5 Barf Rezepte für Hunde mit Nierendiät
Barf Rezepte für Hunde mit einer Nierendiät sind so zusammengestellt, dass sie die Nieren des Vierbeiners möglichst wenig belasten. Bei einer Barf Nierendiät ist vor allem purin- und phosphatbewusstes Futter wichtig. Ein nierenkranker Hund benötigt besonders nierenfreundliche, ausgewogene Barf Rezepte mit reduzierten Proteinen.
Bei Hunden mit einer Niereninsuffizienz ist auf die Reduzierung von Fleisch für weniger Proteine und Phosphor zu achten. Der fehlende Kaloriengehalt durch die Reduktion des Fleischs im Hundefutter wird durch Fette oder Kohlenhydrate aufgefüllt. Bei nierenkranken Hunden ist eine hohe Wasserzufuhr notwendig, um die Nieren mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.
Hunde benötigen bei der Nierendiät wenige und vor allem hochwertige Proteine, wie die aus dem Barf Fleisch in unserem Onlineshop von Meisterbarf, um ihren Körper mit essenziellen Aminosäuren zu versorgen. Bei einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz sollte bei Hunden wegen des hohen Mineralstoffgehalts auf die Fütterung von Innereien und Knochen sowie Knochenmehl verzichtet werden.
Wir zeigen im Folgenden 5 abwechslungsreiche Barf Rezepte für Hunde mit Nierendiät, die für die Tagesration eines erwachsenen Hundes mit 10 kg Körpergewicht ausgelegt sind.
Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
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Phosphorarmes Rezept
Das phosphorarme Rezept liefert durch die Kartoffeln gut verwertbare Kohlenhydrate und Kalorien bei relativ wenig Protein. Pute ist eine leicht verdauliche, hochwertige Proteinquelle für Hunde. Das Eierschalenpulver im Rezept liefert Calcium. Der Apfel und der Rotkohl versorgen den Hund mit Ballaststoffen sowie verschiedenen Pflanzenstoffen und das Krillöl liefert Omega-3-Fettsäuren.
Die Zutaten und die Zubereitung für das phosphorarme Rezept für nierenkranke Hunde stellen wir nachstehend vor.
Zutaten
Die Zutaten des phosphorarmen Rezepts für Hunde mit einer Nierendiät umfassen Putenfleisch, Kartoffeln, Rotkohl, Apfel, Krillöl, Eierschalenpulver und Wasser. Der entscheidende Vorteil für nierenkranke Hunde liegt beim Rezept im niedrigen Phosphorgehalt.
Die genauen Zutaten mit Mengenangaben für das phosphorarme Rezept zeigt die nachfolgende Liste im Detail.
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60 g Putenfleisch
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130 g Kartoffeln
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50 g Rotkohl
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40 g Apfel
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5 g Krillöl
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1 g Eierschalenpulver
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100 ml Wasser
Zubereitung
Die detaillierte Zubereitung des phosphorarmen Rezepts für Hunde mit einer Nierendiät beschreiben wir in der folgenden Liste.
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Kartoffeln zubereiten: Die Kartoffeln werden zubereitet, indem man diese schält, in kleine Stücke schneidet und in ungesalzenem Wasser sehr weich kocht. Hunde dürfen Kartoffeln niemals roh fressen, weil sie im rohen Zustand für die Vierbeiner giftig sind. Nach dem Kochen gießt man die Kartoffeln ab und lässt sie auskühlen.
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Rotkohl zubereiten: Man bereitet den Rotkohl zu, indem man ihn fein schneidet und bei Bedarf separat in etwas Wasser weich dünstet. Es ist wichtig, dass der Rotkohl für Hunde nicht mit Salz, Zucker oder anderen Gewürzen bearbeitet wird, damit er dem Hund sicher gefüttert wird. Der Rotkohl muss für den Hund abgekühlt sein.
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Apfel zubereiten: Für die Zubereitung des Apfels schält man ihn, entfernt das Kerngehäuse sowie die Kerne und raspelt ihn anschließend fein oder schneidet ihn sehr klein. Das Kerngehäuse und die Kerne des Apfels sind in hoher Dosis für Hunde aufgrund des enthaltenen Amygdalins giftig.
