Dieses Bild zeigt, was Katzen nicht essen dürfen
17. März 2026

Was dürfen Katzen nicht essen?

Katzen dürfen unter anderem giftige Lebensmittel wie Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Kakao, Schokolade und Avocado nicht essen. Milchprodukte sind für Katzen nicht giftig, aber ungeeignet, da die meisten Katzen laktoseintolerant sind. Nüsse führen bei Katzen zu Übergewicht und sollten daher nicht gefüttert werden.

Zu den häufigsten der beim Kansas State Veterinary Diagnostic Laboratory gemeldeten Vergiftungsfälle bei Katzen in den Jahren 2009 bis 2012 zählen Lebensmittel wie Schokolade, gefolgt von Xylitol, Zwiebeln und Knoblauch, Trauben und Rosinen, Macadamianüssen und Ethanol (Alkohol). Das zeigte die Studie “Household Food Items Toxic to Dogs and Cats” von C. Cortinovis et al., die 2016 in der Zeitschrift “Frontiers in Veterinary Science” erschien. 

Katzen sollten ausschließlich mit sicheren Lebensmitteln wie zum Beispiel den Barf Waren aus unserem Meisterbarf Onlineshop gefüttert werden. 

Was dürfen Katzen nicht essen?

Katzen dürfen Schokolade und Kaffee, Zwiebeln und Knoblauch, Weintrauben und Rosinen sowie Avocados nicht essen. Rohes Schweinefleisch, rohe Kartoffeln, Milchprodukte und Alkohol sind für Katzen schädlich. Koffeinhaltige Getränke, Essensreste, Nüsse, rohes Eiweiß und rohe Hülsenfrüchte sind für Katzen ungeeignet.

Was Katzen nicht essen dürfen, zeigt die nachstehende Liste im Detail.

  • Schokolade: Katzen dürfen Schokolade nicht essen, weil sie für die Vierbeiner giftiges Theobromin und Koffein enthält. Essen Katzen kakaohaltige Schokolade im Übermaß entstehen Nebenwirkungen wie Herzrasen, Zittern und Krämpfe. Bei Nichtbehandlung führt Schokolade zum Tod der Katze. Babykatzen dürfen Schokolade auf keinen Fall essen, da sie für sie extrem gefährlich und lebensbedrohlich ist.

  • Zwiebeln und Knoblauch: Zwiebeln und Knoblauch sowie alle Lauchgewächse enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen der Katze angreifen und zu Blutarmut führen. Fressen Katzen Lauchgewächse, kommt es zu Schwäche und Atemnot. Zwiebeln und Knoblauch sind für Katzenbabys verboten, da sie noch empfindlicher auf Lauchgewächse reagieren als erwachsene Katzen.

  • Weintrauben und Rosinen: Katzen dürfen Weintrauben und Rosinen nicht essen, da sie bei den Vierbeinern Nierenversagen auslösen. Der genaue Giftstoff in den Trauben ist nicht bekannt, aber sie führen bei Katzen potenziell zu Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, Benommenheit und Appetitlosigkeit bis hin zu Nierenversagen. Für junge Kätzchen sind Weintrauben und Rosinen absolut tabu.

  • Avocados: Avocados enthalten für Katzen giftiges Persin, das sich vor allem in der Schale und im Kern der Frucht befindet. Avocados im Übermaß lösen bei Katzen unter anderem Durchfall, Erbrechen und Herzmuskelschäden aus. Der Avocadokern stellt eine Erstickungsgefahr bei der Katze dar. Für Kitten sind Avocados genauso giftig wie für erwachsene Katzen.

  • Rohes Schweinefleisch: Rohes Schweinefleisch kann das für Katzen tödliche Aujeszky-Virus enthalten und ist deshalb nicht für die Vierbeiner geeignet. Die aus dem Virus entstehende Aujeszkysche Krankheit löst bei Katzen schwere neurologische Symptome und schließlich den Tod aus. Genau wie für erwachsene Katzen ist rohes Schweinefleisch für Babykatzen lebensgefährlich.

