Dieses Bild zeigt Brot, das Hunde essen dürfen.
16. Juni 2026

Dürfen Hunde Brot essen?

Ja, die meisten Hunde dürfen Brot verschiedener Sorten in kleinen Mengen essen. Brot ist nicht giftig für Hunde, sie sollten es aber auf keinen Fall regelmäßig essen. Hunde dürfen nur getrocknetes Brot essen, da frisches Brot sich im Magen des Vierbeiners aufbläht und zu Übelkeit sowie Magenschmerzen führt.

Roher Brotteig ist für Hunde hochgiftig, da die Hefe im Brotteig zu einer Magenverstopfung, Magenblähung oder Ethanolvergiftung führen kann. Das ergab die Studie „Bread dough toxicosis in dogs“ von C. Means, die 2003 in der Zeitschrift „Journal of Veterinary Emergency and Critical Care“ veröffentlicht wurde.



Weiß- und Vollkornbrot sind für Hunde in Maßen unbedenklich. Frisches Brot aus Sauer- oder Hefeteig ist schädlich für Hunde. Vollkornbrot enthält für Hunde wichtige Ballaststoffe für die Verdauung und bietet eine langanhaltende Sättigung. Beachte, dass Brot viele Kohlenhydrate, Gluten und Getreide enthält, weshalb es nicht für übergewichtige Hunde und für Vierbeiner mit einer Getreideallergie oder Glutenunverträglichkeit geeignet ist. Statt Brot haben wir von Meisterbarf hochwertige, natürliche Barf Snacks im Sortiment.

Im Folgenden erklären wir, wie man Brot an Hunde füttern darf.

Wie darf man Brot an Hunde füttern?

Brot darf man an Hunde nur naturbelassen, ungesalzen und ungewürzt in kleinen Mengen füttern. Hunde dürfen Brot nur getrocknet und getoastet essen, denn frisches Brot ist für sie gefährlich. Belegte Brote mit laktosehaltigen Milchprodukten sind für Hunde ungeeignet. Brot sollte Hunden nicht regelmäßig gefüttert werden.

Wie man Brot an Hunde füttern darf, erklären wir im Folgenden detailliert.

Dürfen Hunde Brot mit Leberwurst essen?

Ja, Hunde dürfen Brot mit Leberwurst als besondere Belohnung essen. In Leberwurst ist viel Salz und Fett enthalten, weshalb sie Hunden nur als Ausnahme gefüttert werden darf. Ein kleines Stück Leberwurstbrot schadet den Vierbeinern nicht, aber es gehört auch nicht zu einer artgerechten Ernährung des Vierbeiners. Die Leberwurst auf dem Brot muss für Hunde unbedingt ohne Zwiebeln, Schnittlauch und Knoblauch hergestellt sein, weil diese Zutaten giftig für die Vierbeiner sind.

Dürfen Hunde Brot mit Butter essen?

Nein, Hunde dürfen Brot mit Butter nicht essen, da Butter zu fettig für die Vierbeiner ist. Brot mit Butter oder Margarine führt bei vielen Hunden schnell zu Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen, da Butter neben viel Fett auch Laktose enthält. Ein Butterbrot ist nicht für die Hundeernährung geeignet und sollte ein menschliches Lebensmittel bleiben.

Dürfen Hunde Brot mit Käse essen?

Ja, Hunde dürfen Brot mit Käse essen, wenn es sich um milden und laktosefreien Käse handelt. Hunde dürfen keine gewürzten, stark laktosehaltigen oder schimmelnden Käsesorten essen. Ein Stück Brot mit etwas hundefreundlichem Käse ist für einen gesunden Vierbeiner in den meisten Fällen gut verträglich. Neben Käse eignet sich auch laktosefreier Frischkäse Natur auf dem Brot für Hunde.

Dürfen Hunde Brotrinde essen?