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Putenfleisch vorbereiten: Das Putenfleisch wird vorbereitet, indem es von jeglichem Fettanteil befreit und anschließend in für die Größe des Hundes passende Stücke geschnitten wird. Bei empfindlichen Vierbeinern empfiehlt es sich, das Putenfleisch vollständig durchzugaren.
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Alles vermengen: Nachdem alle Zutaten vorbereitet wurden, werden das Putenfleisch, die Kartoffeln, der Rotkohl und der Apfel in einer Schüssel vermengt, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht. Zum Schluss wird das Futter mit dem Krillöl, dem Eierschalenpulver und dem Wasser ergänzt und dem Hund im Napf serviert.
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Proteinreduziertes Rezept
Das proteinreduzierte Rezept liefert durch die Nudeln kalorienreiche Kohlenhydrate und hilft dabei, Energie bereitzustellen, ohne die Proteinmenge stark zu erhöhen. Die Gurke und die Karotten tragen Flüssigkeit und Ballaststoffe bei, die Beeren verschiedene antioxidative Pflanzenstoffe. Das Algenöl liefert hochwertiges Omega-3 und das Calciumcarbonat Calcium.
Die Zutaten und die Zubereitung für das proteinreduzierte Rezept für Hunde mit einer Nierenerkrankung legen wir im Folgenden dar.
Zutaten
Die Zutaten für das proteinreduzierte Rezept enthalten Entenfleisch, Nudeln, Gurke, Karotten, Beeren, Algenöl, Calciumcarbonat und etwas Wasser. Die Zutaten im Rezept berücksichtigen für nierenkranke Hunde eine optimale Proteinreduktion und ausreichend Energie aus Kohlenhydraten und der Omega-3-Quelle.
Die Zutatenliste mit den passenden Mengenangaben für das proteinreduzierte Rezept ist der nachstehenden Liste im Detail zu entnehmen.
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45 g Entenfleisch
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140 g Nudeln
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50 g Gurke
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40 g Karotten
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20 g Beeren
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5 g Algenöl
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1 g Calciumcarbonat
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100 ml Wasser
Zubereitung
Die Zubereitung des proteinreduzierten Rezepts für Hunde mit einer Nierendiät haben wir im Folgenden detailliert beschrieben.
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Nudeln kochen: Die Nudeln werden in Wasser ohne Salz weich gekocht. Für Hunde sollten Nudeln länger gekocht werden, als die Anleitung vorschreibt, um sie für die Vierbeiner besser verdaulich zu machen. Nach dem Kochen gießt man das Kochwasser ab und lässt die Nudeln abkühlen.
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Karotten zubereiten: Für die Zubereitung der Karotten für den Hund wird das Gemüse geschält und klein geschnitten. Je nach Verträglichkeit des Hundes werden die Karotten entweder roh gefüttert oder bei Bedarf weich gekocht oder gedünstet.
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Entenfleisch vorbereiten: Man bereitet das Entenfleisch vor, indem man offensichtliches Fett sowie die Haut vom Fleisch entfernt und das Fleisch anschließend in Stücke schneidet. Möchte man dem Hund das Fleisch nicht roh füttern, dünstet man es oder kocht es vollständig durch.
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Gurken und Beeren zubereiten: Die Gurken und Beeren werden zubereitet, indem man sie wäscht. Die Gurken schält man und schneidet sie klein, die Beeren werden für die bessere Nährstoffaufnahme zerdrückt. Die Größe der Gurkenscheiben und Beeren sollte man an die Körpergröße des Hundes anpassen.
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Alles vermengen: Das Entenfleisch, die gekochten Nudeln und die Karotten, Gurken sowie Beeren werden in einer Schüssel vermengt. Das Algenöl, das Calciumcarbonat und das Wasser werden zum Schluss untergemischt und dann im Hundenapf serviert.
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Rezept mit Wassermelone
Das Rezept mit Wassermelone versorgt nierenkranke Hunde mit sehr viel Wasser und trägt zur Flüssigkeitsaufnahme bei. Das Hähnchenfleisch liefert dem Vierbeiner hochwertiges, gut verdauliches Protein, die Süßkartoffeln Kohlenhydrate und Energie, der Chinakohl Ballaststoffe, das Fischöl Omega-3 und das Calciumcitrat wichtiges Calcium.
Die Zutaten und Zubereitung für das Rezept mit Wassermelone für Hunde mit einer Nierendiät haben wir im Folgenden zusammengestellt.