  • Rohe Kartoffeln: Rohe Kartoffeln sowie andere rohe Nachtschattengewächse wie Auberginen und unreife Tomaten sind nicht für Katzen geeignet, da sie giftiges Solanin enthalten. Solanin ist ein Alkaloid, das bei Katzen Krämpfe, Atemnot und Herzrhythmusstörungen auslöst. Für Babykatzen sind rohe Kartoffeln verboten, da sie noch empfindlicher sind als erwachsene Katzen.

  • Milchprodukte: Katzen dürfen keine Milchprodukte wie Milch und Käse essen, da ihnen das notwendige Enzym Laktase zur Spaltung von Laktose fehlt. Die meisten Katzen reagieren mit Magen-Darm-Problemen auf Milchprodukte, weil sie laktoseintolerant sind. Milchprodukte wie Schmelzkäse, Weichkäse, Sahne oder Butter weisen für Katzen zu viel Fett auf und begünstigen Übergewicht. Katzenbabys vertragen Milchprodukte besser, weil sie noch an die Laktose aus der Muttermilch gewöhnt sind.

  • Alkohol: Alkohol ist für Katzen schon in kleinsten Mengen extrem giftig, da es gefährliches Ethanol enthält. Das Ethanol im Alkohol ist schädlich für das Gehirn sowie die Leber und hat Nebenwirkungen wie Erbrechen, Bewegungseinschränkungen, Atemprobleme, Koma und den Tod zur Folge. Genau wie für erwachsene Katzen ist Alkohol für junge Kätzchen lebensgefährlich.

  • Koffeinhaltige Getränke: Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola, Energydrinks und Schwarztee dürfen Katzen nicht aufnehmen. Koffein wirkt sich stark auf Herz, Leber, Nieren und Nervensystem der Katze aus und macht sie nervös sowie hyperaktiv. Koffeinhaltige Getränke sorgen bei der Katze für Herzrasen, Zittern und Krampfanfälle, weshalb auch für Kitten schon Spuren von Koffein gefährlich sind.

  • Essensreste: Essensreste vom Menschen, besonders Fast Food, Chips, fettiges Essen und salzhaltige Lebensmittel, sind tabu für Katzen. Essensreste sind in den meisten Fällen stark gewürzt und enthalten viel Fett sowie Salz, was bei Katzen unter anderem Verdauungsprobleme, Pankreatitis, Übergewicht, Durst, Dehydrierung, Herzprobleme und Nierenschäden auslöst. Katzenbabys benötigen ein auf sie abgestimmtes Kittenfutter und dürfen deshalb keine Essensreste fressen.

  • Nüsse: Nüsse haben für Katzen einen zu hohen Fettgehalt, der zu Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Übergewicht, Erbrechen und Durchfall führt. Bei Katzen besteht aufgrund der geringen Größe der Nuss Erstickungsgefahr, weshalb Nüsse nicht für Katzen geeignet sind. Einige Nüsse wie Macadamia Nüsse und Pekannüsse sind hochgiftig für Katzen. Katzen können Nüsse nur schwer verdauen, weshalb auch Babykatzen keine Nüsse fressen sollten.

  • Rohe Eier: Katzen dürfen keine rohen Eier essen, weil sich potenziell Salmonellen im rohen Eigelb befinden und es möglich ist, dass das rohe Eiweiß einen Biotinmangel wegen des enthaltenen Avidin auslöst. Rohes Eiweiß sorgt bei Katzen langfristig für stumpfes Fell und Hautprobleme. Für Katzen und junge Kätzchen sind Eier immer zu kochen, damit keine Nebenwirkungen entstehen.

  • Rohe Hülsenfrüchte: Rohe Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen enthalten Phasin, das bei Katzen Blähungen, Verdauungsprobleme und Bauchkrämpfe, teils auch schwere Vergiftungssymptome auslöst. Rohe Hülsenfrüchte sind für Katzen nicht gut verdaulich, weshalb sie sich auch nicht für die Kitten-Ernährung eignen.