Ja, Hunde dürfen Brotrinde essen, denn sie dürfen alle Teile eines Brotes fressen. Bei der Fütterung der Brotrinde sollte man darauf achten, dass sie nicht zu hart ist, damit der Hund sie optimal kauen kann. Es ist empfehlenswert, die Brotkruste für den Hund klein zu schneiden, damit keine Erstickungsgefahr besteht. In der Brotrinde dürfen sich für Hunde keine Zusätze wie Rosinen oder Zwiebeln befinden, weil diese Zutaten giftig für die Fellnasen sind.

Welches Brot dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen naturbelassenes Weißbrot und Toastbrot sowie trockenes Vollkornbrot, Körnerbrot und Graubrot essen. Hat der Vierbeiner eine Glutenallergie, sind nur Brote mit glutenfreiem Mehl wie Mais-, Kartoffel- oder Reismehl zu empfehlen. Neben Brot eignen sich auch Knäckebrot und Fladenbrot für Hunde.

Frisches Brot, Sauerteigbrot, Schwarzbrot, rohes Brot mit Hefe und Russisch Brot dürfen Hunde nicht essen. Den Vierbeinern darf man kein Brot mit Rosinen, Gewürzen, Nüssen, Süßstoffen, Knoblauch oder Zwiebeln füttern, da diese Brotsorten für die Vierbeiner gesundheitsschädlich oder giftig sind.

Welches Brot Hunde essen und nicht essen dürfen, stellen wir nachstehend im Detail vor.

Dürfen Hunde frisches Brot essen?

Nein, Hunde dürfen frisches Brot nicht essen, da bei frischen Broten der Gärungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Frisches Brot gärt im Darm des Hundes und vergrößert sich. Bei der Gärung des Brotes im Hundedarm entstehen Gase, die potenziell zu Schäden im Verdauungstrakt und einer Magendrehung führen.

Dürfen Hunde trockenes Brot essen?

Ja, Hunde dürfen trockenes Brot essen. 1 - 2 Tage altes Brot, das leicht angetrocknet ist, eignet sich am besten für die Vierbeiner. Brot darf für Hunde etwas hart sein, aber es sollte nicht zu hart sein, da es potenziell zu Zahnschäden führt und schwer verdaulich ist. Trockenes Brot ist bei Hunden als Kausnack geeignet. Sehr altes, verdorbenes oder schimmeliges Brot darf Hunden nicht gefüttert werden.

Dürfen Hunde Vollkornbrot essen?

Ja, Hunde dürfen Vollkornbrot in geringen Mengen essen. Vollkornbrot enthält mehr Ballaststoffe, Vitamine sowie Mineralien als Weißbrot und sättigt den Vierbeiner besser. Vollkornbrot wie Dinkelbrot und Roggenbrot unterstützen zwar die Verdauung, dennoch ist Brot mit viel Getreide für Hunde schwerer verdaulich und kann zu Blähungen oder Durchfall führen.

Dürfen Hunde Sauerteigbrot essen?

Nein, Hunde dürfen Sauerteigbrot nicht essen. Frisst ein Hund frisches Sauerteigbrot, entstehen Gase im Hundedarm, die im schlimmsten Fall zu einer Magendrehung oder zum Tod führen. Sauerteig entsteht durch Milchsäurebakterien und Hefen, die den Teig fermentieren und das Brot säuerlich schmecken lassen. Der saure Geschmack des Sauerteigbrots kann bei empfindlichen Hunden den Magen reizen.

Dürfen Hunde Schwarzbrot essen?

Nein, Hunde dürfen Schwarzbrot nicht essen, da es aus Sauerteig gemacht wird. Schwarzbrot wie Pumpernickel hat einen sehr kräftigen Geschmack, was nicht bei allen Hunden beliebt ist. Das Schwarzbrot enthält sehr viele Ballaststoffe und hat eine dichte, feste Struktur, was für die Vierbeiner schwerer aufzuschließen ist und daher zu Blähungen oder weichem Kot führen kann.

Dürfen Hunde Brötchen essen?