Zutaten
Die Zutaten für das Rezept mit Wassermelone umfassen Hähnchenfleisch, Süßkartoffeln, Chinakohl, Wassermelone, Fischöl, Calciumcitrat und Wasser. Das fehlende Fett des Hähnchenfleischs wird in diesem Rezept mit den Kohlenhydraten der Süßkartoffel ausgeglichen, sodass die Energiezufuhr angemessen ist.
Die genauen Zutaten mit Angaben der Mengen für das Rezept mit Wassermelone sind in der nachfolgenden Liste detailliert dargestellt.
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55 g Hähnchenfleisch
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120 g Süßkartoffel
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50 g Chinakohl
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30 g Wassermelone
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5 g Fischöl
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1 g Calciumcitrat
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100 ml Wasser
Zubereitung
Die Zubereitung des Rezepts mit Wassermelone erklären wir nachstehend im Detail.
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Süßkartoffel zubereiten: Die Süßkartoffel wird zubereitet, indem sie geschält, in kleine Würfel geschnitten und in ungesalzenem Wasser gekocht wird. Nach dem Kochen wird das Wasser abgegossen und die Süßkartoffel wird zusammen mit den 100 ml Wasser zerdrückt.
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Chinakohl zubereiten: Man bereitet den Chinakohl zu, indem man ihn wäscht und in feine Stücke schneidet. Für nierenkranke Hunde ist es besser, wenn man den Chinakohl kurz andünstet, bis er weich ist, damit er besser verdaulich ist. Nach dem Dünsten muss man den Chinakohl abkühlen lassen.
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Hähnchen vorbereiten: Das Hähnchen wird vorbereitet, indem man es in mundgerechte Stücke schneidet und bei Bedarf vollständig durchgart. Möchte man das Fleisch roh füttern, ist es wichtig, dass der Hund mit der Nierenerkrankung rohes Fleisch problemlos verträgt.
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Wassermelone zubereiten: Für die Zubereitung der Wassermelone schneidet man die Schale großzügig ab, entfernt sämtliche Kerne und schneidet für den Hund das rote Fruchtfleisch in kleine Würfel.
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Alles vermischen: Das Hähnchenfleisch, die zerdrückte Süßkartoffel, der gedünstete Chinakohl und die gewürfelte Wassermelone werden in einer Schüssel vermischt. Das Fischöl und das Calciumcitrat werden am Ende hinzugefügt, bevor das gesamte Futter im Napf serviert wird.
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Rindfleisch mit Karotten und Reis
Das Rezept Rindfleisch mit Karotten und Reis ist für nierenkranke Hunde eine gut verdauliche Kohlenhydratquelle. Die Karotten und Birnen liefern Ballaststoffe und Pflanzenstoffe, das Eierschalenpulver ist ein praktischer Calciumlieferant und das Algenöl versorgt den Hund mit Omega-3-Fettsäuren.
Die Zutaten und Zubereitung des Rezepts Rindfleisch mit Karotten und Reis sind dem folgenden Verlauf zu entnehmen.
Zutaten
Die Zutaten für das Rezept mit Rindfleisch, Karotten und Reis umfassen mageres Rindfleisch, weißen Reis, Karotten, Birne, Algenöl, Eierschalenpulver und Wasser. Durch den weißen Reis ist das Rezept für Hunde mit einer Nierenerkrankung angemessen energiereich, ohne entsprechend viel Protein zu benötigen.
Alle Zutaten inklusive Mengenangaben für das Rezept mit Rindfleisch, Karotten und Reis zeigt die nachstehende Liste im Detail.
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55 g mageres Rindfleisch
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140 g weißer Reis
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60 g Karotten
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30 g Birne
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5 g Algenöl
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1 g Eierschalenpulver
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100 ml Wasser
Zubereitung
Die Zubereitung für das Rezept Rindfleisch mit Karotten und Reis für nierenkranke Hunde erläutern wir im Folgenden detailliert.
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Reis kochen: Der weiße Reis wird in reichlich Wasser ohne Salz weich gekocht. Den Reis sollte man für Hunde länger als für Menschen kochen, um die Verdauung erheblich zu erleichtern. Nach dem Kochen wird der Reis abgegossen, bevor man ihn abkühlen lässt.