  • Zitrusfrüchte: Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten und Orangen sind nicht für Katzen geeignet, da sie viele Säure und ätherische Öle enthalten. Die Säure und ätherischen Öle reizen den Magen der Katzen und führen zu Erbrechen, Durchfall sowie neurologischen Symptomen. Der Verzehr von Zitrusfrüchten ist genau wie für erwachsene Katzen auch für Katzenbabys strikt verboten.

  • Brot und Hefe: Brot eignet sich nicht für Katzen, da es Gluten enthält und viele Katzen eine Glutenunverträglichkeit haben. Brot bringt Katzen kaum Nährwerte. Hefe kann bei Katzen gefährliche Gefäßschädigungen, Aufblähungen des Magens und aufgrund des Ethanols eine Alkoholvergiftung auslösen. Eine Vergiftung durch Hefeteig äußert sich bei Katzen durch Schwäche, Atembeschwerden und Krämpfe. Für Babykatzen ist der Verzehr von Brot und Hefe sehr gefährlich.

  • Süßigkeiten: Katzen dürfen keine Süßigkeiten wie Gummibärchen essen, da die Gummitiere Glukosesirup, Zucker, Dextrose und andere Süßungsmittel enthalten. Zucker im Übermaß durch Süßigkeiten begünstigt bei Katzen Übergewicht, Pankreatitis, Diabetes und Karies. Süßigkeiten werden in den meisten Fällen von Katzen nicht angerührt, da sie wegen eines Gendefekts nichts Süßes schmecken können, dennoch sollte man Süßigkeiten von Katzen und Katzenbabys fernhalten. 

  • Xylitol: Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der auch Birkenzucker genannt wird und für Katzen hochgiftig ist. Xylitol befindet sich zum Beispiel in Erdnussbutter, Kugeleis, Desserts, Müslis oder Kuchen. Der Verzehr von Birkenzucker sorgt bei Katzen für einen Insulinanstieg, eine gefährliche Unterzuckerung und Leberversagen. Genau wie für erwachsene Katzen besteht für Kitten schon bei kleinsten Mengen Xylitol akute Lebensgefahr.

  • Scharfe Gewürze: Scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer, Curry und Muskatnuss sind für Katzen tabu. Scharfe Gewürze reizen das Magen-Darm-System und die Schleimhäute der Katze. Die Aufnahme von scharfen Gewürzen führt bei Katzen zu Erbrechen sowie Durchfall und im Falle von Muskatnuss zu einer schweren Vergiftung. Junge Kätzchen dürfen aufgrund ihres sehr empfindlichen Magens keine scharfen Gewürze essen.

  • Obstkerne: Obstkerne, zum Beispiel in Aprikose, Kirsche und Pflaume, sind für Katzen gefährlich, weil sie Amygdalin enthalten, das sich im Körper der Katze zu Blausäure entwickelt. Amygdalin in Obststeinen führt bei einer Katze zu starken Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Zittern, Krämpfen und Atemnot. Neben dem Amygdalin stellen Obstkerne eine Erstickungsgefahr für erwachsene Katzen und für Babykatzen dar.

  • Senf: Katzen dürfen keinen Senf essen, da er Senföle, Gewürze und Essig enthält, die bei Katzen zu Schleimhautreizungen sowie Magen-Darm-Beschwerden führen. Besonders scharfer Senf ist für Katzen nur sehr schwer verträglich und sollte daher nicht an sie verfüttert werden. Katzenbabys haben ein noch sehr empfindliches Magen-Darm-System, weshalb sie Senf nicht essen dürfen.

  • Hundefutter: Hundefutter hat für Katzen eine falsche Zusammensetzung und ist deshalb nicht für die Vierbeiner geeignet. Hundefutter ist für Katzen zwar nicht giftig, führt aber langfristig zu Mangelerscheinungen. Das Futter des Hundes hat im Gegensatz zum Katzenfutter zu wenig Fett, Taurin und Protein sowie zu viele Kohlenhydrate. Junge Kätzchen benötigen statt Hundefutter speziell auf die Katzenentwicklung abgestimmtes Kittenfutter.