Ja, Hunde dürfen selbst gebackene Brötchen essen. Selbst gebackene Brötchen für Hunde wie Weizenbrötchen, Körnerbrötchen, Dinkelbrötchen, Roggenbrötchen, Mohnbrötchen oder Sesambrötchen sollten nur wenig Salz, keine Hefe und keinen Zucker enthalten. Hunde dürfen keine süßen Brötchen wie Milchbrötchen, Schokobrötchen oder Rosinenbrötchen fressen, weil sie schädlich oder giftig sind.

Dürfen Hunde Körnerbrot essen?

Ja, Hunde dürfen Körnerbrot in Maßen essen, wenn kein Sauerteig verarbeitet wurde. Die Körner wie Leinsamen, Sesam, Haferflocken, Mohn oder Sonnenblumenkerne machen das Brot sehr ballaststoffreich und fett- sowie energiereicher als anderes Brot. Körnerbrot und Mehrkornbrot sind für ernährungssensible Hunde mit Magen-Darm-Problemen und übergewichtige Vierbeiner nicht geeignet.

Dürfen Hunde Toastbrot essen?

Ja, Hunde dürfen Toastbrot in sehr kleinen Mengen essen. Toastbrot besteht aus stark verarbeitetem Weizenmehl und enthält viel Stärke, was bei der Fütterung von sensiblen Hunden zu beachten ist. Toastbrot und Weißbrot sollten für Hunde getoastet werden, damit es für sie unbedenklich ist. Das Toastbrot für Hunde sollte keinen Zucker, keine künstlichen Zusatzstoffe und keine Fette enthalten. Toastbrot liefert Hunden keine wertvollen Nährstoffe.

Dürfen Hunde Knäckebrot essen?

Ja, Hunde dürfen Knäckebrot essen, da es die Verdauung fördern kann. Knäckebrot wird von den meisten gesunden Hunden gut verdaut, da es im Magen nicht weiter aufgeht. Das Knäckebrot ist trocken und hart, weshalb es sich bei den Vierbeinern optimal als gelegentlicher Kausnack eignet. Bei Hunden entzieht Knäckebrot im Mund und Magen Feuchtigkeit, weshalb es nicht regelmäßig und nur in Maßen gefüttert werden sollte.

Dürfen Hunde Brot mit Hefe essen?

Ja, Hunde dürfen Brot mit Hefe essen, wenn es gebacken ist. Frisches Hefeteigbrot oder roher Hefeteig dürfen niemals an Hunde verfüttert werden. Die frische Hefe im Brot gärt im Magen des Vierbeiners und produziert dabei Gase sowie Alkohol. Im vollständig gebackenen und trockenen Hefebrot ist die Hefe inaktiv, sodass keine Gärung im Hundemagen eintritt.

Dürfen Hunde Russisch Brot essen?

Nein, Hunde dürfen Russisch Brot nicht essen, denn in dem süßen Gebäck sind viel Zucker, Sirup und künstliche Zusatzstoffe enthalten. Einige Sorten Russisch Brot umfassen Kakaopulver, das Theobromin aufweist und für Hunde sehr giftig ist. Russisch Brot liefert Hunden keine sinnvollen Nährstoffe, da es zum Großteil nur aus Zucker und Luft besteht.

Dürfen Hunde glutenfreies Brot essen?

Ja, Hunde dürfen glutenfreies Brot essen. Glutenfreies Brot wird ohne Weizen, Roggen und Gerste hergestellt und eignet sich besonders für Hunde mit einer Glutenunverträglichkeit. Hunden sollte glutenfreies Brot nur in geringen Mengen gefüttert werden, da die Brotsorten sehr kohlenhydratreich und stärkehaltig sind. Frisst der Vierbeiner versehentlich etwas vom glutenfreien Brot, ist dies unproblematisch.   

Wie viel Brot dürfen Hunde essen?

Hunde dürfen eine ½ Scheibe bis 2 Scheiben Brot (etwa 30 - 120 g) essen. Kleine Hunde sollten nicht mehr als ½ Scheibe Brot pro Woche essen, mittelgroße Hunde vertragen 1 Brotscheibe und große Vierbeiner dürfen 2 Scheiben Brot pro Woche essen. Zu viel Brot führt bei Hunden zu Blähungen, Magenschmerzen und Durchfall.