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Karotten zubereiten: Die Karotten bereitet man zu, indem man sie schält und passend zur Körpergröße des Hundes klein schneidet. Je nach Verträglichkeit beim Hund werden die Karotten für den nierenkranken Vierbeiner entweder roh gefüttert, weich gekocht oder gedünstet.
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Rindfleisch vorbereiten: Das Rindfleisch wird vorbereitet, indem man das sichtbare Fett entfernt und es in Stücke klein schneidet. Je nach Präferenz der Fütterung wird das Rindfleisch entweder roh oder vollständig durchgegart gefüttert.
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Birne zubereiten: Die Birne wird zubereitet, indem man sie wäscht, das Kerngehäuse sowie alle Kerne entfernt und sie danach fein würfelt oder raspelt. Es ist wichtig, dass das Kerngehäuse und die Kerne von der Birne entfernt werden, weil diese für Hunde giftig sind.
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Alles vermengen: Der Reis, das Rindfleisch, die Karotten und die Birne werden miteinander vermengt. Nachdem das Wasser eingearbeitet und das Algenöl sowie das Eierschalenpulver untergemischt wurden, wird das Futter dem nierenkranken Hund im Napf serviert.
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Rezept mit mehr Flüssigkeit
Das Rezept mit mehr Flüssigkeit liefert durch die Kohlenhydrate in den Reisflocken leicht verfügbare Energie. Die Zucchini und der Pfirsich versorgen den Hund mit Wasser, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Das Lammfleisch weist für den Hund hochwertiges Protein auf, das Lachsöl Omega-3-Fettsäuren und das Calciumcarbonat Calcium. Die ungesalzene Fleischbrühe gibt dem Rezept mehr Flüssigkeit.
Die Zutaten und Zubereitung für das Rezept mit mehr Flüssigkeit haben wir nachfolgend zusammengetragen.
Zutaten
Die Zutaten für das Rezept mit mehr Flüssigkeit umfassen Lammfleisch, Reisflocken, Zucchini, Pfirsich, Lachsöl, ungesalzene Fleischbrühe, Calciumcarbonat und Wasser. Der hohe Wasseranteil ist wichtig, weil ausreichende Flüssigkeitsversorgung bei einer chronischen Nierenkrankheit essenziell ist.
Alle Zutaten mit Mengenangaben für das Rezept mit mehr Flüssigkeit für nierenkranke Hunde sind im Folgenden detailliert aufgelistet.
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55 g Lammfleisch
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100 g Reisflocken
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70 g Zucchini
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30 g Pfirsich
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5 g Lachsöl
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20 ml ungesalzene Fleischbrühe
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1 g Calciumcarbonat
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200 ml Wasser
Zubereitung
Die genaue Zubereitung für das Rezept mit mehr Flüssigkeit haben wir nachfolgend im Detail aufgeführt.
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Reisflocken zubereiten: Die Reisflocken werden zubereitet, indem sie in der doppelten Menge Wasser ohne Salz oder Zucker eingeweicht werden. Die Reisflocken lässt man etwa für 10 bis 20 Minuten quellen, bis sie eine breiige Konsistenz haben.
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Zucchini zubereiten: Für die Zubereitung der Zucchini wird diese gewaschen, klein gewürfelt und bei Bedarf in etwas Wasser gedünstet. Zucchini darf Hunden bei guter Verträglichkeit auch roh gefüttert werden. Die Kerne in der Zucchini sind für die meisten Hunde gut verträglich und müssen nicht entfernt werden.
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Lammfleisch zubereiten: Das Lammfleisch wird zubereitet, indem man das erkennbare Fett entfernt und das Muskelfleisch klein schneidet. Je nach Fütterungspräferenz wird das Lammfleisch entweder roh in das Futter gegeben oder gegart und abgekühlt.
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Pfirsich zubereiten: Der Pfirsich wird zubereitet, indem er gewaschen wird und die Haut entfernt und der Stein vollständig herausgenommen werden. Das Fruchtfleisch des Pfirsichs wird für den Hund klein geschnitten oder mit einer Gabel zerdrückt.
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Alles vermischen: Die Reisflocken, das Lammfleisch, die Zucchini und der Pfirsich werden vermischt und die ungesalzene Fleischbrühe untergerührt. Am Ende werden das Lachsöl und das Calciumcarbonat hinzugefügt, bevor das ganze Futter im Hundenapf serviert wird.