  • Süße Backwaren: Katzen dürfen süße Backwaren wie Kuchen, Muffins und Croissants nicht essen. Süße Backwaren weisen zu viel Zucker, Fett, laktosehaltige Milchprodukte und Gluten auf, was bei Katzen zu schweren Verdauungsproblemen sowie langfristig zu Übergewicht führt. Genau wie für erwachsene Katzen sind süße Backwaren auch für Katzenbabys ungeeignet.

  • Wurst: Wurst wie Salami, Schinken und Mettwurst eignet sich nicht für Katzen. Gepökelte sowie geräucherte Wurst ist hoch verarbeitet und enthält zu viel Fett, Gewürze, künstliche Zusatzstoffe sowie Zucker. Wurst löst bei Katzen Erbrechen, Durchfall, Dehydrierung und in schlimmen Fällen Nierenschäden aus. Wurst stellt auch für Babykatzen eine zu hohe Gefahr dar.

  • Gekochte Knochen: Gekochte Knochen sind gefährlich für Katzen, weil Knochen bei Erhitzung spröde werden und leicht splittern. Gesplitterte Knochen können innere Verletzungen im Maul und Rachen sowie in der Speiseröhre der Katze auslösen. Katzen dürfen nur rohe, fleischige Knochen essen, die an die geringe Größe des Vierbeiners angepasst sind. Junge Kätzchen sollten ausschließlich gewolfte Knochen oder Knochenmehl fressen.

  • Waldpilze: Katzen dürfen keine Waldpilze essen, weil viele Pilze für die Vierbeiner giftig sind. Der Verzehr von giftigen Pilzen führt bei Katzen zu Halluzinationen, Zittern, Bewegungsstörungen, Seheinschränkungen, Krämpfen, Nierenschäden und im schlimmsten Fall zum Tod. Waldpilze sind für Katzenbabys genau wie für erwachsene Katzen potenziell lebensgefährlich und deshalb nicht an sie zu füttern.

Was tun, wenn die Katze ein giftiges Lebensmittel gefressen hat?

Wenn die Katze ein giftiges Lebensmittel gefressen hat, kontaktiere den Tierarzt oder eine Tierklinik. Erkläre dem Tierarzt, welches giftige Lebensmittel deine Katze in welcher Menge verzehrt hat. Hat deine Katze etwas Giftiges gegessen, muss das Gift durch einen Arzt möglichst schnell aus dem Körper entfernt werden.

Auf den tierärztlichen Rat hin solltest du die Tierarztpraxis mit deiner Katze aufsuchen, wenn sie ein giftiges Lebensmittel zu sich genommen hat. Achte bei deiner Katze nach dem Verzehr des giftigen Lebensmittels auf Symptome wie Erbrechen, Muskelzittern und Durchfall. Wenn möglich, zeige dem Tierarzt die Packung mit dem giftigen Lebensmittel und bringe, wenn vorhanden, das Erbrochene der Katze mit. Es ist wichtig, schnell zu handeln, wenn Katzen giftige Lebensmittel gefressen haben, um ihnen potenziell das Leben zu retten.

Was sollten Katzen essen?

Katzen sollten in erster Linie rohes oder gegartes Fleisch wie Huhn, Pute oder Rind sowie Fisch essen. Katzen dürfen Gemüse wie Brokkoli, Karotten, Kürbis, Gurken und Spinat gedämpft fressen. Obst wie Beeren, Melone, Apfel und Banane in sehr kleinen Mengen eignet sich gelegentlich für die Katzenernährung.

Gekochte Eier und laktosefreie Milchprodukte wie Naturjoghurt dürfen vereinzelt unter die Katzennahrung oder als Snack zwischendurch gefüttert werden. Eine Katzenmahlzeit sollte zu 95 % aus tierischen und zu 5 % aus pflanzlichen Zutaten bestehen. Vermeide für deine Katze Lebensmittel, die nur für den menschlichen Verzehr gedacht sind.

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