Brot sollte insgesamt am Tag weniger als 10 % der Kalorienzufuhr des Hundes ausmachen, um langfristig Übergewicht zu vermeiden. Hat dein Vierbeiner noch nie Brot gefressen, füttere ihm zunächst ein kleines Stück Brot und beobachte, ob er Symptome einer Getreideallergie oder Glutenunverträglichkeit wie Juckreiz, Bauchschmerzen, Durchfall oder Blähungen zeigt. Brot hat wegen der vielen Kohlenhydrate pro 100 g etwa 265 Kalorien, weshalb es Hunden nur gelegentlich in Maßen gefüttert werden sollte.

Wie oft dürfen Hunde Brot essen?

Hunde dürfen höchstens 1 Mal pro Woche Brot essen. Das Brot sollte bei Hunden als Leckerli und nicht als täglicher oder fester Bestandteil der Nahrung angesehen werden. Untergewichtige oder hoch aktive und gesunde Hunde dürfen öfter Brot essen als übergewichtige, alte oder kranke Vierbeiner, da Zucker von diesen Tieren besser vertragen wird. Eine regelmäßige Fütterung des Hundes mit Brot begünstigt Übergewicht.

Welche Hunde dürfen Brot essen?

Gesunde Hunde im Erwachsenenalter mit Normalgewicht dürfen Brot essen. Junge und alte Hunde sowie übergewichtige und kranke Vierbeiner sollten Brot nicht fressen, da die Kohlenhydrate als Einfach- und Mehrfachzucker zu einer Gewichtszunahme und im Übermaß zu gesundheitlichen Einschränkungen führen.

Welche Hunde Brot essen oder nicht essen dürfen, stellen wir nachfolgend detailliert vor.

Dürfen kleine Hunde Brot essen?

Ja, kleine Hunde dürfen Brot essen, wenn die Menge im Verhältnis zur Körpergröße passt. Kleine Hunde haben einen deutlich geringeren Energiebedarf, weshalb bei ihnen dieselbe Menge Brot im Verhältnis eine deutlich größere Portion darstellt als bei großen Vierbeinern. Der Unterschied zwischen kleinen und großen Hunden liegt bei Brot ausschließlich in der Portionsgröße, nicht in der grundsätzlichen Eignung des Brots.

Dürfen nierenkranke Hunde Brot essen?

Ja, nierenkranke Hunde dürfen Brot essen, es ist aber nur eingeschränkt geeignet. Brot enthält überwiegend Kohlenhydrate und relativ viel Salz sowie etwas Phosphor, was bei einer Nierenerkrankung problematisch ist. Nierenkranke Hunde sind auf viele Proteine in ihrer Ernährung angewiesen, was im Brot nur wenig vorhanden ist. Nierenkranke Hunde brauchen statt Brot speziell auf sie abgestimmtes Nierenfutter.

Dürfen Welpen Brot essen?

Nein, Welpen dürfen Brot nicht essen. Welpen benötigen eine sehr nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung für eine gesunde Knochen- und Organentwicklung. Der Verdauungstrakt von Hundewelpen ist noch sehr empfindlich, weshalb sie auf die vielen Kohlenhydrate und das Getreide mit Magen-Darm-Beschwerden reagieren würden. Hunde dürfen ab dem Erwachsenenalter, etwa ab 1 - 1 ½ Jahren, Brot essen.

Alternativen zu Brot für Hunde

Alternativen zu Brot für Hunde sind Karotten, Äpfel, Birnen, Gurken und rote Paprika zum Stillen des Kautriebs. Als hundefreundliche Leckerli eignen sich statt Brot zum Beispiel selbstgebackene Hundekekse. Der größte Teil der Hundeernährung sollte nicht Brot, sondern Fleisch als Proteinlieferant ausmachen.

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