Was sollte man bei der Ernährung eines Hundes mit Niereninsuffizienz beachten?
Bei der Ernährung eines Hundes mit Niereninsuffizienz sollte man beachten, dass Knochen oder Knochenmehl nicht gefüttert werden dürfen. Bei Hunden mit einer Niereninsuffizienz muss der Protein- und Phosphorgehalt reduziert werden, um die Nieren nicht zusätzlich zu belasten. Eine spezielle Nierendiät bei nierenkranken Hunden ist essenziell.
Wie stark die Einschränkung von Proteinen und Phosphor in der Ernährung des nierenkranken Hundes sein muss, hängt unter anderem vom Stadium der Nierenerkrankung und den individuellen Blutwerten des Vierbeiners ab. Wer seinen Hund mit Nierenproblemen barfen möchte, sollte die Ration nicht nach einem gewöhnlichen Barf-Schema zusammenstellen, sondern ausschließlich mit der Hilfe des behandelnden Tierarztes.
Was sollten Hunde mit Nierenproblemen nicht essen?
Hunde mit Nierenproblemen sollten normale Leckerli oder Kauartikel wegen des vielen Phosphors und Proteins nicht essen. Für Hunde mit Nierenproblemen sollten glycerinhaltiges Futter, Knochen und Knochenmehl, tierische Nebenerzeugnisse und Innereien, oxalsäurehaltiges Gemüse sowie Milchprodukte nicht auf dem Futterplan stehen.
Was Hunde mit Nierenproblemen nicht essen sollten, ist der nachstehenden Liste im Detail zu entnehmen.
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Normale Leckerli oder Kauartikel: Nierenkranke Hunde sollten keine normalen Leckerli oder Kauartikel essen, weil diese zu viel Phosphor und zu viel Eiweiß aufweisen. Vierbeiner mit Nierenproblemen sollten Leckerli und Kauartikel fressen, die speziell für nierenkranke Hunde hergestellt sind.
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Glycerinhaltiges Futter: Glycerinhaltiges Futter ist für Hunde mit einer Nierenerkrankung nicht geeignet, weil Glycerin dem Körper Wasser entzieht, was bei einer chronischen Niereninsuffizienz gefährlich ist. Glycerin belastet die Nieren des Hundes und sollte daher in der Ernährung vermieden werden.
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Knochen und Knochenmehl: Auf Knochen und Knochenmehl sollte bei Hunden mit Nierenproblemen verzichtet werden, weil Knochen viel Phosphor enthalten und daher für eine Nierendiät ungeeignet sind. Für die Calciumquelle eignet sich für nierenkranke Hunde statt Knochen besser Eierschalenpulver.
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Tierische Nebenerzeugnisse: Tierische Nebenerzeugnisse und Innereien sollten Hunde mit einer Nierenerkrankung nicht essen, weil Innereien wie Leber, Nieren und Pansen sehr viel Phosphor aufweisen. Tierische Nebenerzeugnisse enthalten oft Bindegewebe und Knorpel, die minderwertige Proteine beinhalten.
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Oxalsäurehaltiges Gemüse: Oxalsäurehaltiges Gemüse ist für nierenkranke Hunde gefährlich, weil es die Entstehung von Calciumoxalatsteinen begünstigt und die Nieren des kranken Vierbeiners zusätzlich schädigt. Vor allem Spinat, Rote Bete, Rhabarber, Mangold und Kohlrabi sind sehr oxalsäurehaltige Gemüsesorten.
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Milchprodukte: Milchprodukte sind für Hunde mit einer Nierendiät nicht geeignet, weil diese Lebensmittel hohe Mengen an Phosphor und Proteinen aufweisen. Viele Milchprodukte entsprechen nicht dem streng abgestimmten Mineralstoff-Verhältnis, das bei Hunden mit einer Nierendiät erforderlich ist.
Die passende Nierendiät muss immer mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden und sollte bei nierenkranken Hunden niemals eigenverantwortlich zusammengestellt werden. Die entsprechenden Zutaten für unsere Barf Rezepte für Hunde mit einer Nierendiät wie Gemüse, Obst, hochwertiges Barf Fleisch und natürliche Öle sowie Zusätze sind bei uns im Meisterbarf Onlineshop zu finden.


