliches, fettarmes Futter und regelmäßige kleine Mahlzeiten geben. Ausreichend Wasser ist sehr wichtig für Hunde mit Magenübersäuerung.
Am besten spricht man sich mit einem Tierarzt ab, um zu erfahren, was genau man gegen eine Magenübersäuerung beim Hund tun kann. Der Tierarzt kennt sich am besten mit dem Krankheitsbild einer Übersäuerung aus und gibt klare Anweisungen, um dem Hund zu helfen.
Nachfolgend haben wir aufgelistet, was man gegen eine Magenübersäuerung beim Hund tun kann.
-
Weniger Fleisch: Gegen eine Magenübersäuerung beim Hund hilft es, wenn man dem Vierbeiner weniger Fleisch gibt, da Fleisch schwerer zu verdauen ist als andere Zutaten. Gerade rohes Fleisch und getrocknetes Fleisch sollten in der Ernährung des Hundes reduziert werden, wenn er unter einer Übersäuerung leidet.
-
Verträgliches Gemüse und Obst: Während man Fleisch in der Ernährung des Hundes reduziert, sollte man die Dosierung von verträglichem Gemüse und Obst erhöhen, wenn der Vierbeiner eine Magenübersäuerung hat. Bei einer Magenübersäuerung eignen sich für Hunde insbesondere magenschonende Kartoffeln oder Äpfel. Allgemein werden Salate, Obst und Gemüse (vor allem in pürierter Form) als die besten Säurekiller angesehen.
-
Ein leicht verdauliches, fettarmes Futter wählen: Allgemein sollte man einem Hund mit Magenübersäuerung ein leicht verdauliches und fettarmes Futter geben, damit der Magen nicht überfordert wird. Eine kleine Portion Schonkost wie zum Beispiel gekochter Reis, Kartoffeln oder Huhn helfen dabei, die Verdauung des Hundes zu entlasten.
-
Regelmäßige, kleine Mahlzeiten: Man sollte einem Hund mit Magenübersäuerung mehrere kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten geben, da diese den Magen mehr entlasten als eine einzige große Portion. Indem man dem Hund mehrere kleine Mahlzeiten anbietet, wird kontinuierlich Magensäure gebunden und dadurch das Leiden des Vierbeiners gelindert.
-
Ausreichend Wasser: Man sollte einem Hund mit Magenübersäuerung ausreichend Wasser anbieten, da die Flüssigkeit die Magensäure zumindest vorübergehend verdünnt und dadurch für etwas Entlastung sorgt. Hunde mit Magenübersäuerung sollten vor allem viel trinken, wenn sie unter Durchfall leiden, da der Körper dabei viel Flüssigkeit verliert.
-
Jegliche Form von Zucker oder zuckerreichen Futtermitteln vermeiden: Bei einem Hund mit Magenübersäuerung sollte man unbedingt zuckerreiche Speisen vermeiden. Zuckerreiche Speisen sind ohnehin ungeeignet für Hunde, doch bei Fellnasen, die an einer Übersäuerung leiden, ist die Zutat besonders schädlich.
-
Medikamente, welche die Säureproduktion hemmen: Bei einer Magenübersäuerung beim Hund eignet sich die Gabe von speziellen Medikamenten, die die Säureproduktion im Magen hemmen. Medikamente sollte man dem Hund ausschließlich nach Absprache mit einem Tierarzt geben, da nur dieser einschätzen kann, welche Medikamente wirklich angebracht sind und welche nicht.
Neben Medikamenten gibt es bestimmte Hausmittel, die Hunden mit Übersäuerung helfen. Im folgenden Abschnitt behandeln wir Hausmittel gegen Übersäuerung beim Hund.
Hausmittel gegen Übersäuerung beim Hund
Als Hausmittel gegen Übersäuerung beim Hund eignen sich zum Beispiel bestimmte Tees wie Kamillentee, Anistee, Fencheltee oder Malventee, da diese Tees mit ihren Kräutern eine beruhigende Wirkung auf den Magen haben. Kräuter wie Brennnessel, Löwenzahn und Mariendistel eignen sich insbesondere bei Hunden mit einer leichten Azidose, wenn der Blut-pH-Wert leicht aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Bei manchen Hunden mit Übersäuerung eignet sich Kartoffelsaft als Hausmittel. Die Wirksamkeit von Kartoffelsaft bei Hunden mit Übersäuerung ist nicht wissenschaftlich belegt.
Beliebte Hausmittel gegen Übersäuerung beim Hund sind Bockshornklee, Haferflocken, Leinsamen und Ulmenrinde, da diese Nahrungsmittel im Hundemagen aufquellen und dadurch den Magen beruhigen. Haferflocken zum Beispiel lassen sich zu einem Haferschleim verarbeiten und so dem Hund verabreichen. Im Hundemagen legt sich der Haferschleim schützend auf die Magenwände und lindert die Beschwerden, die durch die Übersäuerung verursacht werden.
Hausmittel wie Süßholzwurzel schützen bei manchen Hunden die Magenschleimhaut, während zum Beispiel Flohsamenschalen und Heilerde überschüssige Magensäure binden und dadurch bei Übersäuerung und Sodbrennen für Linderung sorgen. Manchen Hunden mit Übersäuerung ist geholfen, wenn man ihnen einen kleinen Löffel Naturjoghurt, Magerquark oder Hüttenkäse gibt, da diese Lebensmittel Magensäure neutralisieren können.
Nicht zuletzt hilft Hunden mit Magenübersäuerung eine gut verdauliche Ernährung, für die sich die Bestandteile bei Meisterbarf kaufen lassen. In unserem Onlineshop bieten wir zum Beispiel hochwertiges und leicht verdauliches Fleisch vom Huhn oder Pferd an, sowie schmackhafte Gemüse- und Obst-Mixe, die wertvolle Nährstoffe liefern und dabei helfen, Übersäuerung beim Hund zu lindern.


